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Prolog

Das Erbe Trumans und Eisenhowers sicherheitspolitisches Credo
  • Oliver Gnad
Chapter
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Zusammenfassung

Als ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug am 3. September 1949 während eines Routineflugs von Japan nach Alaska erhöhte Radioaktivität in der Atmosphäre feststellte, gab es in Washington keinen Zweifel darüber, daß auf sowjetischem Territorium ein Nuklearsprengsatz gezündet worden war1. Die Entdeckung löste in den USA eine bislang nicht gekannte Kriegsangst aus2 und war zugleich der vorläufige Höhepunkt einer Reihe von Bedrohungsperzeptionen: die Teilung Deutschlands und Europas, die wohl keiner treffender als Churchill mit der Metapher des Eisernen Vorhangs umschrieb3; der kommunistische Coup d’Etat in der Tschechoslowakei im März 1948 sowie die sowjetische Blockade Berlins. „These events struck the United States like a series of hammer blows.“4 Mit der Konstituierung der beiden deutschen Staaten im September und Oktober des folgenden Jahres sollte die Teilung des alten Kontinents abgeschlossen werden — „die Teilung der Welt“5 stand kurz bevor.

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Literatur

  1. 3.
    Vgl.: Gilbert, Martin, „Never Despair“. Winston S. Churchill, 1945–1965 (London, 1988), S. 197–203 (200).Google Scholar
  2. 6.
    Außenminister Dean Acheson sprach noch im Herbst 1949 vor einer Versammlung hoher Regierungsmitglieder und Vertretern des Kongresses davon, „[that] the best intelligence estimates available indicated that the Soviets might have a bomb by mid-1951 and, in three or four years’ time thereafter, a fairly serious quantity“, vgl.: Record of the Meeting of the Joint Congressional Committee on Atomic Energy (20. Juli 1949), in: FRUS 1949, 1, S. 491. Bundy räumt zu Recht ein, daß angesichts der zahlreichen Unwägbarkeiten eine Fehleinschätzung innerhalb dieser Marge nicht ungewöhnlich ist, vgl.: Bundy, Danger and Survival, S. 199.Google Scholar
  3. 7.
    Vgl.: Ungar, Moral Panics, S. 172. Amerikanische Spezialisten aus Atomforschung und militärischer Aufklärung waren sich bereits 1945 darüber im klaren, daß die Sowjets auf dem Gebiet der lsotopenforschung in kürzester Zeit nachziehen würden, hatten diese Tatsache aber offensichtlich verdrängt–zumindest gab es für den Tag X keine konkreten politischen Vorbereitungen, vgl.: LEFFLER, A Preponderance of Power, S. 323–333.Google Scholar
  4. 8.
    Vgl.: Williams, Robert C., Klaus Fuchs, Atom Spy (Cambridge, 1987); Isaacson, Walter/Thomas, Evan, The Wise Men. Six Friends and the World They Made: Acheson, Bohlen, Harriman, Kennan, Lovett, McCloy (New York, 1986), S. 490–495 (493); Mccullough, David, Truman (New York, 1992), S. 443, 764, 651f., 759f.Google Scholar
  5. 9.
    Vgl.: NSC 100, Recommended Policies and Actions in Light of the Grave World Situation, in:FRUS 1951, I, S. 7–18 (14f.).Google Scholar
  6. 10.
    Dies hatte vor allem finanzielle Gründe. Um sein innenpolitisches (Sozial-) Programm des „Fair Deal“ erfolgreich durchsetzen zu können, war Truman gezwungen, im außen-und sicherheitspolitischen Bereich umfangreiche Kürzungen vorzunehmen. Im Frühjahr 1948 hatte Truman in Absprache mit Verteidigungsminister George C. Marshall eine Obergrenze für den Verteidigungshaushalt in Höhe von 15 Milliarden US-Dollar festgesetzt, vgl.: Millis, Walter (ed.), The Forrestal Diaries (New York, 1951), S. 431f. Angaben zu den Anteilen des DoD-Haushaltes am Gesamtetat in: EOP/OMB (ed.), Budget of the United States Govemment, S. 36f. Siehe auch: Tafel (4): Budgetentwicklung des US-Verteidigungsministeriums (Haushaltsjahre 1950 bis 1961), S. 356f. im Anhang.Google Scholar
  7. 11.
    Truman hatte schon in der Vergangenheit durchblicken lassen, daß er die Atombombe nicht als gleichwertige militärische Option neben konventionellen Waffen betrachtete, ja er verweigerte sich anfangs sogar Planungen für ihren potentiellen Einsatz. Für ihn waren Nuklearwaffen Kampfmittel des Terrors gegen Zivilisten und nur von begrenztem militärischen Nutzen. Atomwaffen dürften seiner Ansicht nach nur als Ultima ratio und kontrolliert zum Einsatz kommen. Aufgrund der Erfahrungen aus der Berlin-Krise 1948 autorisierte er die JCS jedoch, Richtlinien für den Einsatz von Atomwaffen im Kriegsfalle zu entwickeln, ließ aber keinen Zweifel darüber aufkommen, daß alleine er - der Präsident - über den Einsatz zu entscheiden habe, vgl.: NSC 30, United States Policy on Atomic Warfare (10. September 1948), in: FRUS 1948, I, S. 624–628; auch: ROSENBERG, Reality and Responsibility, S. 38.Google Scholar
  8. 12.
    Miscamble, Wilson D., George F. Keenan and the Making of American Foreign Policy, 1947–1950 (Princeton, 1992 ), S. 298.Google Scholar
  9. 13.
