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Problemstellung

  • Ferdinand Müller-Rommel
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Zusammenfassung

In den vergangenen zehn Jahren entstanden in vielen westeuropäischen Ländern neue Parteien und Wahllisten, die sich als „grün“, oder „ökologisch“ oder „alternativ“ bezeichneten (im folgenden vereinfacht als Grüne Parteien beziehungsweise die Grünen benannt). Sie kandidierten erstmals bei den Europawahlen 1979 in fünf Ländern (Frankreich, Belgien, Großbritannien, Luxemburg und der Bundesrepublik Deutschland). Zwar fielen die Wahlergebnisse damals noch niedrig aus, jedoch schritt seither die Gründung von Grünen Parteien in Westeuropa mit großer Geschwindigkeit voran. Auch elektorale Erfolge wurden schnell sichtbar: Die Grünen erzielten in den 80er Jahren in einigen Ländern beachtliche Wahlergebnisse, so in der Bundesrepublik Deutschland, in Luxemburg, in Belgien, in Österreich, in Schweden und in Finnland. Wie weiter unten detaillierter ausgeführt (vgl. Kapitel 3), haben die Grünen von 1978–1989 an mehr als hundert Kommunal- und Regionalwahlen und an insgesamt 57 nationalen Parlamentswahlen in fünfzehn westeuropäischen Ländern teilgenommen. 1989 waren sie mit mehr als tausend Abgeordneten in lokalen und regionalen Parlamenten und mit 117 Abgeordneten in elf nationalen Parlamenten vertreten.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1993

Authors and Affiliations

  • Ferdinand Müller-Rommel
    • 1
  1. 1.LüneburgDeutschland

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