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Zusammenfassung

Diese Einführung in die Außenpolitik der Bundesrepublik soll ein Desiderat der Außenpolitikforschung abdecken, nämlich eine systematische und problemorientierte Darstellung der Träger, Instrumente und Ziele der Außenpolitik. Monographien zur deutschen Außenpolitik, die Ende der sechziger Jahre zu schreiben begonnen wurden, zeichnen entweder Ereignisgeschichte oder sind an Fallbeispielen orientierte Darstellungen. Theoretische Ansätze oder generelle Erklärungsmuster sind nur selten der historischen Deskription vorgestellt oder durch Analyse gewonnen worden. Dieser erste Teil einer auf zwei Publikationen angelegten Darstellung der bundesrepublikanischen Außenpolitik soll zunächst die „Innenausstattung“ des außenpolitischen Handlungsbereichs systematisch darstellen und entscheidungstheoretisch aufbereiten1. Diese Einführung konzentriert sich auf den eigentlich „operativ-strategischen Aspekt“ (Krippendorff) der Außenpolitik, nämlich auf die Träger, die Instrumente und die Ziele. Die Systematik wird mit empirischen Fallbeispielen vornehmlich aus der bundesrepublikanischen Politik angereichert, um die „Relevanz“ (Myrdal), d. h. die Bedeutung der jeweiligen Träger, Instrumente und Ziele, für den Entscheidungsprozeß zu erkennen.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Der zweite Teil bringt in einer breiteren Darstellung die „Umweltfaktoren“ und mit ihrer Hilfe eine Interpretation der außenpolitischen Ereignisgeschichte seit 1945. Vgl.: Die Außenpolitik der Bundesrepublik 1949–1980. (UTB, Fink), München 1981.Google Scholar
  2. 2.
    Martin Irle: Einige sozialpsychologische Bedingungen der Wählerbeeinflussung. In: Hans Albert (Hrsg.): Sozialtheorie und soziale Praxis. (Hain). Meisenheim 1971, S. 226.Google Scholar
  3. 3.
    M. Brewster Smith: A Map for the Analysis of Personality and Politics. In: Journal of Social Issues. Vol. XXIV, No. 3, 1968, S. 15–28.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Werner Langenheder: Theorie menschlicher Entscheidungshandlungen. (Enke) Stuttgart, 1975.Google Scholar
  5. 5.
    Entscheidungstheoretisch genauer müßte eine „Ein-Mann-Herrschaft“ so beschrieben werden: in der Beschaffenheit der internen psychologischen und physiologischen Struktur der Zentralfigur sind die eigenen Erfahrungen besonders ausgeprägt und setzen sich gegen Informationen aus der Umwelt besonders stark durch.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Maurice Duverger: Les parties politiques. (Colin), Paris 19581.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1981

Authors and Affiliations

  • Frank R. Pfetsch

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