    Vgl.: Hewlett, Richard G./Duncan, Francis, A History of the United States Atomic Energy Commission. Vol. II: Atomic Shield, 1947–1952 (Berkeley/Los Angeles/Oxford, 19902), S. 369f. Rosenberg schätzt, daß die amerikanische Atomic Energy Commission (AEC) Mitte 1948 über 50 Atombomben verfügte. Im Mai 1950 projektierte die AEC bis zum Jahresende die Produktion von 400 Atombomben mit einer bis zu fünffachen Sprengkraft der Bombe von Hiroshima, vgl.: Rosenberg, David A., U.S. Nuclear Stockpile, 1945 to 1950, in: The Bulletin of the Atomic Scientists (May 1982), S. 25–30 (26); auch: Ungar, Moral Panics, S. 173.Google Scholar
  10. 15.
    J. Robert Oppenheimer hatte bei seinen Forschungsarbeiten zur Entwicklung der Atombombe auch weitreichende Erkenntnisse über die Atomfusion erlangt, die er bereits 1942 für möglich hielt. Nach Abschluß des Manhattan-Projekts begann Edward Teller, sich des Fusionsproblems anzunehmen und führte 1946 in den Los Alamos Laboratories erste Versuche durch, vgl.: Hewlett/Duncan, Atomic Shield, S. 59.Google Scholar
  11. 17.
    Das GAC stufte die Wasserstoffbombe als „a weapon of genocide“ und „a danger to humanity as a whole” ein, vgl.: Memorandum Oppenheimer an Lilienthal (30. Oktober 1949), in: FRUS 1949, I, S. 569–573 (572); York, Herbert, The Advisors. Oppenheimer, Teller & the Superbomb (San Francisco, 1976), S. 46–55, 150–159.Google Scholar
  12. 20.
    Zitiert nach: MISCAMBLE, George F. Kennan, S. 298f. (Übersetzung d. Verf.).Google Scholar
  13. 21.
    Vgl.: International Control of Atomic Energy, Memorandum Kerman an Lucius D. Battle (Special Assistant to the Secretary of State) (20. Januar 1950), in: FRUS 1950, 1, S. 22–44; Kennan, Memoirs 1925–1950, S. 471–476. Dem Memorandum legte Kennan folgende Notiz bei: „Since Paul [Nitzel and the others were not entirely in agreement with the substance and since I was afraid that this report might be an embarrasing one to have on record as a formal Staff report, I have re-done this as a personal paper“, vgl.: FRUS 1950, I, Fn. 1, S. 22; auch: Hewlett/Duncan, Atomic Shield, S. 378–385.Google Scholar
  14. 22.
    Memorandum Kennan an Battle (20. Januar 1950), in: FRUS 1950, I, S. 29.Google Scholar
  15. 23.
    Vgl.: ebd., S. 35f. Kennan sprach in diesem Zusammenhang von einer zwar kostspieligen, aber notwendigen Bereitschaft zur „semi-mobilization“ der Streitkräfte.Google Scholar
  16. 24.
    Vgl.: Kennan, Memoirs 1925–1950, S. 472 (Übersetzung d. Verf.).Google Scholar
  17. 25.
    Memorandum McMahon an Truman (21. November 1949), in: FRUS 1949, I, S. 588–595 (594).Google Scholar
  18. 26.
    Zitiert nach: Miscamble, George F. Kennan, S. 300; vgl.: Memorandum Strauss an TrumanGoogle Scholar
  19. (25.
    November 1949), in: FRUS 1949, I, S. 596–599 (Übersetzung d. Verf.).Google Scholar
  20. 27.
    Nachdem Klaus Fuchs wegen des Verdachts der Atomspionage verhaftet worden war, beauftragte der Vorsitzende des Military Liaison Committee der AEC, Robert LeBaron, zwei seiner Mitarbeiter, Brigadegeneral Herbert B. Loper und Generalmajor Kenneth D. Nichols, ein Memorandum zu verfassen, das Aufschluß über die Auswirkungen des Verrats geben sollte. Sie gelangten im Laufe ihrer Arbeit zu der Einsicht, daß die von Fuchs übermittelten Atomgeheimnisse den Sowjets bei der Entwicklung von Wasserstoffbomben einen entscheidenden Vorsprung gegenüber den USA gesichert hätten, vgl.: Hewlett/Duncan, Atomic Shield, S. 415f.Google Scholar
  21. 28.
    In seinen 1990 erschienenen Memoiren erklärte Sacharow, ein Team sowjetischer Atomphysiker unter der Leitung von Igor Tamm habe bereits 1948 mit der Entwicklung von Fusionswaffen begonnen, vgl.: Sakharov, Andrei, Memoirs (New York, 1990 ), S. 98–100.Google Scholar
  22. 29.
    Vgl.: Miscamble, George F. Kennan, S. 304.Google Scholar
  23. 30.
    Kennan hatte Dean Acheson bereits am 29. September 1949 gebeten, ihn mit Jahresfrist aus dem Dienst zu entlassen. Die Kemwaffendiskussion war also nicht der ausschlaggebende Faktor, vielmehr Indikator eines Trends, der sich in den Jahren 1948/1949 abzuzeichnen begann: Immer weniger Politiker an der Pennsylvania-Avenue waren bereit, Kennans langwierigen Containment-Kurs zu unterstützen. Seine Opponenten glaubten, eine zunehmende Militarisierung der UdSSR und ihrer Politik festzustellen und wollten die eigene Politik dieser Einschätzung anpassen. Am 6. Januar 1950 übernahm Paul H. Nitze den Posten des Direktors des PPS. Kennan blieb weiterhin Berater des US-Außenministeriums und akzeptierte ein Angebot Dean Achesons, demzufolge er nach einem Jahr Lehrtätigkeit in Princeton wieder zurückkehren konnte, vgl.: Wells, Sounding the Tocsin, S. 120–123; Miscamble, George F. Kennan, S. 295f.Google Scholar
  24. 31.
