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Die Anwendung des Verfahrens

  • Peter C. Dienel

Zusammenfassung

Die Anwendungsmöglichkeiten des Verfahrens Planungszelle sind nicht auf das beschränkt, was man gemeinhin Planung nennt. Planungszellen können z.B. auch in Kontrollfunktionen verwendet werden, etwa für die Erfolgskontrolle von Verteilungsprozessen. Sie sind, wie gezeigt, des weiteren geeignet, Bewertungsprozesse durchzuführen, und zwar bei bestimmten Arten von Bewertungen effektiver, als das durch andere heute übliche Prozesse möglich ist1.

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Anmerkungen zu Kapitel IV

  1. 1.
    Die Verwendbarkeit der Planungszelle hängt häufig weniger vom Planungsbereich als vielmehr von der Eingrenzungsmöglichkeit geeigneter Themen ab. Die dabei relevanten Gesichtspunkte sind später im Zusammenhang mit den Fragen der Themenauswahl zu diskutieren.Google Scholar
  2. 2.
    Typisch für viele Äußerungen: „Die klassischen Datenerhebungstechniken der Sozialwissenschaften stoßen hier an ihre Grenzen.“Dierkes 1975, S. 753.Google Scholar
  3. 3.
    So im Hinblick auf die Raumordnung der Raumordnungsbericht 1972 der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache VI/3793), S. 56.Google Scholar
  4. 4.
    Diese Schwierigkeiten sind nicht grundsätzlicher Art. Von den beteiligten Verwaltungen werden sie heute bereits überwunden. Auch für das Modell Planungszelle ließen sich diese Schwierigkeiten als zusätzlicher Zeit- und Finanzierungsaufwand (z.B. für Simultanübersetzung) in die Rechnung mit einbeziehen.Google Scholar
  5. 5.
    Das gilt für München, Frankfurt, Berlin (Märkisches Viertel) oder Osnabrück wie für zahllose andere Fälle. Zur Mitarbeit von Architekturstudenten z.B. in Wiesbaden-Mühltal. Vgl. Bauwelt 28/1972.Google Scholar
  6. 6.
    Das Überwechseln junger Akademiker aus der Anwaltsplanung zu den Bauträgern oder in die Forschung beschreiben Smith/Williams, in: Stadtbauwelt, Sept. 1970, S. 201.Google Scholar
  7. 7.
    Zu Ausstattungskatalogen für Siedlungstypen vergl. Gerhard Curdes in: Praxisprobleme der Stadtteil- und Standortprogrammplanung. Schriftenreihe Politik und Planung, Bd. 1, Köln 1973, S. 200 ff.Google Scholar
  8. 8.
    Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (Hrg.), Bürger ante portas, Essen 1975, S. 97ff. sieht hier mit Recht neue Funktionen auf den Siedlungsverband zukommen.Google Scholar
  9. 9.
    Heute gibt es hier 320 Einheiten: rund 230 Landkreise und 90 kreisfreie Städte. Am 1. Januar 1973 gliederte sich das Bundesgebiet noch in 285 Kreise und 112 Städte. Noch 1968 wurden auf dieser Ebene sogar 551 Einheiten gezählt.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1997

Authors and Affiliations

  • Peter C. Dienel

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