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Schlußbilanz der Diskussion

  • Alf Mintzel
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Zusammenfassung

In seinen grundsätzlichen Gedanken über das Redaktionsprogramm des zusammen mit Werner Sombart, Edgar Jaffé herausgegebenen „Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik“, bekannt unter dem Titel „Die Objektivität sozialwissenschaftlicher Erkenntnis“, hat Max Weber schon 1904 festgestellt, daß der Fortgang wissenschaftlicher Arbeit regelmäßig durch praktische Fragen gesteuert wird. Wörtlich hat Weber hierzu angeführt: „Zunächst hat... die Möglichkeit, mit politischen Gegnern sich auf neutralem Boden — geselligem oder ideellem — unbefangen zusammenzufinden, leider erfahrungsgemäß überall und zumal unter deutschen Verhältnissen ihre psychologischen Schranken. An sich als ein Zeichen parteifanatischer Beschränktheit und unterentwickelter politischer Kultur unbedingt bekämpfenswert, gewinnt dieses Moment für eine Zeitschrift wie die unsrige eine ganz wesentliche Verstärkung durch den Umstand, daß auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften der Anstoß zur Aufrollung wissenschaftlicher Probleme erfahrungsgemäß regelmäßig durch praktische Fragen gegeben wird, so daß die bloße Anerkennung des Bestehens eines wissenschaftlichen Problems in Personalunion steht mit einem bestimmt gerichteten Wollen lebendiger Menschen.“ Nicht anders steht es siebzig Jahre später mit der wissenschaftlichen Behandlung der Problematik „Volkspartei“. Wenn also Renate Mayntz 1974 in ihrem Trendreport über die Entwicklungslinien wissenschaftlicher Fragestellungen und Forschungsarbeiten im Bereich der Thematik „Staat und politische Organisation“ hervorhebt, daß „sich in der Parteienliteratur auch immer aktuelle parteipolitische Fragen“ widerspiegelten und hauptsächlich auf „externe Stimuli“ reagiert würde, so trifft dies für die Behandlung der Problematik „Volkspartei“ voll zu.2

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Anmerkungen

  1. 1.
    Max Weber: Soziologie, Weltgeschichtliche Analysen, Politik. Mit einer Einleitung von Eduard Baumgarten. Hrsgg. und erläutert von Johannes Winckelmann. Zweite, durchgesehene u. ergänzte Aufl., (Kröners Taschenausgabe Bd. 29) Alfred Kröner Verlag: Stuttgart 1956, S. 197/198.Google Scholar
  2. 2.
    Renate Mayntz: „Staat und politische Organisation: Entwicklungslinien“, in: M. Rainer Lepsius (Hrsg.): Verhandlungen des 17. Deutschen Soziologentages. Zwischenbilanz der Soziologie. Im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Soziologie hrsgg. von M. Rainer Lepsius, Ferdinand Enke Verlag: Stuttgart 1976, S. 331.Google Scholar
  3. 3.
    Als Beispiel aus der jüngsten Zeit sei noch genannt: Frank Heidenreich und Andreas Westphal: „Sozialliberalismus oder sozialistische Volkspartei? Zu den Handlungsmöglichkeiten von Marxisten in der SPD“, in: Das Argument, Sonderband, 1980, Nr. 51, S. 156–165.Google Scholar
  4. 4.
    Zur Problematik zwischen Theorie, Empirie, Praxis und Beruf aus der Perspektive des Kritischen Rationalismus siehe Helmut F. Spinner: Ist der Kritische Rationalismus am Ende? Auf der Suche nach den verlorenen Maßstäben des Kritischen Rationalismus für eine offene Sozialphilosophie und kritische Sozialwissenschaft, Beltz Verlag: Weinheim und Basel 1982, S. 94–104.Google Scholar
  5. 5.
    Zu dieser Problematik siehe zum Beispiel Carl G. Hempel: „Typologische Methoden in den Sozialwissenschaften“, in: Ernst Topitsch (Hrsg.): Logik der Sozialwissenschaften (Neue Wissenschaftliche Bibliothek 6, Soziologie), Köln, Berlin 1965 (2. Aufl. ), S. 85–201.Google Scholar
  6. 6.