    In einer Pressekonferenz am B. Februar 1950 hatte Acheson seine Position in dieser Frage deutlich abgesteckt. Seiner Ansicht nach hätten vertragliche Vereinbarungen mit den Sowjets keinen erkennbaren Wert, solange sie nicht von einer Position der Stärke aus eingefordert werden könnten, vgl.: DSB 22 (12. Februar 1950), S. 272–274; Acheson, Dean, Present at the Creation. My Years in the State Department (New York/London, 1969 ), S. 378EGoogle Scholar
  25. 32.
    Bericht des Special Subcommittee des NSC an Präsident Truman, Development of Thermonuclear Weapons, (31. Januar 1950), in: FRUS 1950, I, S. 513–517 (515).Google Scholar
  26. 34.
    Vgl.: Nitze, From Hiroshima to Glasnost, S. 91; NATIONAL ARCHIVES AND RECORDS ADMINISTRATION (ed.), Public Papers of the Presidents of the United States: Harry S. Truman, 1950 (Washington DC, 1965 ), S. 138.Google Scholar
  27. 35.
    Nitze, From Hiroshima to Glasnost, S. 92. Bundy bemerkte vor einigen Jahren, Trumans Entscheidung, die Wasserstoffbombe bauen zu lassen, „ranks second in importance only to Franklin Roosevelt’s commitment of October 1941 [to renounce the Neutrality Act]; it led straight on, with no second thought by the president, to the world’s first full-scale thermonuclear explosion, on November 1, 1952“, Bundy, Danger and Survival, S. 197.Google Scholar
  28. 37.
    Vgl.: George/Smoke, Deterrence in American Foreign Policy, S. 26; Yergin, Daniel, Shattered Peace: The Origins of the Cold War and the National Security State (Boston, 1978), S. 401. NSC 68, United States Objectives and Programs for National Security (14. April 1950), in: FRUS 1950, I, S. 234–292, basiert auf einem älteren Papier des National Security Council (NSC 20/4, U.S. Objectives With Respect to the USSR To Counter Soviet Threats to U.S. Security, in: FRUS 1948, 1, S. 662–669), das bereits am 23. November 1948 verabschiedet worden war und auf George F. Kennan zurückgeht.Google Scholar
  29. 38.
    In diesem Rahmen kann nur begrenzt auf diese Auseinandersetzung zwischen Kennan und Nitze sowie ihren unterschiedlichen Containment-Ansätzen eingegangen werden. Kennan hatte sich sowohl in seinem „Langen Telegramm“ als auch in seinem berühmten „X-Artikel” dafür ausgesprochen, die USA sollten die UdSSR als ihren Gegner ansehen, wofür er vor allem ideologische–nicht militärische–Gründe geltend machte. Im Gegensatz zu Nitze glaubte Kennan nicht an die Existenz eines sowjetischen Generalplanes zur Erlangung der Weltherrschaft und zweifelte jegliche Expansionsbestrebungen der Sowjetunion über ihr in Jalta zugebilligtes Einflußgebiet hinaus an–zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Dafür spreche sowohl die massive konventionelle Abrüstung der auf sowjetischem Territorium stationierten Streitkräfte nach dem Zweiten Weltkrieg, als auch die großen inneren Probleme, deren Lösung die sowjetische Führung oberste Priorität einräume. Kennan wollte diese Schwäche des sowjetischen Staates zugunsten des Westens ausnutzen und den Kreml zu einer Revision seiner Politik zwingen. Gleichzeitig sollten die vitalen Interessengebiete des Westens durch eine Politik der Eindämmung gesichert werden. Eine derartige Politik der „strongpoint defense“ (Kennan sprach von „five vital centers of industrial and war-making capacity”, ohne sie explizit aufzuführen) müsse seines Erachtens alle zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen: militärische, ökonomische und vor allem diplomatische. Truman-Doktrin und European Recovery Program (ERP) berücksichtigten den militärischen und ökonomischen Ansatz der Containment-Strategie Kennans, doch Verhandlungen mit der Sowjetunion schloß die Truman-Administration kategorisch aus, was Kennan für einen großen Fehler hielt. Kennan war sich darüber bewußt, daß sein Ansatz viel Zeit benötigte–wie viel, war schwer abzuschätzen. Mit der Häufung sicherheitspolitischer Bedrohungen in den Jahren 1948/1949 schien Zeit knapp zu werden, ohne daß sich irgendetwas an der Haltung der Sowjetunion geändert hätte–im Gegenteil. Mit der Zündung ihrer ersten Atombombe und dem sogenannten „Fall Chinas“ schien Moskau politisch wie militärisch die Oberhand zu gewinnen. Nur ein adäquates Rüstungspotential schien jetzt noch die Sowjetunion davon abhalten zu können, vitale Interessen der Vereinigten Staaten zu bedrohen. Diesen Meinungsumschwung innerhalb der Administration herbeizuführen, war Intention von NSC 68 und seines maßgeblichen Protagonisten, Paul H. Nitze. Zu den verschiedenen Containment-Ansätzen Kennans und Nitzes, vgl.: GADDIS, Strategies of Containment, S. 54–126; Papiere Kennans: Das „Long Telegram” (22. Februar 1946), in: FRUS 1946, VI, S. 696–709; The Sources of Soviet Conduct, in: FA 29 (July 1947), S. 566–582; NSC 20/4, U.S. Objectives With Respect to the USSR To Counter Soviet Threats to U.S. Security, in: Objectives With Respect to the USSR To Counter Soviet Threats to U.S. 1948, 1, S. 662–669.Google Scholar
  30. 39.
    NSC 68, in: FRUS 1950, 1, S. 237f., 240.Google Scholar
  31. 42.
    Vgl.: Memorandum Nitze an Matthews (14. Juli 1952), in: FRUS 1952–1954, II, S. 59.Google Scholar
  32. 43.
