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Die Trennung von Eigentümerstellung und Geschäftsleitung als Nachfolgealternative

  • Stefan Bieler
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Zusammenfassung

In vielen Fällen muß im Zuge der Nachfolge die Trennung zwischen der Eigentümerstellung einerseits und der Geschäftsleitung andererseits erfolgen. Diese Aufteilung erweist sich jedoch beim traditionellen Familienunternehmen meist als problematischer gegenüber Partnerunternehmen, bei denen mehrere nicht miteinander verwandte Gesellschafter die Geschäftsführung gemeinsam ausüben und nunmehr bei einem oder mehreren dieser Partner die Nachfolgefrage ansteht1. Publikumsgesellschaften scheiden aus den Überlegungen aus: bei ihnen wurde die Funktionstrennung bereits in der Vergangenheit vollzogen.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Wartenberg, Ludolf von: Unternehmenskontinuität im Mittelstand; in: BFuP 3/1993, S. 244Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. dazu Schade, Heinz C.: Mehr Chancen im Wettbewerb — Familien-Unternehmen und ihre Führungsprobleme, Stuttgart 1974, S. 231ff.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Biehler, Rolf; Der Generationswechsel..., a.a.O., S. 10Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Forstmoser, Peter; Der Generationenwechsel..., a.a.O., S. 114Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. NN: Spedition Häring: Turbulenzen. So schwierig ist ein Generationswechsel, in: HB v. 05.01.95, S. 17Google Scholar
  6. 6.
    Entsprechend dieser hier aufgeführten Kriterien wird in diesem Abschnitt die graduelle Funktionsauflösung diskutiert, wobei ein zunehmender Verlauf unterstellt wird.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. hierzu Gutenberg, Erich, Untemehmensführung, a.a.O., S. 12Google Scholar
  8. 8.
    Vgl dazu Buchmann, Peter: Die Untemehmensnachfolge aus betriebswirtschaftlicher Sicht, in. Kreditpraxis 2/90, S. 29Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. dazu Wahl, Manfred P.: Gedanken zur Zukunftssicherung von Familienunternehmen, in: Beurle, St.; Gueissaz, P.; Hartmann, Chr.(Hrsg): Untemehmungsführung im Zeichen wirtschaftlichen und sozialen Umbruchs, Bern und Stuttgart 1982, S. 158Google Scholar
  10. 10.
    Wir orientieren uns hierbei an der Familienunternehmung im engeren Sinn nach der Definition von Bertsch, vgl. Bertsch, Roland; Die industrielle Familienunternehmung..., a.a.O., S. 9Google Scholar
  11. 11.
    Siehe weiter unten in diesem Abschnitt, S. 165ff.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Dr.Wieselhuber Partner (Hrsg.): Der Gang an die Börse. Motive, Gestaltungsaltemativen, Voraussetzungen, München 1995, S. 6Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. hierzu Kopp, Norbert; Rosen, Paul: Beratungsleistungen der Sparkassen, in: Kreditwesen 4/1993, S. 171Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. dazu Christians, F. Wilhelm: Erschließung des Kapitalmarktes als Quelle für Risikokapital, in: Derselbe (Hrsg.): Finanzierungshandbuch, Wiesbaden 1988, S. 538f.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Störrle, Winfried: Die Finanzierungsanlässe, in: HdU, S. 183Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. Schürmann, Walter. Unternehmensfinanzierung (1): Anforderungen an Börsenkandidaten sind größer und härter geworden, in: HB v. 15.12.1994, S. 22Google Scholar
  17. 17.
    Zu dem Hindernis „Eigentümer“ vgl. Fritsch, Ulrich: Mehr Unternehmen an die Börse. Bedeutung und Möglichkeiten der Publikums-Aktiengesellschaft, Köln 1978Google Scholar
  18. 18.
    Dies gilt im übrigen für jede Art der Kapitalbeteiligung durch „Externe“, vgl. dazu insbesondere Hahn, Oswald: Neue Möglichkeiten in der Unternehmensfinanzierung, in: Strukturwandel — Neue Chancen für die Unternehmung, 30. Deutscher Betriebswirtschaftlertag 1976, Berlin 1977, Bd. 2, S. 23Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. Bürkler, Albert; Das Nachfolgeproblem..., a.a.O., S. 40f.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. Gutenberg, Erich: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 1. Band, Die Produktion..., a.a.O., S. 130Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. NN: Leitfaden für Emittenten / „Kursbeeinflussende Tatsachen“, in: HB v. 9/10.9.1994, S. 21Google Scholar
  22. 22.
    Dies gilt für alle Aktiengesellschaften und somit auch für die „Kleine AG“, vgl. NN: Die kleine Aktiengesellschaft. Auch kleine Unternehmen in der Rechtsform der AG, in: HB v. 4/5.2.1994, S. 4Google Scholar
  23. 23.
    Konjunkturelle Einflüsse und das Ergebnis von „Großemissionen“ sind dabei die Haupteinflußfaktoren vgl. Kollar, Axel: Going Public/Steigende Anlagebereitschaft. Gute Aussichten für Neuemissionen, in: HB v. 27.10.1994, S. B11. In der Hochkonjunktur beispielsweise sieht Hahn ein Überangebot an Beteiligungskapital, was den Gesellschaften ein Emissionsdiktat ermöglichen würde vgl. Hahn, Oswald: Untemehmensfinanzierung und Konjunktur, in: Jahrbuch der Absatz-und Verbrauchsforschung, 4/1975, S. 340Google Scholar
  24. 24.
    Zur Aufbereitung des Entscheidungsproblems vgl. Franke, Günter; Hax, Herbert: Finanzwirtschaft des Unternehmens und Kapitalmarkt, Berlin u.a. 1990, S. 95ff.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. NN: Going Public. Nicht nur Freunde bei Aktienemissionen, in: HB v. 26.1.1995, S. 44Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. dazu Gerke, Wolfgang: Informationsasymmetrien am Markt für Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen, in: Gebhardt, Günther; Gerke, Wolfgang; Steiner, Manfred (Hrsg.): Handbuch des Finanzmanagements, München 1993, S. 621f.Google Scholar
  27. 27.
    Gleiches läßt sich beim „Bedürfnis“ von mittelständischen Unternehmen an Eigenkapital durch Kapitalbeteiligungsgesellschaften feststellen, dem es jedoch an der entsprechenden Gegenleistung fehlt, vgl. Hahn, Oswald; Neue Möglichkeiten..., a.a.O., S. 25Google Scholar
  28. 28.
    Dahinter kann allerdings auch ein berechtigter Grund bei zu strengen gesetzlichen Bestimmungen stehen, vgl. dazu Hennerkes, Brun-Hagen; Kirchdörfer, Rainer: Wertpapierhandelsgesetz. Gesellschaftern werden die Hände gebunden, in HB v. 7.12.1994, S. 14Google Scholar
  29. 29.
    Laut Statistik der Deutschen Bundesbank für die Jahresabschlüsse 1990 betrug die Fremdkapitalquote für alle Unternehmen (alte Bundesländer) unabhängig ihrer Rechtsform 77,3%, die Eigenkapitalquote entsprechend 22,7%, vgl. Deutsche Bundesbank: Verhältniszahlen aus Jahresabschlüssen westdeutscher Unternehmen für 1990, Frankfurt 1994, S. 16f.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. Hahn, Oswald; Neue Möglichkeiten..., a.a.O., S. 23Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. Hahn, Oswald: Eigenkapital — Problem des Mittelstands?, in: Kreditwesen 20/1978, S. 977Google Scholar
  32. 32.