    Ralf Dahrendorf: „Die soziale Schichtung des deutschen Volkes“, in: Ralf Dahrendorf: Gesellschaft und Demokratie in Deutschland, München 1965, S. 104. Dahrendorf kritisiert dort die Methodik der Schichtenanalytiker. S. 86–107.Google Scholar
  7. 7.
    So zum Beispiel Dieter Grosser: „Funktions-und Strukturschwächen des Parteiensystems der Bundesrepublik Deutschland“, in: Erich Arndt, Wolfgang Michalski, Bruno Molitor (Hrsg.): Wirtschaft und Gesellschaft. Ordnung ohne Dogma. Heinz Ortlieb aus Anlaß seines 65. Geburtstages gewidmet. J. C. B. Mohr ( Paul Siebeck ): Tübingen 1975, S. 166.Google Scholar
  8. 8.
    So zum Beispiel Werner Kaltefleiter/Manfred Rabeneick: „Die CDU/CSU — Volkspartei oder Interessenpartei?“, in: Ferdi Breidbach/Rüdiger May (Hrsg.): Das soziale Feigenblatt? Die Sozialausschüsse in der Union, Econ Verlag: Düsseldorf/Wien 1975, S. 79.Google Scholar
  9. 10.
    So zum Beispiel Hermann Scheer: Parteien kontra Bürger? Die Zukunft der Parteiendemokratie. Überarbeitete Neuausgabe, R. Piper and Co. Verlag: München, Zürich 1980 (3. Aufl. ), S. 130.Google Scholar
  10. 11.
    Peter Haungs: Parteiendemokratie in der Bundesrepublik Deutschland (Beiträge zur Zeitgeschichte. Hrsgg. von Peter Haungs und Eckhard Jesse) Colloquium Verlag: Berlin 1980, S. 68/69; ders.: „Über politische Parteien in westlichen Demokratien. Bemerkungen zur neueren Literatur“, in: Peter Haungs (Hrsg.): Res Publica. Studien zum Verfassungswesen. Dolf Sternberger zum 70. Geburtstag, hrsgg. von Peter Haungs, München 1977, S. 153.Google Scholar
  11. 12.
    Theo Stammen: „Systematische Einleitung“, in: Rainer Kunz/Herbert Maier/Theo Stammen: Programme der politischen Parteien in der Bundesrepublik. (Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit), München 1975 (1. Aufl.), S. 30/40.Google Scholar
  12. 13.
    Rainer Kunz: „Christlich-Demokratische Union CDU“ in: Rainer Kunz/Herbert Maier/Theo Stammen: Programme der politischen Parteien in der Bundesrepublik (Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit), München 1975 (1. Aufl.), S. 121.Google Scholar
  13. 14.
    Dorothee Buchhaas: Die Volkspartei. Programmatische Entwicklung der CDU 1950–1973 (Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Bd. 68), Droste Verlag: Düsseldorf 1981, S. 329.Google Scholar
  14. 16.
    Ralf Dahrendorf: „Die soziale Schichtung des deutschen Volkes“ (Anm. 6), S. 104.Google Scholar
  15. 17.
    Hermann Kaste/Joachim Raschke: „Zur Politik der Volkspartei“, in: Wolf-Dieter Narr (Hrsg.): Auf dem Weg zum Einparteienstaat, Westdeutscher Verlag: Opladen 1977, S. 33.Google Scholar
  16. 19.
    So zum Beispiel die Beiträge in Joachim Raschke (Hrsg.): Bürger und Parteien. Ansichten und Analysen einer schwierigen Beziehung, Westdeutscher Verlag: Opladen 1982.Google Scholar
  17. 21.
    Max Kaase: „Partizipatorische Revolution — Ende der Parteien?“ in: Joachim Raschke (Hrsg.): Bürger und Parteien (Anm. 19), S. 173–189.Google Scholar
  18. 23.
    Frank Heidenreich und Andreas Westphal: „Sozialliberalismus oder sozialistische Volkspartei“? (Anm. 3), S. 163/164; aus anderer analytischer Perspektive Ursula Feist und Klaus Liepelt: „Machtwechsel in Raten: Das Parteiensystem auf dem Weg zur Mitte”, in: transfer 2: Wahlforschung: Sonden im politischen Markt, Westdeutscher Verlag: Opladen 1976, S. 27.Google Scholar
  19. 25.