    Vgl.: NSC 68, in: FRUS 1950, I, S. 245f. (246).44 Vgl.: ebd., S. 249–252. Die Autoren von NSC 68 räumten zwar ein, daß zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein atomarer Angriff der UdSSR auf die USA unwahrscheinlich sei, doch zugleich betonten sie, „[that t]he Soviet Union now has aircraft able to deliver the atomic bomb. Our Intelligence estimates assign to the Soviet Union an atomic bomber capability already in excess of that needed to deliver available bombs“, vgl.: ebd., S. 251. Diese Passage ist ein gutes Beispiel für die suggestive Argumentation des Dokuments. Wohl verfügten die Sowjets zu diesem Zeitpunkt über einsatzfähige Nuklearwaffen, doch nur über äußerst unzureichende Trägersysteme. Im Arsenal der sowjetischen Luftwaffe befanden sich zum Dekadenwechsel nur einige wenige Mittelstreckenbomber, die in „one-way missions” ihre Bomben hätten ins Ziel bringen können, ohne jedoch eine existentielle Gefahr für die USA darzustellen, vgl.: BERMAN, Robert P., Soviet Air Power in Transition (Washington DC, 1978), S. 24f. Siehe auch: Tafel (6): Das strategische Kräfteverhältnis zwischen den USA und der UdSSR (1950–1961), S. 360f. im Anhang.Google Scholar
  33. 45.
    Vgl.: NSC 68, in: FRUS 1950, I, S. 263f.Google Scholar
  34. 55.
    Vgl.: Memorandum Bohlen an Nitre (5. April 1950), in: FRUS 1950, I, S. 221–225 (222); Bohlen, Charles E., Witness to History, 1929–1969 ( New York, 1973 ), S. 290.Google Scholar
  35. 56.
    Zitiert nach: Miscamble, George F. Kennan, S. 312.Google Scholar
  36. 57.
    Vgl.: Memorandum Bohlen an Nitze (5. April 1950), in: FRUS 1950, 1, S. 224.Google Scholar
  37. 58.
    Vgl.: Senghaas, Dieter, Abschreckung und Frieden. Studien zur organisierten Friedlosigkeit (Frankfurt/M., 1969 ), S. 5–7.Google Scholar
  38. 60.
    Vgl.: Memorandum Thompson an Acheson (3. April 1950), in: FRUS 1950, I, S. 213f. (214).Google Scholar
  39. 61.
    Siehe hierzu: Tafel (4): Budgetentwicklung des US-Verteidigungsministeriums (Haushaltsjahre 1950–1961), S. 356f. im Anhang.Google Scholar
  40. 62.
    Acheson, Present at the Creation, S. 375; vgl.: Memorandum Bohlen an Nitze (5. April 1950), in: FRUS 1950, I, S. 222.Google Scholar
  41. 64.
    Vgl.: Memorandum Truman an Lay (12. April 1950), in: FRUS 1950, I, S. 234f.; Memorandum Lay an das Ad-Hoc-Komitee zu NSC 68, in: ebd., S. 293–296.Google Scholar
  42. 65.
    Vgl.: NSC 68, in: FRUS 1950, I, S. 292.Google Scholar
  43. 66.
    Zur Zusammensetzung des „Ad Hoc Committe an NSC 68“, vgl.: FRUS 1950, I, S. 297.Google Scholar
  44. 67.
    Vgl.: Gaddis, Strategies of Containment, S. 93f., 100; Condit, Test of War, S. 251–253.Google Scholar
  45. 68.
    So kabelte die Moskauer US-Botschaft noch am 25. Juni 1950 an die Washingtoner Zentrale, daß es sich bei den Angriffen um eine „clearcut Soviet challenge“ handele, und empfahl, die südkoreanischen Truppen zu unterstützen, vgl.: FRUS 1950, VII, S. 139f. Auch die Aufklärungsabteilung des State Department war der Ansicht, daß Pjöngjang nicht ohne Instruktionen aus Moskau gehandelt hätte, vgl.: CONDIT, Test of War, S. 48; Telegramm Kirk an Acheson (25. Juni 1950), in: FRUS 1950, VII, S. 139f.Google Scholar
  46. 70.
    Vgl.: CIA-Memorandum (12. Oktober 1950), in: FRUS 1950, VII, S. 937f. Vgl. Achesons Bemerkungen anläßlich einer außerplanmäßigen Sitzung des NSC am 28. November 1950, in: FRUS 1950, VII, S. 1242–1244.Google Scholar
  47. 75.
    Malik nahm seit Januar 1950 nicht mehr an den Sitzungen des UN-Sicherheitsrates teil. Grund hierfür war die Weigerung der UNO, die kommunistische Volksrepublik China anstelle der nationalchinesischen Republik als rechtmäßigen Repräsentanten des chinesischen Volkes anzuerkennen. Die UN-Resolution vom 27. Juni 1950 ist abgedruckt in: Bernstein/Matusow (eds.), The Truman Administration, S. 438f.Google Scholar
  48. 76.
    Trumans Radio-und Fernsehansprache vom 1. September 1950 ist abgedruckt in: Nara (ed.), Public Papers of Harry S. Truman 1950, S. 610.Google Scholar
  49. 78.
    Vgl.: Memorandum of Conversation (14. Juli 1950), in: FRUS 1950, I, S. 344–346 (345); vgl.: Korea (Preliminary Version), eine Einschätzung des Office of Intelligence Research des Außenministeriums vom 25. Juni 1950, in: FRUS 1950, VII, S. 148–154.Google Scholar
  50. 79.
    Achesons Aussage vor dem Senate Foreign Relations Committee vom 24. Juli 1950, zitiert nach: Gaddis, Strategies of Containment, S. 110f.Google Scholar
  51. 81.
    Vgl.: Blair, Clay, The Forgotten War. America in Korea 1950–1953 (New York, 1987), S. 119–176; siehe Tafel (1): Verlauf der Frontlinien in Korea (1950–1951), S. 353 im Anhang.Google Scholar
  52. 82.