    Hierbei wird der weitere Kostenbegriff von Eigenkapital angesprochen, der sich der „Dividendentheorie“ anschließt. Erfaßt werden alle „Abflüsse“, die der Unternehmung im Zusammenhang mit dem Eigenkapital entstehen. Im Unterschied dazu bezieht sich die enger gefaßte Kosteninterpretation auf die aktionärsbezogene „Gewinntheorie“, die Gewinnausschüttungen nicht als Kosten des Eigenkapitals versteht, vgl. dazu insbesondere Hahn, Oswald; Die Wahlkriterien..., a.a.O., S. 142f.Google Scholar
  33. 33.
    Dieses Ressentiment läßt sich hauptsächlich auf das zum 1.1.1995 in Kraft getretenen Wertpapierhandelsgesetz zurückfuhren, dessen Auflagen zur „Ad-hoc-Publizität“ (Veröffentlichung kursbeeinflussender Tatsachen) zum einen sowie die Folgen des Verbots von Insidergeschäften zum anderen die Familien-AG stärker trifft als die anonyme Publikums-AG und dies nicht zuletzt wegen der Frage der Verteilung der Verantwortlichkeiten, vgl. Hennerkes, Brun-Hagen; Kirchdörfer, Rainer: Wertpapierhandelsgesetz. Schwerwiegende Nachteile für die Familien-AG, in: HB v. 6.12.1994, S. 14Google Scholar
  34. 34.
    Ein weiterer Grund, der oftmals angeführt wird, liegt jenseits der Beeinflussung des Unternehmers, und bezieht sich auf die vermeintliche Benachteiligung primär mittelgroßer Unternehmen bei ihrem Versuch des Going Public. Hierzu teilen wir die Ansicht von Hahn, der in diesem Zusammenhang von einem „vorgeschobenen Grund“ spricht und fehlende wirtschaftliche Voraussetzungen für die Ablehnung verantwortlich macht, vgl. Hahn, Oswald; Neue Möglichkeiten..., a.a.O., S. 23Google Scholar
  35. 35.
    Ein letzter Grund für die Abneigung: Die Mitbestimmung durch (Berufs-)Funktionäre, vgl. Hahn, Oswald: Die finanzwirtschaftlichen Auswirkungen einer erweiterten Mitbestimmung, in: Monatsblätter für freiheitliche Wirtschaftspolitik 2/1976, Manuskriptvorlage S. 9Google Scholar
  36. 36.
    Ausführlich wird darauf weiter unten bei der finanzwirtschaftlichen Beurteilung des Going Public für die Unternehmernachfolge eingegangen, siehe dazu S 146ff.Google Scholar
  37. 37.
    Zu den Konzeptionen einer Untemehmensphilosophie und ihrer Einordnung innerhalb der Betriebswirtschaftslehre vgl. insbesondere Hahn, Oswald: Die Unternehmensphilosophie einer Genossenschaftsbank, Tübingen 1980, S. 6ff. und zur Bedeutung einer stimmigen Unternehmensphilosophie bereits bei der Existenzgründung vgl. insbesondere Kirst, Uwe: Sie selbst und Ihre Ziele, in: Derselbe (Hrsg.): Selbständig mit Erfolg, Köln 1995, S. 26f.Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. Christians, F. Wilhelm; Erschließung des Kapitalmarktes..., a.a.O., S. 541Google Scholar
  39. 39.
    Siehe S. 146ff.Google Scholar
  40. 40.
    Vgl. dazu Fritsch, Ulrich: Die Eigenkapitallücke in mittelständischen Unternehmen — Lösungsmöglichkeiten, in: Bierich, Marcus; Schmidt, Reinhart (Hrsg.): Finanzierung deutscher Unternehmen heute, Stuttgart 1984, S. 57Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. Dr. Wieselhuber & Partner (Hrsg.); Der Gang an die Börse..., a.a.O., S. 5f.Google Scholar
  42. 42.
    Vgl. Bittermann, Fritz. Kriterien zur Beurteilung der Börsenreife, in: ÖBA 2/1987, S. 71ff.Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. dazu Hahn, Oswald; Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 344Google Scholar
  44. 44.
    Empfohlene Mindestgrößen: 50 Mio DM Umsatz; Untergrenze des Aktienbetrags 2–2,5 Mio DM bei einem Plazierungsvolumen von mind. 40.000/400.000 Aktien im Nennwert von 50/5 DM, das 25–50 % des Grundkapitals ausmacht, vgl. Christians, F. Wilhelm; Erschließung des Kapitalmarktes..., a.a.O., S. 552f.Google Scholar
  45. 45.
    Hauptsächlich Kreditinstitute, die die Aktienemission beratend begleiten oder durchführen, achten auf diese angeführten Kriterien, zu den Aufgaben von Effektenbanken im weiteren Sinn vgl. insbesondere Hahn, Oswald: Struktur der Bankwirtschaft, Band II, Spezialbanken und Internationale Banken, 2. Teilband, Berlin 1985, S. 218ff.Google Scholar
  46. 46.
    Hierzu gehört insbesondere die Analyse der Umsatz- und Gewinnentwicklung vgl. dazu Jahrmarkt, Manfred: Vorteilhafte Untemehmernachfolge, Freiburg 1977, S. 149ff.Google Scholar
  47. 47.
    Vgl. Christians, F. Wilhelm; Erschließung des Kapitalmarktes..., a.a.O., S. 553f. sowie vgl. NN; Leitfaden für Emittenten..., a.a.O., S. 21Google Scholar
  48. 48.
    Zur Management-Qualität als Kriterium vgl. insbesondere Schürmann, Walter: Unternehmensfinanzierung (5). Vor dem Börsengang sollte eine kritische Bestandsaufnahme stehen, in: HB. v. 17/18.2.1995, S. 18Google Scholar
  49. 49.
    Diese Notwendigkeit unterstreicht einmal mehr den bereits weiter oben angesprochenen Paradigmenwechsel, siehe S. 142Google Scholar
  50. 50.
    Christians, F. Wilhelm; Erschließung des Kapitalmarktes..., a.a.O., S. 552Google Scholar
  51. 51.
    Zur näheren Erläuterung dieser Konfliktebenen verweisen wir auf das 2. Kapitel, B, Risiokoarten, S. 42ff.Google Scholar
  52. 52.
    Vgl. Christians, F. Wilhelm; Erschließung des Kapitalmarktes..., a.a.O., S. 552Google Scholar
  53. 53.
    Siehe dazu 2. Abschnitt, A, S. 27f.Google Scholar
  54. 54.
    Vgl. Dr. Wieselhuber & Partner (Hrsg.); Der Gang an die Börse..., a.a.O., S. 6Google Scholar
  55. 55.
    Damit stellen wir in Anlehnung an Hahn (mit Verweis auf Gutenberg) auf die betriebsbezogene Betrachtungsweise im besonderen ab, vgl. Hahn, Oswald; Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 21Google Scholar
  56. 56.
    Vgl. Christians, F. Wilhelm; Erschließung des Kapitalmarktes..., a.a.O., S. 538Google Scholar
  57. 57.
    Wir verweisen auf die ausführliche Erörterung an anderer Stelle, S. 26Google Scholar
  58. 58.
    Vgl. dazu Voss, Karlheinz: Burgbad AG / Marktführer bei Badmöbeln erwartet dynamische Entwicklung. Neue Perspektiven durch Börsengang, in: HB. v. 11.4.1995, S. 13Google Scholar
  59. 59.
    Vgl. NN: Risikokapital, Kieler Institut der Weltwirtschaft über Probleme der Börsenzulassung, in: HBv. 30.10.1985, S. 3Google Scholar
  60. 60.
    Zu dieser Problematik erinnern wir an unsere Ausführungen im 3. Abschnitt, B, S. 36ff.Google Scholar
  61. 61.