    Max Kaase: „Partizipatorische Revolution — Ende der Parteien?“ (Anm. 21), S. 184/185.Google Scholar
  20. 26.
    erscheint nicht nur der Aufsatz von Otto Kirchheimer „Der Wandel des westeuropäischen Parteiensystems“, in: Politische Vierteljahresschrift, 6. Jg., 1965, S. 20–41, sondern auch von Olaf Sund, Hansgeorg Conert, Horst Geyer: Die Parteien der Bundesrepublik als Volksparteien. Hrsgg. von der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben…, Hannover, September 1965. In der letztgenannten Broschüre zeigen der Beitrag von Olaf Sund: „Volksparteien — oder was?”, S. 3–26 und der von Hansgeorg Conert: „Programmatik und Politik der großen Parteien der Bundesrepublik auf ihrem Weg zu Volksparteien“, S. 27–50, daß beiden Autoren Kirchheimers Beitrag vom gleichen Jahr noch unbekannt gewesen ist. Im gleichen Jahr erscheint auch der wichtige Beitrag von Winfried Steffani: „Zur Kritik amGoogle Scholar
  21. Parteienstaat und zur Rolle der Opposition“, in: aus politik und zeitgeschichte, beilage zur Wochenzeitung das parlament, B 45/46 vom 10. November 1965, S. 17–40; wiederabgedruckt in: Hans-Gerd Schumann (Hrsg.): Die Rolle der Opposition in der Bundesrepublik Deutschland (Wege der Forschung, Bd. CCCCXXII), Wissenschaftliche Buchgesellschaft: Darmstadt 1976, S. 203–250; Steffani geht in diesem Beitrag noch nicht auf den Artikel von Kirchheimer ein, sondern befaßt sich u.a. kritisch mit den provokativen Thesen von Ekkehart Krippendorff: „Das Ende des Parteienstaates?”, in: Der Monat, Jg. 14, H. 160, Januar 1962, S. 64–70.Google Scholar
  22. 27.
    Johannes Agnoli/Peter Bruckner: Die Transformation der Demokratie, Berlin 1967; Michael Th. Greven: Parteien und politische Herrschaft. Zur Interdependenz von innerparteilicher Ordnung und Demokratie in der BRD (Studien zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland. Hrsgg. von Heino Kaack, Bd. 8), Verlag Anton Hain: Meisenheim am Glan 1977; Hermann Kaste/Joachim Raschke: „Zur Politik der Volkspartei“ (Anm. 17), S. 2674.Google Scholar
  23. 28.
    Richard Stöss: Vom Nationalismus zum Umweltschutz. Die Deutsche Gemeinschaft/Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher im Parteiensystem der Bundesrepublik (Schriften des Zentralinstituts für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin…, (Bd. 32), Westdeutscher Verlag: Opladen 1980, S. 32–38.Google Scholar
  24. 31.
    Elmar Wiesendahl: Partei und Demokratie. Eine soziologische Analyse paradigmatischer Ansätze der Parteienforschung (Sozialwissenschaftlicher Studien. Schriftenreihe der sozialwissenschaftlichen Institute der Universität Hamburg, Heft 18), Leske Verlag + Budrich GmbH: Opladen 1980, S. 242.Google Scholar
  25. 33.
    Peter Haungs: Parteiendemokratie in der Bundesrepublik Deutschland (Anm. 11), S. 63–96. Maria-Christine Zauzich: Von der Weltanschauungspartei zur Volkspartei (Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit), München 1976 (1. Aufl. ), S. 38–48.Google Scholar
  26. 36.
    Herbert Kühr (Hrsg.): Vom Milieu zur Volkspartei. Funktionen und Wandlungen der Parteien im kommunalen und regionalen Bereich (Sozialwissenschaftliche Studien zur Stadt-und Regionalpolitik Bd. 4. Hrsgg. von Paul Kevenhörster, Münster), Verlag Anton Hain, Meisen-heim GmbH; Königstein/Ts., 1979.Google Scholar
  27. 37.
