Advertisement

Entwicklung und Situation der Independents

  • Christian Bachem
Part of the Studien zur Kommunikationswissenschaft book series (SZK, volume 9)

Zusammenfassung

Durch den Gründungsboom im amerikanischen Fernsehen gab es 1988 40 Prozent mehr Fernsehstationen als noch 1980. Allein die Zahl der immer aggressiver am Markt auftretenden Independents hat sich in diesem Zeitraum von 113 auf 321 nahezu verdreifacht1, und die im Fernsehgeschäft tätigen “Ownership Groups” wuchsen auf über hundert an. Ende der Achtziger wurde diese Entwicklung durch den Konkurs einer größeren Anzahl von Sendern gestoppt. Die meisten Stationen konnten sich jedoch am Markt behaupten, weil sie sich dem Fox-Network anschlossen oder aber im Rahmen eines Werbezeitverkaufsverbundes, wie sie nun auch im Kabelfernsehen Verbreitung finden, erfolgreich an den steigenden Werbeausgaben partizipieren konnten. Mittlerweile sprachen, bei zunehmender Erosion bei den Networks, auch die Zuschauerzahlen für die Independents. Täglich, so warb die Association of Independent Television Stations (INTV) bereits 1989, schalten laut Nielsen zwischen 23 und 25 Prozent der Fernsehzuschauer einen networkunabhängigen Sender ein — mehr als jedes der einzelnen Fernsehnetworks oder alle Kabelsender zusammen für sich verbuchen können.2 Für die nähere Zukunft sehen Paul Kagan Associates voraus, daß die Ratings der Networks, der Kabelsender und der Independents auf jeweils gleichem Niveau liegen könnten. Beide Statistiken sind jedoch insofern überholt, als daß sie Fox noch zu den networkunabhängigen Sendern rechneten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Vgl. Maltenfort (1989b: 144)Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. o.V. (1989a)Google Scholar
  3. 3.
    Siehe hierzu das folgende Kapitel.Google Scholar
  4. 4.
    Wie über andere erfolgreiche Medienunternehmen wie der Zeitung USA Today, den Kabelsendern CNN oder MTV, so ist auch über Fox ein Buch erschienen. Es trägt den treffenden Titel “Outfoxed”. Autor ist Alex Ben Block, und verlegt worden ist das Werk 1990 bei St. Martin’s Press in New York.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Magiera (1990a)Google Scholar
  6. 6.
  7. 7.
    Vgl. Mandese (1991j)Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Frank (1990:29)Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. Stouth (1990:28). Die Upfront-Verkäufe werden zum Teil dem nächsten Geschäftsjahr zugerechnet.Google Scholar
  10. 10.
    Mandese (1991m)Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. o.V. (1992a). Bereits 1990 gab es Überlegungen bei Pepsi, eine derartige Veranstaltung während des Football endspiels von 1991 auf einem Network oder Kabelsender zu sponsern. Doch der Getränkehersteller war davon abgekommen, wie ein in den Plan Eingeweihter erläuterte: “This would be an escalation of guerilla marketing and rather than promoting the Super Bowl — which Pepsi has spent a large sum to sponsor — they would have been promoting tuneout.” Winter und Wal-ley (1990). Doch ein Jahr daraufhatte der Konzern die Gelegenheit genau dies zu tun, ohne daß dies kontraproduktiv war. Pepsi nutzte Fox für seine Frito-Lay-Tochter, während es seine Cola-Spots außerhalb der Halbzeitübertragungen auf CBS schaltete.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. o.V. (1992b)Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. Thomas (1990)Google Scholar
  14. 14.
    Mandese (1991j)Google Scholar
  15. 15.
    RTL — in bezug auf sein Image und seine Seherstruktur das hiesige Pendant zu Fox -nutzte bald darauf just diese Serien, um junge Zuschauer an sich zu binden.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. Mandese (1992b)Google Scholar
  17. 17.
    Mandese (1991j)Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. Tyrer (1993); Magiera (1993a)Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. Carter (1990q)Google Scholar
  20. 20.
    Bezeichnenderweise zeigt sich gerade das FBI über diese Form der Fahndung sehr erfreut und verweist bei Führungen durch sein Washingtoner Hauptquartier auf die vielen Schwerverbrecher, die dank der Fox-Serie dingfest gemacht werden konnten.Google Scholar
  21. 21.
    In den USA, wo der Begriff Reality TV nicht gebräuchlich ist, werden entsprechende Sendungen unter der Kategorie “Fact-” bzw. “Reality-Based Programs” subsumiert. Dazu zählen Tabloid Shows wie A Current Affair, Programme wie Rescue 911 (Notruf), das inzwischen in 66 Länder verkauft wird, sowie Docudramas.Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. dpa (1991a); kr (1991); pf (1991)Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. Stouth (1990:28)Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. Mandese (1993i)Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. Beschloss (1990)Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Fisher (1992a)Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. Fisher (1993a); Fisher (1993b)Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. Arrarte (1990)Google Scholar
  29. 29.
    Fisher (1992b)Google Scholar
  30. 30.
  31. 31.
    Vgl. Fisher (1993c)Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. AP (1993)Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. Lapointe (1990)Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. Whitaker (1989)Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. JF (1990)Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. o.V. (1989a)Google Scholar
  37. 37.
    Vgl. o.V. (1989b) und Abb. 6 und 7 auf Seite 79 bzw. 106.Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. Kuechenmeister und Duncan (1991:12)Google Scholar
  39. 39.
    Vgl. MF (1990)Google Scholar
  40. 40.
    Vgl. Kuechenmeister und Duncan (1991:12)Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. MF (1990)Google Scholar
  42. 42.
    Vgl. o.V. (1989b)Google Scholar
  43. 43.
    Mandese (1991b)Google Scholar
  44. 44.
    Vgl. Head und Sterling (1987:352)Google Scholar
  45. 45.
    Vgl. Head und Sterling (1990:226)Google Scholar
  46. 46.
    o.V. (1989e:46)Google Scholar
  47. 47.
    Vgl. o.V. (1990ad)Google Scholar
  48. 48.
    Vgl. o.V. (1990ag)Google Scholar
  49. 49.
    Vgl. Mandese (1991i)Google Scholar
  50. 50.
    Mandese (1992g)Google Scholar
  51. 51.
    Vgl. Mandese (1993f)Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1995

Authors and Affiliations

  • Christian Bachem

There are no affiliations available

Personalised recommendations