    Hierbei kann es allerdings zu graduellen Unterschieden kommen, was wir bei nachfolgendem Unabhängigkeitsaspekt darlegen werden, S. 149ff.Google Scholar
  62. 62.
    Vgl. Dornis, Peter: Akquisitionspolitik, in: Rädier, Albert J.; Pöllath, Reinhard (Hrsg.): HdUA, Frankfurt 1983, S. 62ff.Google Scholar
  63. 63.
    Zum Ablauf der Emissionen auf dem Markt und ihre Entscheidungsparameter vgl. Hahn, Oswald; Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 341ff.Google Scholar
  64. 64.
    Vgl. Christians, F. Wilhelm; Erschließung des Kapitalmarktes..., a.a.O., S. 540Google Scholar
  65. 65.
    Vgl. Schürmann, Walter; Untemehmensfinanzierung (1); Anforderungen..., a.a.O., S. 22Google Scholar
  66. 66.
    Zur Eigendynamik des Betriebes vgl. Hahn, Oswald; Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 21Google Scholar
  67. 67.
    In Bezug auf dieses Argument spricht Hahn von Möglichkeiten, auch hier „trojanische Pferde abzuhalftern“. Im weiteren werden wir die Richtigkeit seiner diesbezüglichen Aussage bestätigen, vgl. Hahn, Oswald: Die Problematik einer Finanzierung durch Kleinaktien, in: Die Fortbildung, 3/1973, S. 51Google Scholar
  68. 68.
    Vgl. dazu Hörnig, Bodo: Beteiligungs- und Fusionsvorhaben, Berlin 1985, S. 10ff.Google Scholar
  69. 69.
    Vgl. Christians, F. Wilhelm; Erschließung des Kapitalmarktes.., a.a.O., S. 538Google Scholar
  70. 70.
    Vgl. Schrömgens, Kurt: Die Wahl der Aktienform, in: HdU, S. 493ff.Google Scholar
  71. 71.
    Verwiesen wird hier im speziellen auf die Arbeit von Lowski, die die einzelnen Maßnahmen zur Abwehr einer Überfremdung aufzeigt, vgl. Lowski, Reinhold; Gesellschaftliche Maßnahmen..., a.a.O., S. 5ff. sowie im speziellen vgl. Kraus, Hans-Peter: Der Einfluß der Anteilseigner und ihrer Vertretungen auf die Untemehmenspolitik von Publikums-Aktiengesellschaften, Diss. Marburg 1973Google Scholar
  72. 72.
    Vgl. Beyer, Horst-Tilo: Finanzlexikon, München 1979, S. 317Google Scholar
  73. 73.
    Diese ist in aller Regel auch dann gesichert, wenn knapp unter 50 % der Stammaktien bei den Familieneigentümem verbleiben, da von einer 100 %igen Präsenz in der Hauptversammlung üblicherweise nicht auszugehen ist, vgl. Dr. Wieselhuber & Partner; Gang an die Börse..., a.a.O., S. 20Google Scholar
  74. 74.
    Zum Liquiditätsaspekt siehe nachfolgende Ausführungen, S. 151Google Scholar
  75. 75.
    Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund zu sehen, daß die Börse nicht in erster Linie ein Finanzierungsorgan ist, sondern primär die Funktion einer Refinanzierung der Erstzeichner ausübt, so-daß in derem „kostengünstigen“ Einkauf sodann mitunter ihr „halber Gewinn“ steckt, vgl. Hahn, Oswald; Neue Möglichkeiten..., a.a.O., S. 24Google Scholar
  76. 76.
    Zu den Emissionsverfahren im einzelnen, vgl. Hahn, Oswald; Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 343. Hierin spiegelt sich — einmal mehr — das grundlegende betriebswirtschaftliche Entscheidungsproblem zwischen „Funktions-Ausübung versus Ausgliederung“ wider, vgl. Männel, Wolfgang: Eigenfertigung und Fremdbezug, Stuttgart 1981Google Scholar
  77. 77.
    Zu den Ausgestaltungsfbrmen stimmrechtsloser Vorzugsaktien vgl. Reuter, Dieter; Katschinski, Ralf: Vorzugsaktie und Genußschein, in: Gebhardt, Günther; Gerke, Wolfgang; Steiner, Manfred (Hrsg.): Handbuch des Finanzmanagements, München 1993Google Scholar
  78. 78.
    Siehe §139 II AktGGoogle Scholar
  79. 79.
    Vgl. Schürmann, Walter: Unternehmensfinanzierung (8)/Einfluß der Familiengesellschafter. Vorzügen den Vorzug geben?, in: HB v. 17/18.3.1995, S. 18Google Scholar
  80. 80.
    Hauptsächlich sind es der Vorstand und/oder der Aufsichtsrat, die zustimmen müssen, vgl. Dr. Wieselhuber Sc Partner; Gang an die Börse..., a.a.O., S. 22f.Google Scholar
  81. 81.
    Zur Abrundung des Gesamtbildes müssen allerdings noch andere Bewertungskriterien hinzukommen, wie z.B. fundamentale einzelbetriebliche Komponenten, dazu ausführlich vgl. Loistl, Otto: Zur Bewertung nichtnotierter Anteile, in: Bierich, Marcus; Schmidt, Reinhart (Hrsg.): Finanzierung deutscher Unternehmen heute, Stuttgart 1984, S. 68f.Google Scholar
  82. 82.
    Vgl. Dr. Wieselhuber & Partner; Gang an die Börse..., a.a.O., S. 26f.Google Scholar
  83. 83.
    Siehe dazu auch unsere Ausführungen weiter oben, S. 73ff.Google Scholar
  84. 84.
    Vgl. Bürkler, Albert; Das Nachfolgeproblem..., a.a.O., S. 40f.Google Scholar
  85. 85.
    Zu Eigenschaften der Kapitalqualität im allgemeinen vgl. Hahn, Oswald; Finanzwirtschaft, a.a.O., S. 180ff.Google Scholar
  86. 86.
    Vgl. hierzu insbesondere die Zielsetzungen in Hinblick auf die optimale Kapitalstruktur bei Hahn, Oswald; Allgemeine Betriebswirtschaftslehre..., a.a.O., S. 310Google Scholar
  87. 87.
    Zur Bedeutung der Rentabilität für die Unternehmung im besonderen vgl. Wittstock, Jan: Elemente eines allgemeinen Zielsystems der Unternehmung, in: ZfB 12/1970, S. 835Google Scholar
  88. 88.
    Die positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben wir bereits weiter oben erörtert, siehe Kontinuitätssicherungsaspekt, S. 147Google Scholar
  89. 89.
    Während die Zuordnung des Notars als Dienstleister sicherlich unwidersprochen bleibt, spiegelt sich in Bezug auf den Staat das Wunschdenken des Verfassers wider; zu den Steuern als Sonderform des „Entgelts für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen fremder Betriebe“ vgl. insbesondere Hahn, Oswald, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 136ff. (-145)Google Scholar
  90. 90.
    Bei einer rechtformwechselnden Umwandlung beispielsweise von einer Personengesellschaft in eine AG können mitunter erhebliche Steuerbelastungen ausgelöst werden vgl. dazu Schürmann, Walter: Unternehmensfinanzierung (3). Gesellschafter können steuerliche Auswirkungen selbst beeinflussen, in: HB. v. 3.1.1995, S. 11, sowie vgl. Herzig, Norbert: Ausgewählte Steuerfragen zur Beendigung einer unternehmerischen Tätigkeit, in: BB 1985, S. 741ff.Google Scholar
  91. 91.