    Steven B. Wolinetz: „The Transformation of Western European Party Systems Revisited“, in: West European Politics, Vol. 2, Nr. 1, January 1979, S. 4–28.Google Scholar
  28. 38.
    Siehe besonders Gordon Smith: „The German Volkspartei and the Career of the Catch-All Concept“, in: Herbert Döring and Gordon Smith: Party Government and Political Culture in Western Germany, The Macmillan Press: London and Basingstoke 1982, S. 59–76. Siehe Ausführungen in Teil A., II., 4. und die in diesem Zusammenhang genannte Literatur.Google Scholar
  29. 39.
    Peter Gluchowski/Hans Joachim Veen: „Nivellierungstendenzen in den Wähler-und Mitgliedschaften von CDU/CSU und SPD 1959 bis 1979“, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, Jg. 10 (1979, H. 3, Sept. 1979, S. 312–331. Manfred Güllner: „Daten zur Mitgliederstruktur der SPD: Von der Arbeiterelite zu den Bourgeoissöhnchen”, in: transfer 2: Wahlforschung: Sonden im politischen Markt, 1976, S. 91–105; Ursula Feist und Klaus Liepelt: „Machtwechsel in Raten: Das Parteiensystem auf dem Weg zur Mitte“, in: transfer 2: Wahlforschung: Sonden im politischen Markt, Westdeutscher Verlag Opladen 1976, S. 26–66; Ursula Feist, Manfred Güllner, Klaus Liepelt: „Strukturelle Angleichung und ideologische Polarisierung”, in: Max Kaase (Hrsg.): Wahlsoziologie heute. Analysen aus Anlaß der Bundestagswahl 1976, Politische Vierteljahresschrift, 18. Jg., November 1977, H. 2/3, S. 257278.Google Scholar
  30. 40.
    Siehe zu dieser Problematik die treffende Kritik von Helmut F. Spinner: Ist der Kritische Rationalismus am Ende? (Anm. 4), S. 99.Google Scholar
  31. 41.
    Franz Urban Pappi: „Parteiensystem und Sozialstruktur in der Bundesrepublik“, in: Politische Vierteljahresschrift, 14. Jg., Juni 1973, H 2, S. 191–213. Franz Urban Pappi, Edward O. Laumann: „Gesellschaftliche Wertorientierung und politisches Verhalten”, in: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 3, H. 2, April 1974, S. 157–188; Max Kaase: „Legitimationskrise in westlichen demokratischen Industriegesellschaften: Mythos oder Realität?“, in: Helmut Klages, Peter Kmieciak (Hrsg.): Wertwandel und gesellschaftlicher Wandel, Frankfurt/New York 1979, S. 328–350; Max Kaase: „Partizipatorische Revolution — Ende der Parteien?”, in: Joachim Raschke (Hrsg.): Bürger und Parteien. Ansichten und Analysen einer schwierigen Beziehung, Westdeutscher Verlag: Opladen 1982, S. 173–197. Max Kaase/Hans D. Klingemann: „Sozialstruktur, Wertorientierung und Parteiensystem: Zum Problem der Interessenvermittlung in westlichen Demokratien“, in: Joachim Matthes (Hrsg.): Sozialer Wandel in Westeuropa, Frankfurt/New York: Campus 1979, S. 534–573; Max Kaase: „Politische Beteiligung und politische Ungleichheit. Betrachtungen zu einem Paradox”, in: Lothar Albertin/Werner Link (Hrsg.): Politische Parteien auf dem Weg zur parlamentarischen Demokratie in Deutschland, Droste 1981, S. 363–377.Google Scholar
  32. 42.
    Max Kaase: „Legitimationskrise in westlichen demokratischen Industriegesellschaften: Mythos oder Realität?“ (Anm. 39), S. 330, 343.Google Scholar
  33. 43.
    Gordon Smith: The German Volkspartei and the Career of the Catch-All Concept“ (Anm. 38), S. 59–76.Google Scholar
  34. 44.