    Vgl.: NSC 68/2, United States Objectives and Programs for National Security (30. September 1950), in: FRUS 1950, I, S. 400.Google Scholar
  53. 86.
    Vgl.: Memorandum of Conversation (14. Juli 1950), in: FRUS 1950, I, S. 345.Google Scholar
  54. 87.
    Vgl.: Condit, The Test of War, S. 223–242 (241). Würden die Steigerungsraten im Verteidigungsbereich nicht sinken, schätzte der Council of Economic Advisers, daß der DoD-Etat innerhalb eines Jahres auf nicht weniger als 70 Milliarden US-Dollar emporschnellen würde. Militärausgaben in solcher Höhe machten eine Reduzierung der Produktion von Konsumgütem unumgänglich, so der Council. Dennoch betonte Leon Keyserling, Vorsitzender des Councils, „[that] the proposed programs could hardly be described as austere“. Seiner Ansicht nach falle der militärische Aufbau „about half way between »business as usual« and a really large-scale dedication of our enormous economic resources to the defense of our freedoms”, vgl.: Memorandum Keyserling, The Economic Implications of the Proposed Programs: Required Fiscal, Budgetary and Other Economic Policies (8. Dezember 1950), in: FRUS 1950, I, S. 428–431 (430).Google Scholar
  55. 88.
    Siehe: Tafel (4): Budgetentwicklung des US-Verteidigungsministeriums (Haushaltsjahre 1950 bis 1961), S. 356f. im Anhang.Google Scholar
  56. 90.
    Dies räumte Truman anläßlich der Beratungen seines ersten Ergänzungshaushaltes am 19. Juli 1950 gegenüber dem Kongreß ein. Truman weiter: „In addition to the direct military effort we and other members of the United Nations are making in Korea, the outbreak of aggression there requires us to consider its implications for peace throughout the world. The attack upon the Republic of Korea makes it plain beyond all doubt that the international communist movement is prepared to use armed invasions to conquer independent nations. We must therefore recognize the possibility that armed aggression may take place in other areas“, in: Nara (ed.), Public Papers of Harry S. Truman 1950, S. 527–537 (534).Google Scholar
  57. 91.
    Während die Army innerhalb des Haushaltsjahres 1951 von zehn auf 18 Divisionen aufgestockt wurde, versetzten die JCS die beiden Marine Corps-Divisionen in volle Kampfstärke und erhöhten die Anzahl der Luftunterstützungsverbände des Marine Corps von 16 auf 21. Die Navy konnte ihren Mannschaftsbestand beinahe verdoppeln, ebenso ihren Bestand an Kampfschiffen. Die Steigerungsraten der Air Force waren ähnlich hoch. So erhöhte sich die Anzahl ihrer Luftgeschwader im gleichen Zeitraum von 42 auf 72, ihr Mannschaftsbestand verdoppelte sich nahezu. Während im Verlauf des Krieges die Mannschaftsstärken von Army und Navy vergleichsweise konstant blieben, baute die Air Force ihren Geschwader-Bestand bis Ende 1952 sogar bis auf 83 Geschwader aus, Zahlen aus: CONDIT, The Test of War, S. 238, 255, 278, 301.Google Scholar
  58. 92.
    Vgl.: Besson, Waldemar, Von Roosevelt bis Kennedy. Grundzüge der amerikanischen Außenpolitik, 1933–1963 (Frankfurt a.M., 1964 ), S. 160.Google Scholar
  59. 93.
    Vgl.: Condit, The Test of War, S. 126; Presseerklärung der US-Mission bei den Vereinten Nationen (8. Juni 1951), in: FRUS 1951, I, S. 644f.; Memorandum Hickerson (Abteilungsleiter für UN-Angelegenheiten im US-Außenministerium) an Lodge (UNO-Botschafter der USA) (10. Februar 1953), in: FRUS 1952–1954, XV, S. 760–767; BLAIR, The Forgotten War, S. 569, 1127-1136; Dockrill spricht von 229.300 bis 238.600 Mann in den Jahren 1951 und 1952, vgl.: Dockrill, Eisenhower’s New-Look National Security Policy, S. 285.Google Scholar
  60. 94.
    In seiner berühmten „Defensive Perimeter“-Rede vom 12. Januar 1950 hatte Außenminister Dean Acheson eine Abgrenzung vitaler und peripherer Interessengebiete der USA vorgenommen, die Süd-Korea ausschloß. Die von Acheson vorgeschlagene Strategie verlangte zwar die Verteidigung Formosas und seiner vorgelagerten Inselgruppen, schloß aber ein amerikanisches Engagement auf dem asiatischen Festland kategorisch aus. Kritiker Achesons behaupteten, diese Abgrenzung habe Nord-Korea geradezu eingeladen, einen Feldzug gegen den Süden zu planen und durchzuführen, vgl.: GADDIS, The Long Peace, S. 72–75.Google Scholar
  61. 95.
    Von den ca. 160 Milliarden US-Dollar, die der US-Kongreß dem Verteidigungsministerium zwischen 1950 und 1954 zur Verfügung stellte, wurde nur ein Drittel (54 Milliarden US-Dollar) für die Kriegsanstrengungen in Korea benötigt (ohne Kriegsfolgekosten), vgl.: Condit, The Test of War, S. 223–305; U.S. Bureau Of The Census, Historical Statistics of the United States, Colonial Times to 1970, Bicentennial Edition, Part 1 (Washington DC, 1975), S. 1140. Allein im Jahre 1952 stellte der Kongreß im Rahmen des Mutual Security Act 8,5 Milliarden US-Dollar Militär-und Wirtschaftshilfe zur Verfügung, davon mehr als 80 Prozent für westeuropäische Staaten, vgl.: Condit, The Test of War, S. 420. So ist festzustellen, daß sich die Politik Trumans eng an die Empfehlungen von NSC 68/3 anlehnte. In dem Papier wurden alleine für die Realisierung des Aufrüstungsprogramms Ausgaben in Höhe von ca. 51 Milliarden US-Dollar gefordert (über einenZeitraum von fünf Jahren), vgl: NSC 68/3, United States Objectives and Programs for National Security (8. Dezember 1950), in: FRUS 1950, 1, S. 425–431 (427).Google Scholar
  62. 96.
