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„Hans Westmar“: Faschistische und kommunistische Öffentlichkeit kämpfen um den Besitz der Straße

  • Martin Loiperdinger
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Zusammenfassung

Die filmischen Öffentlichkeiten von Kommunisten und SA in „Hans Westmar“ weisen eine gegensätzliche Binnenorganisation auf. Der Film legt nahe, daß die organisatorischen Unterschiede der beiden Öffentlichkeiten bestimmend sind für den Ausgang des „Kampfs um die Straße“, den die beiden Parteien gegeneinander führen. Jedoch reduziert sich die filmische Aussage nicht auf die Behauptung, daß die Nationalsozialisten die besseren Organisatoren waren, deshalb die größere Durchschlagskraft besaßen und so den „Kampf um die Straße“ für sich entscheiden konnten.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Zahlen in Schrägstrichen geben die Einstellungen gemäß dem Einstellungsprotokoll von „Hans Westmar“ an (Loiperdinger 1980).Google Scholar
  2. 2.
    Filmkurier vom 11.8.1933Google Scholar
  3. 3.
    Regel 1966, S. 6Google Scholar
  4. 4.
    Der Angriff, 1.10.1928, zit. nach Tyrell 1969, S. 290Google Scholar
  5. 5.
    Six 1936, S. 35Google Scholar
  6. 6.
    Heß am 4.12. 1933 in Blankenburg vor den Politischen Leitern Thüringens, zit. nach Gehl 1937, 2. Heft, S. 23Google Scholar
  7. 7.
    Koch 1934, S 190Google Scholar
  8. 8.
    Osaf von Pfeffer, SA-Befehl Nr. 3 (SA und Öffentlichkeit) vom 3.11.1926, zit. nach Tyrell 1969, S 235Google Scholar
  9. 9.
    ebenda, S 236Google Scholar
  10. 10.
    vgl. Bessel 1977Google Scholar
  11. 11.
    Illustrierter Filmkurier Nr. 2034: »Hans Westmar“Google Scholar
  12. 12.
  13. 13.
    Günther o.J., S 21Google Scholar
  14. 14.
    Zum tatsächlichen Verlauf vgl. den Bericht des Vorwärts vom 2.3.1930Google Scholar
  15. 15.
    Rote Fahne, 2.3.1930Google Scholar
  16. 16.
  17. 17.
    Kommentar des Vorwärts vom 2.3.1930Google Scholar
  18. 18.
    Vorwärts vom 19.1.1930Google Scholar
  19. 19.
    Zur tatsächlichen Verteilung von Moral und Unmoral vgl. die Beurteilung des Mords sowie den Bericht über die Gerichtsverhandlung durch Höhlers Verteidiger (Apfel 1934, S. 197–209); vgl. dazu jetzt Oertel 1988Google Scholar
  20. 20.
    vgl. Ewers 1933, S 153 und S 259Google Scholar
  21. 21.
    Der Angriff vom 9.10.1933Google Scholar
  22. 22.
    Koch 1934, S 188f.Google Scholar
  23. 23.
    vgl. Dammeyer 1977, S 24Google Scholar
  24. 24.
    Kinematograph Nr. 242, 1933; vgl. auch Morgenpost, Berlin, vom 14.12.1933, Der Film Nr. 51 vom 16.12. 1933, Günther o.J., S 3 und S 27Google Scholar
  25. 25.
    Deuerlein 1968, Foto gegenüber von S. 252Google Scholar
  26. 26.
    Illustrierter Filmkurier Nr. 2 034: „Hans Westmar“Google Scholar
  27. 27.
    Günther aJ., S. 27Google Scholar
  28. 28.
    Richter 1973, S. 69Google Scholar
  29. 29.
    vgl. Scheringer 1979, S. 260f.Google Scholar
  30. 30.
    Tyrell 1978, S. 21Google Scholar
  31. 31.
    Leiser 1978, S. 41Google Scholar
  32. 32.
    Der Angriff, 23.1.1930, zit. in Rote Fahne, 24.1.1930Google Scholar
  33. 33.
    Aussage eines SA-Manns, zit. nach Hennig 1977, S. 291Google Scholar
  34. 34.
    Goebbels 1932, S. 86Google Scholar
  35. 35.
    vgl. etwa Hitlers Wahlrede in Eberswalde am 27.7.1932, abgedruckt in: Thrveen 1971Google Scholar
  36. 36.
    Goebbels, Rede zur Studentenkampfwoche „Jugend für deutschen Sozialismus“ im Berliner Sportpalast am 14.12.1933, zit. nach Überschrift in Der Angriff vom 15. 12. 1933.Google Scholar

Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1991

Authors and Affiliations

  • Martin Loiperdinger

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