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Kunstmedialer Ausdruck und Wahnvorstellungen: Strukturen, Funktionen und Kompetenzen im Vergleich

  • Frank Rotter

Zusammenfassung

Nach dem voranstehenden Kapitel, in dem psychische Krankheit im Zusammenhang von Kommunikation und Konflikt behandelt wurde, hat die Fragestellung dieses Kapitels im Sinne einer konsequenten Fortführung etwas vergleichsweise Unauffälliges. Sie ist auf eine psychodynamische Vertiefung und Einschätzung zugrundeliegender Kompetenzen aus, um nicht zuletzt der Bedeutung des Einsatzes künstlerischer Medien in therapeutischen Zusammenhängen noch näher zu kommen Immerhin ist die Unterstellung eingeschlossen, kunstmedialer Ausdruck und Wahnvorstellungen hätten etwas Gemeinsames, über dem sich ihre unterscheidenden Merkmale sinnvoll vergleichen ließen. Aus der Perspektive der etablierten Psychiatrie erscheint die mit diesem Kapitel verfolgte Fragestellung schon auffälliger. Wird nicht die somatische Dimension psychischer Krankheit unzulässigerweise ausgeklammert? Könnte dies nicht darauf hinauslaufen, daß man zu einem unsinnigen Vergleich zwischen einer kulturellen Leistung (kunstmedialer Ausdruck) und einem körperlich bedingten Krankheitssymptom (Wahnvorstellungen) eingeladen wird?

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1994

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  • Frank Rotter

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