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Grammatische Kategorien und ihre Funktion

  • Barbara Seewald
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Part of the Psycholinguistische Studien book series (PLS)

Zusammenfassung

In der vorliegenden Arbeit wird von bestimmten Wirkungsweisen der sprachlichen Zeichen ausgegangen. Da sich diese Funktionen, so weiter die Annahme, vermutlich auch auf die Ausprägungen aphasischer Störungen auswirken, soll als erstes das hier vertretene Bild von sprachlichen Zeichen vorgestellt werden. Mit der Entwicklung von Sprache hat der Mensch seine Handlungsmöglichkeiten entscheidend erweitert. Er hat dadurch die entscheidende Fähigkeit hinzugewonnen, die Aufmerksamkeit des Gegenübers zu lenken, und zwar nicht nur innerhalb der gegebenen Situation, sondern über das Hier und Jetzt hinaus. In der vorliegenden Arbeit wird ein semiotischer Ansatz verfolgt, nach dem an dieser Loslösung von der konkreten Situation die einzelnen sprachlichen Zeichen unterschiedlich stark beteiligt sind. Grundlage dieses Ansatzes ist das Zeichenmodell von Peirce (1939–1914), einem amerikanischen Philosophen und Semiotiker, dessen Bedeutung erst in den letzten Jahrzehnten erkannt worden ist (vgl. Oehler 1993:7). Peirce nimmt drei grundlegende Arten bzw. Funktionen von Zeichen an:
  • Ikon bzw. ikonisch

  • Index bzw. indexikalisch

  • Symbol bzw. symbolisch (vgl. Peirce1960, II:156f)

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Barbara Seewald

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