    Das vierte Segment des Telefonverkehrs bleibt unberücksichtigt. Eine vergleichende Übersicht der Marktsegmente am deutschen Kapitalmarkt findet sich bei vgl. Gerke, Wolfgang; Rapp, Heinz-Werner: Eigenkapitalbeschaffung durch Erstemission von Aktien, in: Gebhardt, Günther; Gerke, Wolfgang; Steiner, Manfred (Hrsg.): Handbuch des Finanzmanagements, München 1993, S. 294Google Scholar
  92. 92.
    Vgl. dazu Schürmann, Walter: Unternehmensfinanzierung (9). Geregelter Markt oder amtlicher Handel?, in: HB v. 28.3.1995, S. 24Google Scholar
  93. 93.
    Vgl. Koch, Hans-Dieter; Schmidt, Reinhard.H.: Ziele und Instrumente des Anleger Schutzes, in: BFuP 3/1981, S.235f.Google Scholar
  94. 94.
    Diskutiert werden allerdings mehrere Varianten von Freiverkehrsmärkten, Gefahren werden übereinstimmend in den zu geringen Zulassungsvoraussetzungen für Makler und Emittenten gesehen, vgl. NN: Freiverkehr, Vielfalt mit Risiko, in: WiWo v. 24.10.1986, S. 163f.Google Scholar
  95. 95.
    De iure gelten für den Handel in Freiverkehrswerten die für den amtlichen Handel und den geregelten Markt getroffenen Regelungen sinngemäß, soweit nicht Besonderheiten zu berücksichtigen sind, siehe § 12 der Richtlinien für den Freiverkehr der Bayerischen Börse in München, zum Emissionsstanding siehe weiter unten.Google Scholar
  96. 96.
    Der Verschuldungsgrad drückt sich in der Relation Fremdkapital:Eigenkapital aus, Mellerowicz spricht vom Verschuldungskoeffizienten, vgl. Mellerowicz, Konrad: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Bd. 4, Berlin 1968, S. 131Google Scholar
  97. 97.
    Zur Bestimmung von Kapitalkosten im allgemeinen und ihrer Determinanten vgl. Weber, Martin; Schiereck, Dirk: Marktbezogene Bestimmung der Kapitalkosten, in: Gebhardt, Günther; Gerke, Wolfgang; Steiner, Manfred (Hrsg.): Handbuch des Finanzmanagements, München 1993, S. 132ffGoogle Scholar
  98. 98.
    Gedacht ist hierbei an die kurzfristige „Überbrückungsfinanzierung“ von Abfindungszahlungen über Kredite vor dem Zufluß der Eigenkapitalien über den Kapitalmarkt, vgl. Albach, Horst: „Finanzierungsregeln“ und Kapitalstruktur der Unternehmung, in: Christians, F. Wilhelm (Hrsg.): Finanzierungshandbuch, Wiesbaden 1988, S. 622f.Google Scholar
  99. 99.
    Zur Zinsempfindlichkeit der Kreditnehmer im besonderen vgl insbesondere Hahn, Oswald: Die Zinsempfindlichkeit der Kreditnehmer, in: ÖBA X/1967, S. 390ff.Google Scholar
  100. 100.
    Den vollkommenen Finanzmarkt unterstellt, nimmt mit sinkendem Risiko auch der Zinssatz ab (degressiver Kapitalkostenverlauf in Umkehrung zum progressiven), vgl. Gutenberg, Erich; Grundlagen..., Bd. 3, Die Finanzen..., a.a.O., S. 208ff.Google Scholar
  101. 101.
    Diese Feststellung steht allerdings im Widerspruch zum Modigliani-Miller-Theorem, das die Zinshöhe unabhängig von der Kapitalstruktur bzw. dem Verschuldungsgrad sieht, vgl. dazu Hahn, Oswald; Die Wahlkriterien..., a.a.O., S. 134. Im weiteren hängt diese Aussage von der Preiselastizität des Einzelinstituts ab, vgl. Hahn, Oswald, Die Führung..., a.a.O., S. 199Google Scholar
  102. 102.
    Vgl. Hahn, Oswald; Finanzwirtschaft, a.a.O., S. 183Google Scholar
  103. 103.
    Dieser Fall ist in der Praxis wohl kaum anzutreffen, weil damit ja de facto die Rentabilitätsvoraussetzungen für den Börsengang (objektiv quantitatives Kriterium) nicht erfüllt wären; zum Lever-age-Effekt im speziellen mit Beispielrechnung vgl. Hahn, Oswald, Finanzwirtschaft, a.a.O., S. 114f.Google Scholar
  104. 104.
    Vgl. Reimpell, Peter: Sprechen die jüngsten Erfahrungen an der Börse für eine Renaissance der Aktie als Finanzierungsform, in: HB. v. 10.4.1986, S. 40Google Scholar
  105. 105.
    In der Summe wurde durch den Gang an den Kapitalmarkt die Verhandlungsmacht des Unternehmers gestärkt, vgl. insbesondere Krümmel, Hans-Jakob: Bankzinsen, Köln u.a. 1964, S. 229ff.Google Scholar
  106. 106.
    Vgl. dazu Christians, F. Wilhelm; Erschließung des Kapitalmarktes..., a.a.O., S. 537Google Scholar
  107. 107.
    Ohne intensive Vorbereitung beispielsweise des Emissionsprospekts kann der erwünschte positive Effekt allerdings auch in das Gegenteil umschlagen (Stichwort: Prospekthaftung) vgl. Schürmann, Walter: Unternehmensfinanzierung (2). Jede Neuemission ist ein Schritt in eine ungewisse Zukunft, in: HB. v. 23724.12.1994, S. 19Google Scholar
  108. 108.
    Diese Erfahrung machte der Verfasser beim Besuch eines Symposiums für Unternehmer zur „Kleinen AG“, in dessen Diskussionsverlauf ein Teilnehmer auf die erfolgreiche Anwendung dieser Alternative im Zuge der Nachfolgeregelung im eigenen Unternehmen aufmerksam machte und er sich daraufhin in der Kaffeepause vor „neugierigen“ Unternehmerkollegen und sonstigen Interessenten (einschließlich des Autors) nicht mehr retten konnte.Google Scholar
  109. 109.
    Die Vorteile dieser Finanzierungsinstrumente bestehen in ihrer Kombinationsmöglichkeit von Ei-gen-und Fremdkapitalien (Optionsanleihe), deren wahlweisen Austausches (Wandelanleihe) bzw. der unterschiedlichen handels-und steuerrechtlichen Behandlung (Genußschein) vgl. dazu insbesondere Hahn, Oswald; Neue Möglichkeiten..., a.a.O., S. 40ff.Google Scholar
  110. 110.
    Vgl. Hahn, Oswald: Die Wahl der Finanzierungsart als Entscheidungsproblem der Betriebswirtschaft, in: WiSt 3/1979, S. 112Google Scholar
  111. 111.
    Dazu im einzelnen vgl. NN; Leitfaden für Emittenten..., a.a.O., S. 21Google Scholar
  112. 112.
    Hinzu kommen die Störungen durch falsch verstandene Aktionärsdemokratie, vgl. Johann, Bernd: Aktionärsdemokratie. Mächtige ausländische Anleger machen Druck: Die deutschen Unternehmen sollen auskunftsfreudiger werden, in: Capital 7/1994, S. 22f.Google Scholar
  113. 113.
    Damit ist auch der erleichterte Zugang zu Kapitalgebern angesprochen, was allerdings noch nichts über die Frage der Erhältlichkeit aussagt, vgl. Busch, Werner. Externe Eigenfinanzierung bei Kapitalgesellschaften, in: Christians, F. Wilhelm (Hrsg.): Finanzierungshandbuch, Wiesbaden 1988, S. 506Google Scholar
  114. 114.
    Vgl. Unabhängigkeitsaspekt beim Going Public, S. 149ff.Google Scholar
  115. 115.
