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Grenzschichtströmungen bei erzwungener Konvektion (Re → ∞)

  • Klaus Gersten
  • Heinz Herwig
Part of the Grundlagen und Fortschritte der Ingenieurwissenschaften / Fundamentals and Advances in the Engineering Sciences book series (GRFOING)

Zusammenfassung

Der Ausgangspunkt für die Entwicklung der sog. Grenzschichttheorie war folgende Beobachtung: Betrachtet man eine zunächst ungestörte Strömung und bringt dann einen Körper (z.B. ein Tragflügelprofil) in diese Strömung, so treten im Strömungsfeld erwartungsgemäß Änderungen in der Geschwindigkeits- und Druckverteilung auf. Es überrascht auch nicht, daß diese Änderungen in der Nähe des Körpers am größten sind und mit zunehmender Entfernung abklingen. Trotzdem gibt es eine lange Zeit nicht bemerkte Besonderheit, die man erst bei dem Versuch erkannte, das Strömungsfeld theoretisch zu beschreiben. Es stellte sich nämlich heraus, daß die Strömung sich fast im gesamten Strömungsfeld wie eine reibungslose Strömung verhält und damit der theoretischen Behandlung relativ leicht zugänglich ist. Es verbleibt nur ein verschwindend geringer Teil des Strömungsfeldes, der gesondert betrachtet werden muß, dem aber große Bedeutung zukommt. Reibungseffekte sind nämlich nicht vollständig vernachlässigbar, sondern konzentrieren sich auf einen extrem dünnen wandnahen Teil des Strömungsfeldes. Dieser wandnahe Bereich, die sog. Grenzschicht oder Reibungsschicht, wird um so dünner, je höher die Strömungsgeschwindigkeit wird.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Klaus Gersten
    • 1
  • Heinz Herwig
    • 2
  1. 1.Institutes für Thermo- und FluiddynamikRuhr-Universität BochumBochumDeutschland
  2. 2.Fakultät für MaschinenbauRuhr-Universität BochumBochumDeutschland

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