    Wilhelm Hennis: „Parteistruktur und Regierbarkeit“, in: Regierbarkeit. Studien zu ihrer Problematisierung, Bd. I. Hrsgg. von Wilhelm Hennis, Peter Graf Kielmannsegg und Ulrich Matz, Stuttgart 1977, S. 150–195; ders.: „Abkoppelung vom Volk, An den Grenzen des Parteienstaates”, in: SZ am Wochenende. Feuilleton-Beilage der Süddeutschen Zeitung, Samstag/ Sonntag, 11./12. Dezember 1982, Nr. 285.Google Scholar
  35. 51.
    Dorothee Buchhaas: Die Volkspartei. Programmatische Entwicklung der CDU 1950–1973 (Anm. 14).Google Scholar
  36. 54.
    Peter Haungs; „Funktionsoptimierende Strukturen lokaler Parteiorganisationen“, in: Strukturprobleme des lokalen Parteiensystems mit Beiträgen von Dr. Oscar W. Gabriel, Franz M. Kreiter, Prof. Dr. Franz Ronneberger, Dr. Jürgen Walchshafer, Prof. Dr. Mathias Schmitz, Prof. Dr. Manfred Hättich, Prof. Dr. Peter Haungs (Studien zur Kommunalpolitik. Schriftenreihe des Instituts für Kommunalwissenschaften. Hrsgg. von der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bd. 6), Eichholz Verlag: Bonn 1975, S. 308; Peter Haungs: „Funktions-und Strukturprobleme des Parteiensystems in der Bundesrepublik Deutschland”, in: Peter Graf Kielmannsegg/ Ulrich Matz (Hrsg.): Die Rechtfertigung politischer Herrschaft. Doktrinen und Verfahren in Ost und West, Verlag Karl Alber: Freiburg/München, 1976, S. 110.Google Scholar
  37. 55.
    William E. Wright (Ed.): Comparative Study of Party Organization, Charles E. Merrill Publishing Company: Columbus, Ohio 1971, S. 17–54: „Comparative Party Models — Rational Efficient and Party Democracy“; ders.: „Ideological-Pragmatic Orientations of West Berlin Local Party Officials”, in: William E. Wright (Ed.): A Comparative Study of Party Organization, Charles E. Merrill Publishing Company: Columbus, Ohio 1971, S. 312–332.Google Scholar
  38. 56.
    Alan Arian/Samuel H. Barnes: „The Dominant Party System: A Neglected Model of Democratic Stability“, in: The Journal of Politics, Vol. 36, 1974, S. 592–614; Giovanni Sartori: Parties and Party Systems. A Framework for Analysis, Vol. 1, Cambridge 1976.Google Scholar
  39. 57.
    Klaus von Beyme: Parteien in westlichen Demokratien, R. Piper and Co. Verlag, München 1982, S. 20.Google Scholar
  40. 59.
    Jürgen Fijalkowski: „Zur Ortsbestimmung der Politischen Soziologie“, in: Politische Vierteljahresschrift, PVS-Literatur 2/82, 23. Jg. Dezember 1982, H. 2, S. 180 u. S. 184/185; Joachim Raschke: Organisierter Konflikt in westeuropäischen Parteien. Eine vergleichende Analyse parteiinterner Oppositionsgruppen (Studien zur Sozialwissenschaft, Bd. 37), Westdeutscher Verlag: Opladen 1977, S. 49.Google Scholar
  41. 60.
    R. Blank: „Die soziale Zusammensetzung der sozialdemokratischen Wählerschaft Deutschlands“, in: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik, Bd. XX, Tübingen 1905, S. 506550; Max Weber: „Bemerkungen im Anschluß an den vorstehenden Aufsatz”, in: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik Bd. XX, Tübingen 1905, S. 550–553. Eduard Bernstein: „Wird die Sozialdemokratie Volkspartei?“, in: Sozialistische Monatshefte, Bd. II, 1905, H. 8, S. 663–671; Robert Michels: „Die deutsche Sozialdemokratie”, in: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik, 23. Bd., 1906, S. 471–566.Google Scholar
  42. 61.
    Elmar Wiesendahl: Partei und Demokratie (Anm. 31).Google Scholar
  43. 62.
    Ebd., S. 223 u. S. 237.Google Scholar
  44. 63.
    Als Beispiel: Siehe Literaturhinweis S. 343, Anm. 110.Google Scholar
  45. 64.