    Vgl. Simmat, Udo; Der ältere Unternehmer..., a.a.O., S. 134Google Scholar
  116. 116.
    Auf Kapitalbeteiligungsgesellschaften bezogen vgl. Hahn, Oswald: Struktur der Bankwirtschaft, Bd.II, Spezialbanken und Internationale Banken, 1. Teilband, Berlin 1984, S. 242. Im Gegensatz dazu ist die ebenfalls primär investitionsorientierte Holdinggesellschaft auf „Beherrschung“ angelegt, vgl. ebenda S. 220Google Scholar
  117. 117.
    Funk spricht von Unternehmensbeteiligungsgesellschaften, die Eigenkapital ohne Managementfunktion bereitstellen, vgl. Funk, Paul: Aktuelle Entwicklungstendenzen in der Beteiligungsfinanzierung mittelständischer Unternehmen, in: Neuere Entwicklungen in Betriebswirtschaftslehre und Praxis, Festschrift für Professor Dr. Oswald Hahn, hrsg. von Horst-Tilo Beyer, Leo Schuster u. Carl Zimmerer, Frankfurt/M. 1988, S. 107Google Scholar
  118. 118.
    Ausnahme: Als Variante der Mitarbeiterbeteiligung, die ein starkes Element der Mitbestimmung enthalten, sind die sog. Mitarbeiterunternehmen (MAU) zu nennen. Mit Mitteln der indirekten Demokratie, abgestützt auf die Kapitalbeteiligung, sollen die Leitungs-und Kontrollorgane gewählt werden. In der Praxis ist dieses Modell bisher kaum zur Anwendung gekommen, vgl. Niehues, Karl: Management/Mitarbeiter als Untemehmensnachfolger in mittelständichen Betrieben, in: HB. v. 15.3.1993, S. 23Google Scholar
  119. 119.
    Weil der Unternehmer nur eine rein materielle Beteiligung der Arbeitnehmer anstrebt, werden etwaige Stimmrechte aus der Beteiligung in aller Regel durch Maßnahmen zur Einflußwahrung der Familie (S. 149ff.) „neutralisiert“. Im Gegensatz zu den renditesuchenden Mitarbeitern mag dies dem machtsuchenden Gewerkschaftsfunktionär jedoch stören. Wir verweisen auf einen dementsprechenden Diskussionsbeitrag von Georg Backhaus, Betriebsratsvorsitzender der Fa. Stauerei Gert Guss/Hamburg, anläßlich der Podiumsdiskussion zu „Mitarbeiterbeteiligung und Unternehmenskultur“ im Rahmen eines Kongresses der Niedersächsischen Landesregierung in Zusammenarbeit mit der AGP und der Bertelsmann Stiftung v. 14.12.1988, vgl. Weger, Hans-Dieter (Hrsg.): Mitarbeiterbeteiligung, Untemehmenskultur und Sozialpartnerschaft. Ergebnisse eines Kongresses, Gütersloh 1989, S. 41f.Google Scholar
  120. 120.
    Das trifft insbesondere auf die Kapitalbeteiligungsgesellschaften zu, vgl. Hahn, Oswald; Struktur der Bankwirtschaft, Bd II, 1. Teilband..., a.a.O., S. 249Google Scholar
  121. 121.
    Ein Überblick über die 85 deutschen, acht schweizerischen und zwei österreichischen Beteiligungsgesellschaften, der gleichzeitig zur Vorauswahl gedacht ist, findet sich bei vgl. Müller-Stewens, Günter; Roventa, Peter; Bohnenkamp, Guido (Hrsg.): Wachstumsfinanzierung für den Mittelstand. Ein Leitfaden zur Zukunftssicherung durch Unternehmensbeteiligung, 2. Aufl., Stuttgart 1996Google Scholar
  122. 122.
    Vgl. Klein, Dietmar. Finanzierung/Eigenkapital für den Mittelstand, in: HB. v. 2.5.1995, S. 30Google Scholar
  123. 123.
    Vgl. Zimmerer, Carl; Die Beteiligungsfinanzierung..., a.a.O., S. 540Google Scholar
  124. 124.
    Als Vermittler zwischen Nachfragern und Anbietern treten häufig Finanzmakler in Erscheinung, vgl. dazu Hahn, Oswald: Der Finanzmakler als Banktyp, in: Süchting, Joachim (Hrsg.): Der Bankbetrieb zwischen Theorie und Praxis, Festschrift zum 60. Geburtstag von Karl Friedrich Hagenmüller, Wiesbaden 1977, S. 182f. sowie vgl. Baumüller, Konrad: Der Finanzmakler der unternehmerischen Individualfinanzierung, VeröfflLstkFAU Nr. 23, Nürnberg 1982, S. 18ff.Google Scholar
  125. 125.
    Allgemein dazu vgl. Hahn, Oswald: Heinrich Rittershausen und die Eigenfinanzierungs-Problematik des Mittelstandes, in: ZfB 12/1978, S. 1081ff. sowie im speziellen vgl. Werner, Martin: Familien-Unternehmer/Gewerbliches Eigenkapital als Finanzierungsaltemative, in: HB. v. 13.9.1993, S. 14Google Scholar
  126. 126.
    Vgl. NN: Kapitalbeteiligungen / BVK hofft auf „Push“, in: HB. v. 6.3.1995, S. 33Google Scholar
  127. 127.
    Vgl. Vormbaum, Herbert: Sicherung der Unternehmungsfinanzierung durch Schaffung neuer Kapitalanlageformen und Risikostrukturen, in: Bierich, Marcus; Schmidt, Reinhart (Hrsg.): Finanzierung deutscher Unternehmen heute, Stuttgart 1984, S. 149Google Scholar
  128. 128.
    Unter Systematisierungsaspekt gehören die Kapitalbeteiligungsgesellschaften im weiteren zu den Fondsgesellschaften, vgl. Hahn, Oswald: Struktur der Bankwirtschaft, Bd.II, 1. Teilband..., a.a.O., S. 220ffGoogle Scholar
  129. 129.
    Vgl. Neuber, Friedel. M & A aus Sicht einer Landesbank, in: Kreditwesen 4/1993, S. 12Google Scholar
  130. 130.
    1. Vermögensbeteiligungsgesetz 1984: Einerseits wurde der Anlagebetrag des 4. Vermögensbildungsgesetzes von 624 DM auf 936 DM angehoben, zum anderen wurde § 19a EStG dahingehend erweitert, daß sich nunmehr die steuerliche Förderung der betrieblichen Vermögensbildung unabhängig von der Rechtsform auf alle Unternehmen bezieht, im Unterschied zur bis dahin geltenden ausschließlichen Aktienförderung. Das 2. Vermögensbeteiligungsgesetz (1986) mit dem 5. VermBG sieht eine 20%ige Arbeitnehmersparzulage für Mitarbeiterbeteiligungen vor sowie eine Anhebung der steuerfreien Förderung des §19a EStG von 300 auf 500 DM, wobei letztere zum 1.1.94 im Zuge des Föderalen Konsolidierungspaktes (Mißbrauchsbekämpfungs-und Steuerbereinigungsgesetz v. 21.12.1993) wieder auf den alten Betrag zurückgeführt wurde, vgl. Funk, Paul; Aktuelle Entwicklungstendenzen..., a.a.O., S. 115 sowie eigene Gesetzesrecherchen.Google Scholar
  131. 131.
    Vgl. NN: Vermögensbildung, Eine Umfrage über den Stand der Arbeitnehmer am Produktivvermögen, in: HB v. 12.11.1986, S. 3 sowie zu den diversen Beteiligungsformen vgl. NN: Betriebliche Partnerschaft/Gestaltung, in: HB. v. 2./3.11.1990, S. D3Google Scholar
  132. 132.
