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Varianten zum Modell Planungszelle

  • Peter C. Dienel

Zusammenfassung

Das Modell Planungszelle ist auf vielfältige Weise abwandelbar. Einige Gestaltungsmöglichkeiten, die vom Ansatz der Konzeption her naheliegen, sollen hier erwähnt werden. Erst so nämlich wird es möglich, bestimmte Vor- und Nachteile der hier vorgetragenen Faktorenkombination „Planungszelle“ abgewogen zu beurteilen.

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Anmerkungen zu Kapitel VIII

  1. 1.
    Statt vieler anderen sei hier auf die Frankfurter Versuche verwiesen, die plebiszitäre Elemente, offene Planung, Gemeinwesenarbeit und Beirats-Elemente in Volkshochschulkursen kombinieren. Vgl. Hanns Adrian (1972); Frankfurter Bund für Volksbildung (1973); Volkshochschule Frankfurt (April 1976).Google Scholar
  2. 2.
    Entsprechende Versuchsanordnungen sind bereits erörtert worden. Vgl. z.B. Dienel (1973a), S. 155 f. — Vorschläge zur Nutzung des Modells Planungszelle für die innerparteiliche Diskussion hat inzwischen H. P. Bank (1976), S. 327 f. vorgelegt.Google Scholar
  3. 3.
    Dieses Potential kann auch im Rahmen anderer Systeme eingesetzt werden. So wird angeregt, daß „... junge, noch nicht durch Karriere- oder Familieninteressen gehandicapte Bürger den politischen Parteien beitreten und ... Reformvorstellungen aktiv in ihnen zur Geltung bringen.“ Fritz Vilmar I/1973, S. 93.Google Scholar
  4. 4.
    Röntgenpflicht besteht beispielsweise in den Bundesländern Bayern, Baden-Wttbg., Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Vgl. von Koerber, in: DIE ZEIT, Nr. 46/1976, S. 63.Google Scholar
  5. 5.
    Wie in unterschiedlichen politischen Kulturen gleichartiger Bedarf zu verschiedenen institutionellen Formen der Bedarfdeckung führt, läßt sich auch an der bürgerschaftlichen Mitwirkung verdeutlichen: In den USA dominiert der „citizen volunteer“; die Veröffentlichungsliste des Department of Housing and Urban Development führt allein für die 60er Jahre hierzu 605 Titel auf. Unter den politisch-kulturellen Bedingungen der Bundesrepublik werden dagegen — wie hier zu lesen — pflichtmäßig wahrzunehmende Beteiligungsformen erwogen.Google Scholar
  6. 6.
    Von den Verurteilten gehörten 22 den ,Zeugen Jehovas’ an. Insgesamt verweigerten in diesen 20 Jahren von den 320 000 Einberufenen nur 0,09 Promille den Wehrdienst (Brunner 1966, S. 99). — Die Zahl der Wehrdienstverweigerer ist jetzt im Wachsen begriffen. 1973 wurden von den Militärgerichten bereits 450 Personen verurteilt.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1997

Authors and Affiliations

  • Peter C. Dienel

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