    Horst W. Schmollinger/Richard Stöss: „Sozialstruktur und Parteiensystem“, in: Dietrich Staritz (Hrsg.): Das Parteiensystem der Bundesrepublik. Geschichte — Entstehung — Entwicklung. Eine Einführung ( 2. Aufl.), Leske Verlag + Budrich GmbH: Opladen 1980, S. 231–254.Google Scholar
  46. 65.
    Ebd., S. 251.Google Scholar
  47. 66.
    Richard Stöss: Vom Nationalismus zum Umweltschutz (Anm. 28), S. 31–38 u. S. 311–315.Google Scholar
  48. 67.
    Vgl. hierzu zum Beispiel folgende ausgewählte Literatur: Hans-Gerd Schumann (Hrsg.): Die Rolle der Opposition in der Bundesrepublik Deutschland (Wege der Forschung, Bd. CCCCXXII), Wissenschaftliche Buchgesellschaft: Darmstadt 1976 (darinnen die wiederabgedruckten Beiträge insbesondere von Hans-Gerd Schumann, Wilhelm Hennis, Winfried Steffani, Hans Maier); Gerhard Loewenberg: Parlamentarismus im politischen System der Bundesrepublik Deutschland mit einer Bibliographie des Schrifttums zum Deutschen Bundestag zusammengestellt von Heinz Matthes und Peter Schindler, Rainer Wunderlich; Verlag Hermann Leins: Tübingen 1969; Hans Maier, Heinz Rausch, Emil Hübner, Heinrich Oberreuter: Parlament und Parlamentsreform (Politik und Politische Bildung), Verlag Ernst Vögel: München 1979; 30 Jahre Deutscher Bundestag. Dokumentation. Statistik. Daten. Bearbeitet von Peter Schindler, Hrsg.: Deutscher Bundestag: Presse und Informationszentrum, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Bonn 1979; Heinrich Oberreuter (Hrsg.): Parlamentsreform. Probleme und Perspektiven in westlichen Demokratien (Schriften der Universität Passau), Passavia Universitätsverlag und -Druck GmbH: Passau 1981; Uwe Thaysen: Parlamentsreform in Theorie und Praxis, Westdeutscher Verlag: Opladen 1972; Uwe Thaysen: Parlamentarisches Regierungssystem in der Bundesrepublik Deutschland. Daten—Fakten—Urteile im Grundriß, UTB 575, Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1976; Winfried Steffani (Hrsg.): Parlamentarismus ohne Transparenz, Westdeutscher Verlag, 2. Aufl., Opladen 1973; Manfred Friedrich: Opposition ohne Alternative? — Ober die Lage der parlamentarischen Opposition im Wohlfahrtsstaat, 2. Aufl., Köln 1962.Google Scholar
  49. 68.
    Frank Grube, Gerhard Richter, Uwe Thaysen: Politische Planung in Parteien und Parlamentsfraktionen (Kommission für wirtschaftlichen und sozialen Wandel 122 ), Verlag Otto Schwartz and Co., Göttingen 1976.Google Scholar
  50. 69.
    Hans Boldt: „Die Stellung des Abgeordneten im historischen Wandel“, in: Politik als Beruf? Das Abgeordnetenbild im historischen Wandel. Protokoll eines Seminars der Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen. Hrsg. Deutscher Bundestag, Presse-und Informationszentrum, Redaktion Referat Öffentlichkeitsarbeit: Bonn 1979, S. 15–43; Dietrich Herzog: „Karrieremuster von Abgeordneten in Deutschland — früher und heute”, in: Politik als Beruf? Das Abgeordnetenbild im historischen Wandel…, S. 63–73; Willi Geiger: „Der Abgeordnete und sein Beruf“, in: Politik als Beruf? Das Abgeordnetenbild im historischen Wandel…, S. 105–120; Dietrich Herzog: „Karrieren und politische Professionalisierung bei CDU/CSU, SPD und FDP”, in: Jürgen Dittberner/Rolf Ebbighausen (Hrsg.): Parteiensystem in der Legitimationskrise, Westdeutscher Verlag: Opladen 1973, S. 109–131; Dietrich Herzog: Politische Karrieren, Westdeutscher Verlag: Opladen 1975.Google Scholar
  51. 70.
