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Die Programmiersprache PENCIL

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Part of the Teubner-Texte zur Informatik book series (TTZI, volume 2)

Zusammenfassung

Für die Implementierung von Protokollen genügt es nicht, eine exakt definierte Spezifikationstechnik zu entwickeln. Weder die bekannten nicht formalen, noch die formalen Spezifikationen von Protokollen haben das Ziel, fertige und vollständige Implementierungen von Protokollen zu sein. Die automatische Umsetzung dieser Spezifikationen kann bestenfalls wichtige Teile der Kommunikationssoftware liefern. Insbesondere um effiziente, vielleicht sogar nebenläufig ausführbare Kommunikationssoftware zu erstellen, ist das Hinzufügen weiterer Konstrukte unumgänglich. Die Sprache PENCIL soll in erster Linie Programmiersprache und nicht etwa Protokollspezifikationssprache sein. Wenn dabei eine größere Nähe zu gängigen Spezifikationsmethoden als bisher üblich erreicht wird, so ist dies ein erwünschter Nebeneffekt. Ein Protokoll muß in PENCIL also vollständig dargestellt werden können, und zwar so, daß ein Compiler in der Lage ist, daraus einen effizient abarbeitbaren Maschinencode zu erstellen. Für das in dieser Arbeit verfolgte Konzept von einer Entscheidungseinheit, die Petrinetze verarbeitet und Aktionseinheiten, die normalen sequentiellen Programmcode verarbeiten, heißt dies, daß der Compiler aus einem PENCIL-Quelltext sowohl den sequentiellen Code für die Aktionseinheit liefern muß, als auch eine maschinenspezifische Darstellung der Petrinetze, so daß diese von der Entscheidungseinheit verarbeitet werden können. Grundzüge der Sprache PENCIL sowie eine Anwendung finden sich bereits in /Gerh90/.

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Copyright information

© B. G. Teubner Verlagsgesellschaft Leipzig 1993

Authors and Affiliations

  1. 1.Rheinisch-Westfälische TechnischeHochschule AachenDeutschland

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