    Vgl. hierzu Merchel, Rolf: Management Buy-Out und Mitarbeiterbeteiligung als Lösungsansatz für Nachfolgeprobleme, in: Der Betriebswirt 3/1989, S. 7ff. sowie im 3. Abschnitt, S. 124ff.Google Scholar
  133. 133.
    Für die Mitarbeiter wird als Vorteil deren Teilhabe am Wertzuwachs des Betriebes angeführt, vgl. Wagner, Klaus-R.: Sicherung der Unternehmenskontinuität für Führungswechsel und Unternehmenskauf durch Führungskräfte-/Mitarbeiterbeteiligung und MBO, in: AGP (Hrsg.): Tagungsunterlagen zu den Unternehmergesprächen: Intelligente Formen der Nachfolgeregelung am 9.12.1993 in Stuttgart, S. 12Google Scholar
  134. 134.
    Auf diese Weise ließe sich eine Kombination aus investitions-und anlageorientierter Fondsgesellschaft erreichen, die auf die Idee von Persé zurückgeht, in der Praxis jedoch bisher nicht realisiert wurde, vgl. Persé, Hermann Josef: Die Partner-Investmentgesellschaft. Die Eigenfinanzierung von Einzelunternehmen und Personengesellschaften durch Investmentgesellschaften, Wiesbaden 1962Google Scholar
  135. 135.
    Vgl. dazu Dehlinger, Gabriele: Mitarbeiterbeteiligung. Höhere Umsatzrendite durch Selbstentfaltung, in: HB. v. 2./3.11.1990, S. D3Google Scholar
  136. 136.
    Vgl. NN: Vermögensbildungsgesetz — Eine Angelegenheit für Diplom-Mathematiker, in: HB v. 13.10.1986, S. 3. Gleiches Kostenproblem stellt sich bei der Gründung einer Mitarbeiterbeteiligungs-GmbH, vgl. Wagner, Klaus-R.; Sicherung der Unternehmenskontinuität..., a.a.O., S. 13Google Scholar
  137. 137.
    Vgl. Tenhof, Dieter: Die beste Sparförderung wäre eine Steuersenkung, in: HB v. 4.11.1986, S. 3Google Scholar
  138. 138.
    Siehe S. 158Google Scholar
  139. 139.
    Vgl. Hahn, Oswald; Struktur der Bankwirtschaft, Bd.II, 1. Teilband..., a.a.O., S. 243Google Scholar
  140. 140.
    Hierzu gibt es allerdings gegenteilige Meinungen, vgl. Drechsler, Wolfgang; Kötter, Paul M.: Erfahrungen aus Deutschland. Mitarbeiter-Kapitalbeteiligungen, in: AGP (Hrsg.): Pressenotizen, Der Monat 4/1992, S. 3ff.Google Scholar
  141. 141.
    Vgl. Hahn, Oswald; Struktur der Bankwirtschaft, Bd. II, 1. Teilband..., a.a.O., S. 243f.Google Scholar
  142. 142.
    Zur Mitarbeiterfinanzierung. Bis 1986 hatten 1353 Unternehmen freiwillige betriebliche Vermögensbildungsmodelle realisiert. 46,5 % der Betriebe hatten einen Umsatz über 100 Mio DM, knapp 30 % beschäftigten mehr als 1000 Mitarbeiter, die wiederum zu 81,8 % Aktionäre waren, vgl. Funk, Paul; Aktuelle Entwicklungstendenzen..., a.a.O., S. 118; eine Gesamtdarstellung findet sich bei Guski, Hans-Günter; Schneider, Hans-J.: Betriebliche Vermögensbeteiligung, Teil II, Köln 1983. Zu Kapitalbeteiligungsgesellschaften vgl. Hahn, Oswald; Eigenkapital — Problem ..., a.a.O., S. 978Google Scholar
  143. 143.
    Vgl. Müller-Stewens, Günter; Schubert, Volker: M & A. Kooperationen und strategische Allianzen treten immer häufiger an die Stelle der klassischen Kapitalbeteiligung, in: HB. v. 29.4.1993, S. B1Google Scholar
  144. 144.
    Hahn nennt bei einem Zinsniveau auf dem Rentenmarkt von 8,5 % eine Mindestrendite von 10 % (Stand heute: 11.1.1996: Rentenmarkt 5,5 %, Mindestrendite 6,5 %) vgl. Hahn, Oswald; Struktur der Bankwirtschaft, Bd.II, 1. Teilband..., a.a.O., S. 238f.Google Scholar
  145. 145.
    Diese Formulierung stammt von Carl Zimmerer, gelesen bei vgl. Hahn, Oswald; Eigenkapital — Problem ..., a.a.O., S. 977Google Scholar
  146. 146.
    Umgekehrt entstehen Barrieren psychologischer Art immer dann, wenn „...die Bilanzzahlen bei gutgehenden Unternehmen den Mitarbeitern bisher nicht mitgeteilt wurden und auch das neue Bilanzrichtliniengesetz mit seiner erhöhten Publizitätspflicht nicht greift.“ Funk, Paul; Aktuelle Entwicklungstendenzen..., a.a.O., S. 124Google Scholar
  147. 147.
    Vgl. NN: Ein neuer Anlauf in der „Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand“, in: FAZ v. 12.11.1991, S. 5Google Scholar
  148. 148.
    Auf die negativen Auswirkungen von Familienfehden auf die Arbeitszufriedenheit haben wir bereits im 2. Abschnitt, Risikoaspekte, hingewiesen, S. 42ff.Google Scholar
  149. 149.
    Auf die generelle Problematik des Verlusteintritts sowie von Einkommenseinbußen bei investiven Gewinnbeteiligungen hat Hahn bereits 1975 im Zuge von Unternehmensrechtsänderungen aufmerksam gemacht, vgl. Hahn, Oswald. Die Folgen der geplanten Unternehmensrechtsänderungen für die Unternehmensfinanzierung, in: Der Volks- und Betriebswirt 4/1975, S. 103Google Scholar
  150. 150.
    Zu Problemen im Verhältnis Untemehmen-Kapitalbeteiligungsgesellschaft im weiteren, vgl. Feldbausch, Friedrich Karl: Bankmarketing, München 1974, S. 174ff.Google Scholar
  151. 151.
    Vgl. Hausherr, Heinz: Das Zusammenspiel des Erbrechts..., a.a.O., S. 97Google Scholar
  152. 152.
    Vgl. Eckard, Matthias; Mohr, Peter: Nachfolgeregelung/Kontinuität wichtig. Rechtzeitig den Wechsel planen, in: HB. v. 2.5.1995, S. 31Google Scholar
  153. 153.
    Vgl. Löwe, Claus; Die Familienunternehmung..., a.a.O., S. 204f.Google Scholar
  154. 154.
    Bei den Personalkosten der Fremdmanager kann man im Durchschnitt von — unternehmensgrößen-abhängig -120–140.000 DM p.a. plus Extras (Dienstwagen etc.) ausgehen, vgl. NN: Gehälter Leitender Angestellter 1994: Ein Dienstwagen gehört dazu, in: HB. Karriere v. 14/15.10. 1994, S. KlGoogle Scholar
  155. 155.
    Zu den diversen Entgeltregelungen für die Führungsnachfolger vgl. Bechtle, Christine; Die Sicherung der Führungsnachfolge..., a.a.O., S. 358ff.Google Scholar
  156. 156.
    Wahl, Manfred P.: Gedanken zur Zukunftssicherung..., a.a.O., S. 158Google Scholar
  157. 157.
    Vgl. NN: Nach drei Generationen den Staffelstab reibungslos an externe Manager übergeben, in: HB.v. 12/13.11.1993, S.K2Google Scholar
  158. 158.
