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Programmerstellung und -freigabe — Neuordnung eines systemrechtssensiblen Problembereichs

  • Lothar Bräutigam
  • Heinzpeter Höller
  • Renate Scholz
Part of the Sozialverträgliche Technikgestaltung book series (STH)

Zusammenfassung

Wird ein Datenbanksystem innerhalb einer Verwaltung eingesetzt, so in der Regel nicht als Programmsystem, mit dem der Benutzer direkt, also z.B. durch interaktive Eingabe von SQL-Anweisungen, arbeitet. Das Datenbanksystem dient meist als Hilfsmittel zur Datenverwaltung, das von Anwendungsprogrammen, die jeweils einzelnen, weitgehend standardisierten und normierten Verfahrensabläufen entsprechen, benutzt wird. Der Sachbearbeiter arbeitet somit vorwiegend mit vorgefertigten, seiner Aufgabenerfüllung dienenden Anwendungsprogrammen, über die er indirekt Operationen auf dem Datenbanksystem ausführt. Die mit diesen bisweilen sehr komplexen Anwendungsprogrammen verbundenen Datenschutzprobleme wurden bisher — bei der Realisierung der Systemrechtskonzeption — erst zum Teil aufgegriffen. Gemäß 4.1.1.1 bezieht sich der Begriff der Erforderlichkeit als allgemeine Zulässigkeitsvoraussetzung der Datenverarbeitung nicht allein auf Daten, sondern auf die Verarbeitung von Daten. Demzufolge wird im allgemeinen Systemrecht festgelegt, welche Basisoperationen und welche Datenbankprogramme als Verarbeitungen von Daten für welche Arbeitsaufgaben erforderlich sind, was dann in Form von Datenbasis- bzw. Operationsrechten durchgesetzt werden kann.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1990

Authors and Affiliations

  • Lothar Bräutigam
  • Heinzpeter Höller
  • Renate Scholz

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