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Die Veränderung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von Kindheit im Prozeß reflexiver Modernisierung

  • Armin Klein
Chapter
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Part of the Studien zur Jugendforschung book series (SZJUG, volume 12)

Zusammenfassung

In den siebziger Jahren brachen im Zusammenhang mit einem umfassenden Modernisierungsschub in den hochentwickelten, westlichen Industriegesellschaften und Wohlfahrtsstaaten in den unterschiedlichen gesellschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und privaten Kontexten tiefgreifende Auseinandersetzungen über den zukünftigen Gang der gesellschaftlichen Entwicklung aus. Die auf dem Glauben an ein unendliches Wachstum beruhende Modernisierungsdynamik sah sich 1972 auf einmal, und in diesem Ausmaß historisch erstmals, mit den natürlichen “Grenzen des Wachstums” (MEADOWS) bzw. mit den “sozialen Grenzen des Wachstums” (HIRSCH) konfrontiert. “Beide Studien haben die Erhaltungsmetapher und den auf ihr gründenden Wachstums- und Fortschrittsgedanken in eine Krise geführt. Seitdem ist Erhaltung, Selbst- und Strukturerhaltung wieder etwas Problematisches und nicht wie zu Beginn der Moderne Vorausgesetztes” (Spaemann, 1986:3). Die “postindustrielle Gesellschaft” (TOURRAINE) bzw. die “nachindustrielle Gesellschaft” (BELL) zeigten sich bald in den Konturen einer “Risikogesellschaft” (BECK), mit neuen Chancen, aber auch neuen Risiken; der “zivilisatorische Normalentwurf der Moderne” (Fend, 1988:41) wurde immer neuen Erschütterungen ausgesetzt.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1993

Authors and Affiliations

  • Armin Klein
    • 1
  1. 1.MarburgDeutschland

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