    Vgl. dazu Albach, Horst; Freund, Werner; Generationswechsel und Unternehmenskontinuität..., a.a.O., S. 263ff.Google Scholar
  159. 159.
    Vgl. Oetker, Arend: Wachstumssicherung von Familienunternehmen, München 1969, S. 68ff.Google Scholar
  160. 160.
    Vgl. Damisch, Hans E.: Auch 51 % sind die Mehrheit, in: FAZ v. 23.5.1989, S. B15Google Scholar
  161. 161.
    Hierbei stützen wir uns auf die Untersuchung von vgl. Glöckel, Marion: Die Aufnahme eines Großgesellschafters in eine mittelständische Unternehmung, Dipl.-Arbeit Erlangen-Nümberg 1990, S. 22f.Google Scholar
  162. 162.
    Zu den einzelnen Risiken ausführlich im 2. Abschnitt, Sicherheitsaspekte, S. 36ff.Google Scholar
  163. 163.
    Vgl. Reinhardt, Wolfgang: Ein Unternehmen kaufen oder verkaufen, in: BdW v. 10.3.1983, S. 3Google Scholar
  164. 164.
    Vgl. Glöckel, Marion; Die Aufnahme..., a.a.O., S. 46f, Fn 135. Ein Rückzug wird im Falle einer renditeorientierten Beteiligung bei Verschlechterung der betrieblichen Ertragslage jedoch wahrscheinlich, vgl. Eisenhofer, Arno: Beteiligungen. Der Erfolgsweg zu Wachstum und Diversifikation, Wiesbaden 1970, S. 9ff.Google Scholar
  165. 165.
    Hiermit wird auch ein Stufenverkauf angesprochen, vgl. Zimmerer, Carl: „Mergers & Acquisitions“ in Deutschland, in: Kreditwesen 4/1993, S. 9Google Scholar
  166. 166.
    Hahn sieht darin die fünfte Gruppe mittelständischer Unternehmen, die als Nachfrager von Beteiligungskapital in Frage kommen, vgl. Hahn, Oswald; Struktur der Bankwirtschaft, Bd.II, 1. Teilband..., a.a.O., S. 249Google Scholar
  167. 167.
    Vgl. hierzu Wartenberg, Ludolf von: Unternehmenskontinuität im Mittelstand..., a.a.O. S. 244Google Scholar
  168. 168.
    Zum genossenschaftlichen Förderauftrag vgl. Baur, Jürgen.F.: Förderungszweck und Mitgliederselektion im Genossenschaftswesen, in: BB 1971, S. 1216Google Scholar
  169. 169.
    In Abgrenzung zu anderen Erscheinungsformen der Genossenschaft geht es bei der Produktivgenossenschaft nicht nur um ergänzende Förderung, sondern um die Begründung gemeinsamen Erwerbs oder gemeinsamer Versorgung, vgl. dazu Engelhardt, Werner Wilhelm: Die Produktivgenossenschaft, in: Laurinkari, Juhani (Hrsg.): Genossenschaftswesen, München 1990, S. 665Google Scholar
  170. 170.
    Im allgemeinen vgl. hierzu Leinemann, Martin: Das Zielsystem einer Produktivgenossenschaft des Handwerks in der sozialen Marktwirtschaft, Diss. Erlangen-Nürnberg 1994, S. 39Google Scholar
  171. 171.
    Engelhardt, Werner: Prinzipielle und aktuelle Aspekte der Produktivgenossenschaften, in: Karrenberg, Friedrich; Albert, Hans (Hrsg.): Sozialwissenschaft und Gesellschaftsgestaltung, Festschrift für Gerhard Weiser, Berlin 1963, S. 439Google Scholar
  172. 172.
    Diese Feststellung stützt sich auf das Transformationsgesetz von Oppenheimer; eine ausführliche Diskussion findet sich bei vgl. Beckmann, Volker: Zur ökonomischen Theorie der Transformation von Produktivgenossenschaften, in: ZfgG 1993, S. 218ff.Google Scholar
  173. 173.
    Zu den Grenzen der Produktivgenossenschaft vgl. Draheim, Georg: Die Genossenschaft als Unternehmenstyp, Göttingen 1952, S. 174ff.Google Scholar
  174. 174.
    Vgl. Wartenberg, Ludolf von: Untemehmenskontinuität im Mittelstand..., a.a.O. S 245Google Scholar
  175. 175.
    Hierin kommt das Subsidiaritätsprinzip dieses „integrierten Kooperativs“ zum Tragen, vgl. Leinemann, Martin; Das Zielsystem..., a.a.O., S. 61f.Google Scholar
  176. 176.
    Vgl. dazu Rühle von Lilienstern, Hans: Konkurrenzfähiger durch zwischenbetriebliche Kooperation, Stuttgart 1963, S. 23ff.Google Scholar
  177. 177.
    Hiermit grenzen wir zum Verkauf an Personen (Manager) im Zuge eines MBO/MBI ab, siehe unsere Ausführungen im 3. Abschnitt, S. 123ff.Google Scholar
  178. 178.
    Vgl. Steuernagel, Wolfgang; Kühn-Leitz, Knut: Mergers & Acquisitions/Die Fusion als Instrument zur Zukunftssicherung mittelständischer Unternehmen — Teil 2, in: HB. v. 3.1.1994, S. 12Google Scholar
  179. 179.
    Vgl. Lennertz, Achim: Umstrukturierung durch M & A, in: Kreditwesen 4/1993, S. 13Google Scholar
  180. 180.
    Hierbei lassen sich zwei Extrempositionen gegenüberstellen: Wird einerseits an einen vormaligen Konkurrenten verkauft, dessen Ziel in der Ausschaltung und Zerschlagung eines lästigen Wettbewerbers besteht, geht das Unternehmen unter. Ist die Käufer-Unternehmung andererseits am materiellen (z.B. Grundstücke) oder immateriellen (z. B. Good will) Vermögen des Betriebes unter Erhalt des Ganzen interessiert, kann ein Verkauf eine bessere Alternative selbst zur familieninternen Fortführung sein und von daher eine weitaus stärkere kontinuitätssichernde Wirkung aufweisen, vgl. dazu Kopp, Norbert; Rosen, Paul: Beratungsleistungen der Sparkassen, in: Kreditwesen 4/1993, S. 20Google Scholar
  181. 181.
    Zur Rückführung der hohen Fremdkapitalien muß das Unternehmen zerschlagen werden und lukrative Unternehmensteile verkauft werden, vgl. Wunderbaidinger, Ernst; Littich, Wolfram: Mergers & Acquisitions/Leveraged Buy-Out/Management Buy-out, in: Österreichische Sparkassenzeitung 10/1989, S. 266ff.Google Scholar
  182. 182.
    Interfinanz GmbH: Jahresbericht 1994, Düsseldorf 1994, S. 7Google Scholar
  183. 183.
    Theodor-Adam Schmitt als persönlich haftender Gesellschafter der Privatbank Schilling & Co./Hammelburg äußert sich für den Fall, daß er seinen Sohn nicht als Nachfolger hätte gewinnen können: „ Sonst hätte ich Kasse gemacht und alles verkauft.“ Busse, Caspar: Privatbanken in Deutschland VII. Die Schilling-Bank steht auch künftig auf dem „Boden der fränkischen Tatsachen“, in: HB. v. 19/20.11. 1993, S. 11. Im genauen Gegensatz dazu die Entwicklung beim Privatbankier von Finck, vgl. NN: Bankhaus Merck, Finck & Co./Hauptmotiv: Die Nachkommen zeigen kein Interesse am Bankgeschäft. Die Privatbank wird an Barclays Bank verkauft, in: HB. v. 1.10.1990, S. 13Google Scholar
  184. 184.
