Advertisement

Die Moderne in der skandinavischen Literatur 1920–1960

  • Ingemar Algulin

Zusammenfassung

In den skandinavischen Literaturen ist der Begriff „Modern”, „Modernität” usw. mit einem Epochenbegriff eng verknüpft: dem modernen Durchbruch, der von Georg Brandes, dem dänischen Literaturkritiker, in seinem Buch Det moderne Gjennembruds Maend (Die Männer des modernen Durchbruchs) im Jahre 1883 veröffentlicht, eingeführt und wohlbekannt macht wurde. In der Hauptsache entspricht er dem, was unter einem internationalen Gesichtspunkt bisweilen die Skandinavische Renaissance genannt wird. Dieser Ausdruck, dessen Anwendung man gewiß diskutieren und in Frage stellen kann, bezeichnet eine Bewegung herausragender, radikaler und innovativer Literatur, der Kultur überhaupt, die am Ende des 19. Jahrhunderts ein gewisses internationales Ansehen gewann. Zu ihr gehörten prominente Schriftsteller und Dichter wie Georg Brandes selbst, J.P. Jacobsen, Herman Bang, Henrik Ibsen, Björnstierne Björnson, Knut Hamsun, August Strindberg, Ola Hansson, Selma Lagerlöf u.a.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. 1.
    „der nordischen Literaturen der erste modernistische Roman”; vgl. Anders Palm: Modernism eller dysmorphism? Ett bortglömt kapitel i nordisk modernism, in: Ders.: Möten mellan kon-starter. Studier av dikt, dans, musik, bild, drama och film, Stockholm 1985, S. 107–141.Google Scholar
  2. 2.
    „gegen die gefrorenen Fetzen der Wolken”; vgl. Pär Lagerkvist: Angest, Stockholm 1916, S. 5f.Google Scholar
  3. 3.
    „das draussen in der Nacht heult”; vgl. ebd., S. 41.Google Scholar
  4. 4.
    „ein lachender Schimmer von einer Scharlachsonne ...”; Edith Södergran: Samlade dikter, Helsinki 1949, S. 57.Google Scholar
  5. 5.
    „zwischen nichts und alles”; vgl. ebd., S. 53.Google Scholar
  6. 6.
    „bin ich müde zu begehren”; vgl. ebd., S. 392.Google Scholar
  7. 7.
    „einem Nichts, o dein Tag”; Gunnar Björling: Du gȧr de ord, Helsinki 1955, S. 7.Google Scholar
  8. 8.
    „Dichtern wurde davon Anregungen gegeben”; vgl. z.B. Ingvar Holm: Harry Martinson. Myter. Mȧlningar. Motiv, Stockholm 1960, S. 9–25.Google Scholar
  9. 9.
    „Welt zu sagen hätten”; Hjalmar Gullberg: Dikter, Höganäs 1985, S. 91.Google Scholar
  10. 10.
    „zwischen den Baum und die Schneeflocke hin und her”; Gunnar Ekelöf: sent pâ jorden, Stockholm, 1932, unpag.Google Scholar
  11. 11.
    „man macht sich selbst”; Gunnar Ekelöf, Strountes, Stockholm 1955, S. 118.Google Scholar
  12. 12.
    „der Kunst des Unmöglichen”; Gunnar Ekelöf: En natt i Otocac, Stockholm 1961, S. 11.Google Scholar
  13. 13.
    „die Metaphysik der Stadt”; Titel eines Gedichts Rolf Jacobsens aus der Sammlung Jord og Jern, Oslo 1933.Google Scholar
  14. 14.
    „Katharsis der Ohnmacht”; Katharsis der Ohnmacht: aus einer Besprechung von Erik Lindegren über die Sammlung Karl Vennbergs Halmfackla, in: Aftontidningen 15/4, 1944.Google Scholar
  15. 15.
    „erleben und auszudrücken”; zit. nach einem ungedruckten Vorwort der Sammlung der mann ohne weg von Erik Lindegren (Kungl. Biblioteket, Stockholm).Google Scholar
  16. 16.
    „oder warum nicht”; Karl Vennberg: Tideräkning, Stockholm 1945, S. 47.Google Scholar
  17. 17.
    „eine neue Epoche des Intellektualismus”; Stig Dagerman: Ormen, Stockholm 1945, S. 273.Google Scholar
  18. 18.
    „die Pleite der Naivität”; Lars Gyllensten: Moderna myter, Stockholm 1949, S. 175.Google Scholar
  19. 19.
    „nihilistisches Credo”; Titel eines Buches von Lars Gyllensten, 1964.Google Scholar
  20. 20.
    „einer von den jungen, Willy S0rensen”; zit. nach Dansk Litteraturhistorie, Bd. 4, Af Torben Brostrom og Jens Kistrup, Kopenhagen 1966, S. 390f.Google Scholar
  21. 21.
    „unsrer Erfahrung nicht verkürzte”; vgl. ebd., S. 123.Google Scholar
  22. 22.
    „etwas zu ‘kneten’! — ansah”; in: Öyvind Fahlströms: Das Manifest „Hätila ragulpr pâ fâtsklia-ben”; Odyssé, 1953.Google Scholar
  23. 23.
    „Freiplatz des freien Gedankens”; Kjeld Abell: Teaterstrejf i Paaskevejr, Kopenhagen 1984, zit. nach Dansk Litteraturhistorie, Bd. 4, S. 468.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1994

Authors and Affiliations

  • Ingemar Algulin

There are no affiliations available

Personalised recommendations