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Betrieblicher Umweltschutz als profitable Restgröße

  • Martin Birke
  • Michael Schwarz
Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 150)

Zusammenfassung

Das mittelständische Unternehmen ist hinsichtlich Unternehmsstruktur, Produktpalette und Produktionsprofil ein branchentypisches Zeitungs- und Verlagsunternehmen mit expansiver Marktpolitik und gesichertem regionalen Monopol, das ergänzt wird durch neue Beteiligungen an mitteldeutschen Zeitungsunternehmen. Der Strukturwandel in der Zeitungsbranche in den achtziger Jahren wurde mittels großer Investitionsreserven, eines vorsichtig kalkulierenden Managements und dank einer produktivitäts- wie besitzstandsorientierten Sozialverfassung im Betrieb bewältigt. Heute wird mit ca. 1300 Beschäftigten auf einem relativ hohen Technikniveau eine zukunftssichere Produktions- und Dienstleistungspalette erstellt: mehrere regionale Tageszeitungen, Anzeigenblätter, externe Druckaufträge und Serviceleistungen im Non-Print-Bereich (Datenbanken, BTX u. ä.). Neben der überregionalen Fernseh- und Rundfunkanstalt ist die traditionsreiche Zeitung das lokale Öffentlichkeitsmedium. Ihr Herausgeber und Verleger ist u.a. Präsident der Industrie- und Handelskammer. Leitbilder und Praxis der betrieblichen Interessenvertretungen werden geprägt von einer besitzstandsorientierten Konfliktorientierung, die die Grenzen des unternehmensinternen Produktivitätspaktes zwar auslotet, arbeitspolitisch jedoch keine neuen Entwicklungen öffnen konnte.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1994

Authors and Affiliations

  • Martin Birke
  • Michael Schwarz

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