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Anhang: Beschäftigungspolitik in den Untersuchungsbranchen und -Betrieben

  • Hella Baumeister
  • Doris Bollinger
  • Birgit Geissler
  • Martin Osterland
Part of the Biographie und Gesellschaft book series (BUG, volume 13)

Zusammenfassung

Je nach Beruf steht dem ausgebildeten Facharbeiter ein relativ breites Spektrum von Arbeitsplätzen in verschiedenen Branchen und Betriebstypen prinzipiell offen: vom kleinen Handwerksbetrieb über verschiedene Bereiche des öffentlichen Dienstes bis zu den Arbeitsplätzen in Werkstatt, Instandhaltung oder Produktion in den industriellen Mittel- und Großbetrieben. Im Berufsweg vieler Facharbeiter gab und gibt es eine „Wanderphase“zwischen Betrieben unterschiedlicher Größe, Produktionsstruktur und Arbeitsweise.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Nicht nur für industriesoziologische und wirtschaftswissenschaftliche Forschungen sind diese Betriebe verhältnismäßig schwer zugänglich; auch öffentliche Förderungspolitik ist bei Klein- und Mittelbetrieben ungleich schwerer zu implementieren (vgl. Scharpf/Brockmann (Hg.), 1983). Grundlage sind Expertengespräche mit Vertretern der Handwerkskammer und Innungen und mit den Inhabern zahlreicher Handwerksbetriebe im Bremer Raum. In die Aussagen zur Beschäftigungspolitik des Handwerks werden außerdem die Ergebnisse von Expertengesprächen einbezogen, die im Rahmen anderer Projekte des Forschungsprogramms der ZWE,Arbeit und Betrieb‘durchgeführt wurden.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Kleine 1976Google Scholar
  3. 3.
    Für diesen Begriff vgl. Mendius u.a. 1985Google Scholar
  4. 4.
    Fast alle befragten Betriebsinhaber dieser Branchen betonten, daß sie wegen der politischen Appelle die Zahl ihrer Ausbildungsplätze in den letzten Jahren erhöht hätten.Google Scholar
  5. 5.
    Von den in Großbetrieben Beschäftigten und in der Personalpolitik der Großbetriebe wird das Problem von der anderen Seite aus genau entgegengesetzt gewertet: Die Vielseitigkeit im Handwerk gilt als Oberflächlichkeit.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Kleine 1976: Die materielle Situation der Arbeitnehmer in Großbetrieben ist im Durchschnitt günstiger, „im qualitativen Bereich (Arbeitszufriedenheit, Arbeitsbedingungen, Arbeitsinhalt, Wohnort etc.) haben dagegen die Arbeitnehmer mittlerer und kleiner Betriebe deutliche Vorteile“(S.670).Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1991

Authors and Affiliations

  • Hella Baumeister
  • Doris Bollinger
  • Birgit Geissler
  • Martin Osterland

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