    NSC 68 sah eine finanzielle Unterstützung folgender Maßnahmen vor: Die Entwicklung taktischer Nuklearwaffen, den Bau zahlreicher Luftwaffenbasen in Übersee und auf dem amerikanischen Kontinent, die Stationierung vier zusätzlicher Divisionen in Europa, die Wiederbewaffnung und militärische Integration der Bundesrepublik Deutschland, ausgedehnte Militär-und Wirtschaftshilfeprogramme für befreundete Nationen sowie die Ausdehnung der psychologischen Kriegsführung mit Hilfe des neugegründeten Psychological Strategy Board (1951), vgl.: NSC 68, in: FRUS 1950, 1, S. 287–292.Google Scholar
  63. 98.
    Bis Ende 1952 sollten in Europa 50 Divisionen, 4.000 Flugzeuge und starke Seestreitkräfte zur Verfügung stehen, bis Ende 1954 90 Divisionen und 6.000 Flugzeuge. Zwar stützten sich die Zahlen auf die Erwartung eines baldigen Beitritts der Bundesrepublik Deutschland zum Nordatlantischen Bündnissystem, doch konnten diese Ziele auch mit deutschen Truppenkontingenten niemals erreicht werden, vgl.: Wiggershaus, Norbert, Nordatlantische Bedrohungsperzeptionen im „Kalten Krieg“ 1948–1956, in: Maier, Klaus A./Wiggershaus, Norbert (Hg.), Das Nordatlantische Bündnis 19491956 (Beiträge zur Militärgeschichte, Bd. 37) (München, 1993), S. 17–54 (37f.); Militargeschichtliches Forschungsamt (Hg.), Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik, 1945–1956. Bd. 3: Die NATO-Option (München, 1993 ), S. 783.Google Scholar
  64. 100.
    NSC 68 hatte sich für eine begrenzte Kriegsführung in lokalen, eng umgrenzten Krisengebieten ausgesprochen, um die Gefahr einer nuklearen Eskalation zu mindem. Dennoch findet sich in dem Dokument kein expliziter Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen, was vorrangig psychologische Gründe hatte, vgl.: GADDIS, Strategies of Containment, S. 100f.Google Scholar
  65. 101.
    Vgl.: NSC 73, The Position and Actions of the United States with respect to Possible Further Soviet Moves in the Light of the Korean Situation (1. Juli 1950), in: FRUS 1950, I, S. 331–338 (insbesondere S. 332).Google Scholar
  66. 102.
    Eine hervorragende Überblicksdarstellung bietet: FOOT, Rosemary, The Wrong War. American Policy and the Dimensions of the Korean Conflict, 1950–1953 (Ithaca/London, 1985), insbesondere: S. 55–203.Google Scholar
  67. 104.
    Siehe: Tafel (1): Verlauf der Frontlinien in Korea (1950–1951), S. 353 im Anhang.Google Scholar
  68. 105.
    Acheson anläßlich eines Treffens hochrangiger Ministerialbeamter im Pentagon, vgl.: Memorandum of Conversation (3. Dezember 1950), in: FRUS 1950, VII, S. 1323–1334 (1326).Google Scholar
  69. 107.
    Taft, Robert A., A Foreign Policy for Americans (Garden City, 1951 ), S. 68–70, 78. Damit wich Taft nicht im geringsten von Eisenhowers Position ab, so daß es dem General einige Mühe bereitete, sich im Präsidentschaftswahlkampf gegen seinen Konkurrenten thematisch und inhaltlich abzusetzen, siehe Kap.: Prolog. 3 Eisenhowers Plattform-Konzept: „Security and Solvency“, S. 47–57 (insbesondere S. 47, 53–55). Wohl vertraten beide im Bereich der Außen-und Sicherheitspolitik nahezu identische Inhalte, doch mit gegensätzlichen Zielen: Taft war ein ausgewiesener Isolationist - eine Grundhaltung, die auf seiten der republikanischen Partei seit jeher stärker ausgeprägt war als bei den Demokraten. Eisenhower hingegen war überzeugter Internationalist und Atlantiker, ein Anhänger Woodrow Wilsons. So erklärt sich seine Bereitschaft, in den Präsidentschaftswahlkampf des Jahres 1952 einzugreifen, vor allem als eine Reaktion auf die Bewerbung Tafts, um so einen neuerlichen Kurs der Isolation zu verhindern. Eisenhower verliert in seinen Memoiren darüber jedoch kein einziges Wort; wertvolle Einblicke gewährt allerdings: Beglinger, Martin, Containment im Wandel. Die amerikanische Außen-und Sicherheitspolitik im Übergang von Truman zu Eisenhower (Stuttgart, 1988), S. 21–61 (21–31).Google Scholar
  70. 108.
    Siehe: Tafel (4): Budgetentwicklung des US-Verteidigungsministeriums (Haushaltsjahre 1950 bis 1961), S. 356f. im Anhang.Google Scholar
  71. 109.
    Vgl.: Condit, The Test of War, S. 285–305 (304).Google Scholar
  72. 110.
    Vgl.: NSC 141, Reexamination of United States Programs for National Security (19. Januar 1953), in: FRUS 1952–1954, II, S. 209–222 (222).Google Scholar
  73. 111.
    Vgl.: Memorandum Nitze an Acheson (12. Januar 1953), in: FRUS 1952–1954, II, S. 205.Google Scholar
  74. 112.