    Vgl. NN: Unternehmenspreise. Parallel zum anhaltenden Wachstum des M&A-Marktes haben sich auch die Bewertungskriterien geändert, in: HB. v. 14.11.1990, S. 18Google Scholar
  185. 185.
    Die Begünstigung resultiert aus § 34 EStG, wonach die Veräußerungsgewinne aus maßgeblichen Beteiligungen (mind. 25 %) bis zu 30 Millionen DM nur dem halben Einkommensteuersatz unterliegen. Diese Regelung gilt allerdings nur für Kapitalgesellschaften, vgl. dazu Herzig, Norbert; Schiffers, Joachim: Neuregelung der Besteuerung von Veräußerungsgewinnen, in: DB 1989, S. 2441Google Scholar
  186. 186.
    Siehe hierzu im 2. Abschnitt, S. 87ff.Google Scholar
  187. 187.
    Vgl. Morgan Grenfell (Hrsg.): Handbuch für den internationalen Untemehmenskauf, Berlin 1989, S. 57ff.Google Scholar
  188. 188.
    Vgl. Holzapfel, Hans-Joachim; Pöllath, Reinhard; Recht und Praxis..., a.a.O., S. 284Google Scholar
  189. 189.
    Vgl. Hommelhoff, Peter: Zur Abgrenzung von Untemehmenskauf und Anteilserwerb, in: ZGR 3/1982, S. 370ff.Google Scholar
  190. 190.
    Vgl. Beisel, Wilhelm; Klumpp, Hans-Hermann: Der Untemehmenskauf, München 1985, S. 215Google Scholar
  191. 191.
    Vgl. Hahn, Oswald; Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 624f.Google Scholar
  192. 192.
    Zur begrifflichen Abgrenzung verweisen wir auf den ersten Abschnitt, S. 3ff.Google Scholar
  193. 193.
    Stichwort: Fremdorganschaft, vgl. Fasselt, Theo; Nachfolge in..., a.a.O., S. 19f.Google Scholar
  194. 194.
    §1922 BGBGoogle Scholar
  195. 195.
    Vgl. Fischer, Robert: Fortführung eines Handelsgeschäfts durch eine Erbengemeinschaft?, in: ZHR 144/1980, S. 1Google Scholar
  196. 196.
    Durch den Zustimmungsvorbehalt aller Mitglieder der Erbengemeinschaft hat der einzeln ein Veto, das notwendige Beschlüsse blockieren kann, vgl. Schmidt, Karsten: Die Erbengemeinschaft nach einem Einzelkaufinann, NJW 1985, S. 2786Google Scholar
  197. 197.
    Vgl. dazu Krystek, Ulrich: Unternehmungskrisen, Wiesbaden 1987, S. 257CrossRefGoogle Scholar
  198. 198.
    Vgl. Kirst, Uwe; Lichtner, Ulrich: Das Ende eines Unternehmens, in: Kirst, Uwe (Hrsg.): Selbständig mit Erfolg, Köln 1995, S. 382. Beim Tod des Kommanditisten besteht die KG fort, § 177 HGBGoogle Scholar
  199. 199.
    Siehe dazu §§ 727 BGB, 131 Nr.4 HGB i. V. m. § 137 I HGB (für OHG) sowie § 161 II HGB (KG) Ausnahme: Anderslautende Vereinbarungen im Gesellschaftsvertrag, wobei die Erben grundsätzlich kein Eintrittsrecht haben § 138 HGBGoogle Scholar
  200. 200.
    Vgl. Schoor, Hans Walter; Untemehmensnachfolge..., a.a.O., S. 393Google Scholar
  201. 201.
    Vgl. hierzu Schmidt, Karsten. Zur kombinierten Nachfolge- und Umwandlungsklausel bei OHG-oder Komplementäranteilen, in: BB 1989 S. 1702ff.Google Scholar
  202. 202.
    § 1391, II HGB vgl. Schoor, Hans Walter; Untemehmensnachfolge..., a.a.O., S. 401ff.Google Scholar
  203. 203.
    Vertiefendes zu dieser Problematik findet sich bei vgl. Michalski, Lutz: Gesellschaftsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten..., a.a.O., S. 159ffGoogle Scholar
  204. 204.
    Die Bedenkzeit zur Übernahme der Vollhafterstellung beträgt drei Monate, vgl. Jahrmarkt, Manfred; Vorteilhafte Unternehmemachfblge..., a.a.O., S. 142. Bereits innerhalb dieser Zeitspanne sind mit großer Wahrscheinlichkeit Kunden wie Lieferanten „abgesprungen“. In diesem Zusammenhang wäre es nämlich „utopisch“, bei den Marktpartnern fehlende Reaktion zu erwarten, vgl. Hahn, Oswald; Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 627Google Scholar
  205. 205.
    Vgl. Flick, Hans, Erbrecht/Der häufigste Fehler bei Erbregelungen ist die fehlende Abstimmung. Testament und Gesellschaftervertrag, in: HB v. 18.12.1991, S. 24Google Scholar
  206. 206.
    Vgl. Industrie-und Handelskammer zu Koblenz (Hrsg.): Ungelöste Nachfolge im Handel, Koblenz 1979, S. 5ff.Google Scholar
  207. 207.
    Diese Aussage können wir nur für den Großhandel bestätigen. Jahresüberschuß (nach Steuern): Umsatz = Umsatzrendite; Einzelhandel 2,4 %; Großhandel 1,5 % (Vergleich: Durchschnitt der Unternehmen aller Wirtschaftszweige 2,2 % (!)) vgl. Deutsche Bundesbank; Verhältniszahlen aus Jahresabschlüssen..., a.a.O., S. 16, 64,66Google Scholar
  208. 208.
    Vgl. Albach, Horst; Freund, Werner; Generationswechsel und Unternehmenskontinuität..., a.a.O., S. 26Google Scholar
  209. 209.
    Wir verweisen auf die laufende Diskussion um den Wirtschaftsstandort Deutschland, vgl. NN: Gesamtmetall/Die Lage vor dem Spitzengespräch, in: HB. v. 17.1.1996, S. 6Google Scholar
  210. 210.
    Zur Wiederentdeckung des Qualitätswettbewerbs siehe Hahn, Oswald: Betriebswirtschaftliche Aspekte der humanen Zukunft, in: Der Unternehmensberater 10/1984, S. 229Google Scholar
  211. 211.
    Da wir im Schrifttum keine griffige Formulierung fanden, die „das sich in der finanziellen Falle Befinden des Unternehmers“ bei beabsichtigter Durchführung einer Liquidation treffend umschreibt, haben wir den Begriff der „Liquidationsfalle“ gewählt (nicht zu verwechseln mit der „Liquiditätsfalle“ in der Makroökonomie vgl. Klaus, Joachim; Maußner, Alfred: Grundzüge der mikro- und makroökonomischen Theorie, München 1986, S. 234ff.)Google Scholar
  212. 212.
    Fasselt, Theo; Nachfolge in..., a.a.O., S. 48Google Scholar
  213. 213.
    Hahn, Oswald: Die Folgen der geplanten Unternehmensrechtsänderungen für die Unternehmensfinanzierung, in: Der Volks-und Betriebswirt 4/1975, S. 98Google Scholar
  214. 214.
    Vgl. dazu insbesondere Hahn, Oswald: Finanzwirtschaftliche Probleme bei Liquidation und Stillegung von Unternehmungen, in: Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft (Hrsg.): Innovation, Vorträge des 26. Deutschen Betriebswirtschafter-Tages 1972, Berlin 1973, S. 302ff.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Stefan Bieler

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