    Wolfgang Abendroth: Das Grundgesetz. Eine Einführung in seine politischen Probleme, 2. Aufl., Verlag Günther Neske: Pfullingen 1966, S. 84/85.Google Scholar
  52. 73.
    Otto Stammer/Peter Weingart unter Mitarbeit von Hans-Helmut Lenke: Politische Soziologie (Grundfragen der Soziologie, hrsgg. von Dieter Claessens, Bd. 14), Juventa Verlag: München 1972, S. 164.Google Scholar
  53. 74.
    Viele der hier vorgetragenen Hypothesen sind entnommen: Alf Mintzel: Die CSU. Anatomie einer konservativen Partei 1945–1972. Mit einem Vorwort von Otto Stammer. Schriften des Zentralinstituts für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin, Bd. 26, 2. Aufl., Westdeutscher Verlag: Opladen 1978, S. 38–76 u. S. 506–526. In der Zusammenfassung (S. 506–526) sind zahlreiche allgemeine Ausführungen zur Entwicklungsgeschichte der Großparteien und des Parteiensystems der Bundesrepublik. Vgl. auch Alf Mintzel: „Gesellschaft, Staat und Parteiorganisation. Ein analytisches Stenogramm Bayerns und der CSU“, in: Wolf-Dieter Narr (Hrsg.): Auf dem Weg zum Einparteienstaat, Westdeutscher Verlag: Opladen 1977, S. 173–212. Alf Mintzel und Hermann Schmitt: „Krise der Parteiendemokratie? Zu Funktionen, Leistungen und Defiziten der Parteien in der parlamentarischen Demokratie”, in: Probleme des deutschen Parteiensystems. Mit Beiträgen von Alf Mintzel, Hermann Schmitt, Hermann Scheer, Jürgen Hartmann, Klaus G. Troitzsch, Dietrich Thränhardt und Herbert Uppendahl federführend herausgegeben von Walter Gagel, Ernst Klett: Stuttgart 1?82, S. 3–16.Google Scholar
  54. 76.
    Dies herausgearbeitet zu haben ist ohne Frage der Verdienst von Manfred Rowold und Richard Stöss. Manfred Rowold: Im Schatten der Macht. Zur Oppositionsrolle der nicht-etablierten Parteien in der Bundesrepublik. Mit einem Vorwort von Karl Dietrich Bracher (Bonner Schriften zur Politik und Zeitgeschichte, Bd. 9), Droste Verlag; Düsseldorf 1974; Richard Stöss: Vom Nationalismus zum Umweltschutz (Anm. 28).Google Scholar
  55. 77.
    Siehe zum Beispiel Michael Th. Greven: Parteien und politische Herrschaft (Anm. 27), S. 207–215.Google Scholar
  56. 78.
    Siehe die neueste Darstellung zur Geschichte, Entwicklung und derzeitigen Situation der Bayernpartei (BP), der Bayerischen Staatspartei (BSP) und der Christlichen Bayerischen Volkspartei (C.B.V.) von Alf Mintzel, in: Richard Stöss (Hrsg.): Parteien-Handbuch. Die Parteien der Bundesrepublik Deutschland 1945–1980, Bd. 1, Westdeutscher Verlag: Opladen/Wiesbaden 1983.Google Scholar
  57. 79.
    Siehe Richard Stöss (Hrsg.): Parteien-Handbuch. Die Parteien der Bundesrepublik Deutschland 1945–1980, Bd. 1, Westdeutscher Verlag: Opladen/Wiesbaden 1983, S. 19–309.Google Scholar
  58. 80.
    Steven B. Wolinetz: „The Transformation of Western European Party Systems Revisited“, in: West European Politics, Vol. 2, January 1979, No. 1, S. 4–28.Google Scholar
  59. 84.
    Wladimir Schenajew: „Die SPD ist wie die CDU“, in: Wirtschaftswoche, 27. Jg., Nr. 16 vom 13. April 1973, S. 68–72.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1984

Authors and Affiliations

  • Alf Mintzel
    • 1
  1. 1.PassauDeutschland

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