    Gallup-Umfragen jener Zeit bestätigen dies. So beantworteten im Juli 1951 - dem Jahr der größten Steigerungsraten im Verteidigungsetat - noch 82 Prozent der Befragten, die USA gäben zu wenig für Verteidigungszwecke aus und stuften eine Politik der Kriegsverhinderung als vorrangig ein, vgl.: Gallup, George H., The Gallup Poll: Public Opinion, 1935–1971 (3 Vols.) (New York, 1972), hier: Vol. Il: 1949–1958, S. 998f.Google Scholar
  75. 113.
    Vgl.: Mueller, Trends in Popular Support, S. 358–375 (insbesondere: S. 361f.); WELLS, The Origins of Massive Retaliation, S. 31.Google Scholar
  76. 114.
    Während einer Wahlkampfrede in Detroit versprach Eisenhower am 24. Oktober 1952, er werde nach Korea reisen, um sich einen Eindruck Ober die militärische Situation zu verschaffen und Möglichkeiten zur Beendigung des Konflikts zu eruieren, vgl.: JACKSON, Thinking about Armageddon, S. 136.Google Scholar
  77. 115.
    Vgl.: Peter, Abschrecken und Überleben, S. 50.Google Scholar
  78. 116.
    Tagebucheintrag Eisenhower (22. Januar 1952), in: FERRELL (ed.), The Eisenhower Diaries, S. 209–213 (209).Google Scholar
  79. 120.
    Vgl.: Eisenhower, Dwight D., The White House Years. Mandate for Change, 1953–1956 (Garden City, 1963 ), S. 82. Ausführlich zu Eisenhowers mitunter kritischen Haltung zum Korea-Konflikt, vgl.: Jackson, Thinking about Armageddon, S. 104–106.Google Scholar
  80. 121.
    Tagebucheintrag Eisenhower (30. Juni 1950), in: Ferrell (ed.), The Eisenhower Diaries, S. 175f. (175).Google Scholar
  81. 124.
    Vgl.: Eisenhower in His Own Words, in: NYT (13. Januar 1952 ), S. 5.Google Scholar
  82. 125.
    Vgl.: Jackson, Thinking about Armageddon, S. 102–148, 336–403. Jackson hat in seiner Dissertation überzeugend nachgewiesen, daß Eisenhower Atomwaffen sehr frühzeitig als gleichwertige Waffen neben konventionellen betrachtete und ihren Einsatz in den Jahren zwischen 1945 bis 1953 immer wieder diskutiert und befürwortet hat, vgl. auch: Davis, Zachary Shands, Eisenhower’s Worldview and Nuclear Strategy (Ph.D. Thesis, University of Virginia, 1989), S. 35–272; siehe auch Kap.: 1.3.1 Korea (1953): „Armistice from a Position of Strength“, S. 133–157.Google Scholar
  83. 126.
    Zu Eisenhowers Motivation, im Nominierungswahlkampf der Republikaner gegen Robert A. Taft anzutreten, vgl.: Bundy, McGeorge, November 1952: Imperatives of Foreign Policy, in: FA 31 (October 1952), S. 1–14; Paeh/Richardson, The Presidency of Dwight D. Eisenhower, S. 18–22; Beglinger, Containment im Wandel, S. 29–31; Krieg, Joann P. (ed.), Dwight D. Eisenhower. Soldier, President, Statesman (Contributions in Political Science, No. 183 ) ( New York/Westport/ Connecticut/London, 1987 ), S. 1–32.Google Scholar
  84. 127.
    Zur Entwicklung des außenpolitischen Credos Dulles’ und seines strikten Anti-Kommunismus sei auf die umfangreiche Literatur verwiesen: Felken, Dulles und Deutschland, S. 72–91; Hoopes, The Devil and John Foster Dulles, S. 62–74; Beal, John Foster Dulles, S. 16–21, 86–128; Gerson, John Foster Dulles, S. 14–29; Pruessen, Ronald W., John Foster Dulles and the Predicaments of Power, in: Immerman (ed.), John Foster Dulles and the Diplomacy of the Cold War, S. 21–45; Pruessen, John Foster Dulles; Gaddis, John Lewis, The Unexpected John Foster Dulles: Nuclear Weapons, Communism, and the Russians, in: Immerman (ed.), John Foster Dulles and the Diplomacy of the Cold War, S. 47–77; Guhin, Michael A., John Foster Dulles. A Statesman and His Times (New York/London, 1972 ), S. 11–158.Google Scholar
  85. 128.
    Vgl.: Dulles, John Foster, A Policy of Boldness, in: Life 32 (19. Mai 1952), S. 146–160. Das Life-Magazin, in dem Dulles’ Artikel erschien, war damals die auflagenstärkste Illustrierte der Vereinigten Staaten. Darüber hinaus verteilte Dulles 1.500 Kopien des Artikels an sämtliche Kongreßmitglieder, alle Botschafter in Washington, die UNO-Missionschefs, führende Industrielle, über 200 Schulen sowie an Freunde und Weggefährten. Zudem faßte er die Quintessenz des Artikels in mehr als 30 Reden des Jahres zusammen, so daß sein Bekanntheitsgrad dem Tafts und Eisenhowers durchaus ebenbürtig war, vgl.: Beglinger, Containment im Wandel, S. 36f.Google Scholar
  86. 129.
    Vgl.: Kinnard, President Eisenhower and Strategy Management, S. 11f.Google Scholar
  87. 136.
    Zitiert nach: ebd., S. 112; vgl.: Beglinger, Containment im Wandel, S. 40.Google Scholar
  88. 137.
    Zitiert nach: Jackson, Thinking about Armageddon, S. 113.Google Scholar
  89. 138.
    Zitiert nach: Beglinger, Containment im Wandel, S. 40.Google Scholar
  90. 139.
    Siehe Kap.: 1.3.2 Indochina (1954): „Between the Unattainable and the Unacceptable“, S. 158–183.Google Scholar
  91. 140.
