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Einleitung

  • Dieter Baacke
  • Günter Frank
  • Martin Radde
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Part of the Sozialverträliche Technikgestaltung book series (STH)

Zusammenfassung

In seinem jetzt wieder entdeckten Buch “Die Antiquiertheit des Menschen” hat Günther Anders bereits 1956 aufgrund amerikanischer Erfahrungen von der Verwandlung der Wirklichkeit gesprochen, die die Massenmedien betreiben. Die Beschreibung des Menschen als ”homo viator” (Gabriel Marcel), als Wesen, das durch die Welt fahrt und sie dadurch erobert, wird inzwischen durch den im Sessel sitzenden ”Rezipienten” zwar nicht konterkariert, aber doch in Frage gestellt, weil es sich nun nicht mehr um eine wirkliche, leibliche Bewegung handele, sondern die Medien dem Menschen Omnipräsenz auch dann verschaffen, wenn er sich gar nicht mehr bewegt. Für Anders ist diese neue Art des Daseins gekennzeichnet durch eine Beziehung ”zur Welt von so abgründiger Verkehrtheit”, daß wir gar nicht erfassen können, was sich verändert hat. Denn, noch einmal Anders:
  • “Obwohl wir in Wahrheit in einer entfremdeten Welt leben, wird uns die Welt so dargeboten, als ob sie für uns da wäre, als ob sie unsere wäre und unseresgleichen.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1991

Authors and Affiliations

  • Dieter Baacke
  • Günter Frank
  • Martin Radde

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