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Die Aus- und Weiterbildner in außerschulischen Lernprozessen

  • Wolfgang Wittwer

Zusammenfassung

Die berufliche Aus- und Weiterbildung ist so alt wie die formalisierte Berufstätigkeit. Die Weitergabe von beruflichem Wissen und Können diente zunächst der Nachwuchssicherung im Beruf und erfolgt im Kontext der Erstausbildung. Mit den strukturellen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft und dem immer schneller fortschreitenden technischen Wandel ergab sich jedoch die Notwendigkeit zur Weiterbildung. Die berufliche Aus- und Weiterbildung erfogte zuerst im Rahmen des Arbeitsprozesses. Im Laufe der Zeit setzte dann eine Entwicklung ein, die bis heute zu einer Trennung von Arbeiten und Lernen geführt hat. Die Qualifizierung durch die Arbeit wurde zunehmend verdrängt durch die Qualifizierung für die Arbeit in Form institutionalisierter, vom Produktionsprozeß getrennter Lehr- und Lernprozesse (Ausbildung in betrieblichen bzw. überbetrieblichen Ausbildungsstätten; Weiterbildung in betriebsinternen bzw. -externen Bildungshäusern). Gegenwärtig besinnt man sich wieder auf die Bedeutung des Arbeitsplatzes als Lernplatz und versucht, Arbeiten und Lernen stärker zu integrieren.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1995

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Wittwer

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