    Vgl.: Jackson, Thinking about Armageddon, S. 112.Google Scholar
  92. 141.
    Vgl.: Gerson, John Foster Dulles, S. 74f.; HOOPES, The Devil and John Foster Dulles, S. 128f.Google Scholar
  93. 142.
    Vgl.: Gerson, John Foster Dulles, S. 74f.Google Scholar
  94. 143.
    Vgl.: Hoopes, The Devil and John Foster Dulles, S. 129.Google Scholar
  95. 144.
    Implizit vgl.: Beglinger, Containment im Wandel, S. 39–48; Jackson, Thinking about Armageddon, S. 123–135.Google Scholar
  96. 145.
    Vgl.: Jackson, Thinking about Armageddon, S. 124f.Google Scholar
  97. 146.
    Zitiert nach: Beglinger, Containment im Wandel, S. 44.Google Scholar
  98. 147.
    Vgl.: Jackson, Thinking about Armageddon, S. 125.Google Scholar
  99. 148.
    Vgl.: Parmet, Eisenhower and the American Crusades, S. 123.Google Scholar
  100. 149.
    Vgl.: Ambrose, Stephen E., E.senhower. Vol. I: Soldier, General of the Army, President-Elect, 1890–1952 (New York, 1983 ), S. 547f.Google Scholar
  101. 150.
    Vgl.: Jackson, Thinking about Armageddon, S. 125–138.Google Scholar
  102. 151.
    Rede Eisenhowers vor der American Legion im Madison Square Garden in New York City (25. August 1952), in: Branyan, Robert L./Larsen, Lawrence H. (eds.), The Eisenhower Administration. A Documentary History (New York, 1971), hier: Vol. I, S. 32–38 (35f.).Google Scholar
  103. 152.
    Vgl.: Eisenhower, Mandate for Change, S. 86.Google Scholar
  104. 153.
    Gaddis zufolge war die Nominierung Dulles’ keineswegs von vornherein abzusehen gewesen - im Gegenteil. Nach der Auseinandersetzung um die Formulierung der Plattform-Rede habe sich Eisenhower deutlich von Dulles distanziert. Als Indiz zur Untermauerung seiner These führt Gaddis den Umstand an, daß Eisenhower Dulles erst drei Wochen nach seinem Wahlsieg zum Außenminister designierte - nach Meinung Gaddis“ auch nur deswegen, weil der rechte Parteiflügel um Taft keinen anderen auf dem Posten akzeptiert hätte, vgl.: Gaddis, Strategies of Containment, S. 129.Google Scholar
  105. 154.
    Zur Biographie und Verortung der Kabinettsmitglieder, vgl.: Griffith, Robert, Dwight D. Eisenhower and the Corporate Commonwealth, in: AHR 87 (February 1982 ), S. 87–122.Google Scholar
  106. 155.
    Vgl.: Huntington, Samuel P., The Common Defense. Strategic Programs in National Politics (New York/London, 1961), S. 87. Siehe auch: Eisenhower, Mandate for Change, S. 83–87; Cutler, No Time for Rest, S. 293–314; WELLS, The Origins of Massive Retaliation, S. 4; Alexander, Charles C., Holding the Line. The Eisenhower Era, 1952–1961 (America since World War II) (Bloomington/London, 1975 ), S. 25–35; Kinnard, President Eisenhower and Strategy Management, S. 14–21.Google Scholar
  107. 156.
    Vgl.: Gaddis, Strategies of Containment, S. 129.Google Scholar
  108. 157.
    Vgl.: Snyder, Glenn H., The „New Look“ of 1953, in: Schilling, Warner R./Hammond, Paul Y./Snyder, Glenn H. (eds.), Strategy, Politics, and Defense Budgets (New York, 1962), S. 379–524 (392).Google Scholar
  109. 158.
    Vgl.: Donovan, Robert J., Eisenhower. The Inside Story (New York, 1956), S. 17; Keefer, Edward C., President Dwight D. Eisenhower and the End of the Korean War, in: DH 10 (Summer 1986), S. 267–289 (269f.). Douglas MacArthur, demissierter UN-Oberbefehlshaber in Korea, empfahl Eisenhower nach seiner Rückkehr aus Korea, Stalin ein Gipfeltreffen zur Lösung des Korea-Konfliktes und anderer dringlicher Nachkriegsprobleme vorzuschlagen. Sollte dieser ein Zusammentreffen ablehnen, müsse eine schnelle militärische Entscheidung in Korea erzwungen werden. Auch der Einsatz nuklearer Waffen dürfe dann nicht mehr tabuisiert werden - ein Ratschlag, den Eisenhower wenige Monate später bedingt aufgreifen sollte, vgl.: Pach/Richardson, The Presidency of Dwight D. Eisenhower, S. 86; Keefer, President Dwight D. Eisenhower and the End of the Korean War, S. 270; siehe Kap.: 1.3.1 Korea (1953): „Armistice from a Position of Strength“; S. 133–157.Google Scholar
  110. 159.
    Vgl.: Snyder, The „New Look“ of 1953, S. 392.Google Scholar
  111. 160.
    So etwa: ebd., S. 391–393; Donovan, Inside Story, S. 17–19; Ambrose, Eisenhower. The President, S. 30–35. Eisenhower erwähnt die Konferenz in seinen Memoiren nur am Rande, vgl.: Eisenhower, Mandate for Change, S. 96.Google Scholar
  112. 161.
    So etwa: Jackson, Thinking about Armageddon, S. 142, neben Peter, Abschrecken und Überleben und vor allem Dockrill, Eisenhower’s New-Look National Security Policy, die wohl jüngste und ausführlichste Arbeit zur Entwicklung der amerikanischen Verteidigungskonzeption der Eisenhower-Administration.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Oliver Gnad

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