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Kapitaleignerstellung und Betriebsführung als Nachfolgeeinheit (Nachfolge im engeren Sinne)

  • Stefan Bieler
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Zusammenfassung

Die Verknüpfung von Untemehmensführung und Eigenkapitalgeberposition kommt typischerweise bei kleinen bis mittelgroßen Unternehmen unabhängig von ihrer Branchenzugehörigkeit vor1. Diese Einheit läßt sich zudem als Wesensmerkmal der Familienunternehmung auffassen2. Die Untemehmensführung stellt generell auf den aktiven Vollzug des Willensbildungs- und -durchsetzungsprozesses ab, der sich in der Gesamtheit der leitenden Tätigkeiten widerspiegelt und den Gegenpol zu den rein ausführenden Arbeiten bildet.3 Die Nachhaltigkeit dieses Prozesses erhärtet es, wenn er auf einer Kapitalbasis gründet4, die mit den Entscheidungsträgern personell verbunden ist. Diese Kapitalbasis wiederum entsteht im Zuge von Erbschaft oder Schenkung beim Familiennachfolger bzw. durch „Einkauf von Fremden in ein bestehendes Unternehmen5.

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Literatur

  1. 1.
    Diese Aussage wird durch eine Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim bestätigt, die unter 2000 Unternehmen in Baden-Württemberg durchgeführt wurde, vgl. NHUNGInstitut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim (Hrsg.): Nachfolgeprobleme im Mittelstand, unveröffentlichtes Manuskript zum 4. Symposium des Instituts für Mittelstandsforschung am 22.10.1993, S. 1Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Bertsch, Roland: Die industrielle Familienunternehmung, Diss. St. Gallen, Winterthur 1964, S.9f Die Unternehmerfünktion innerhalb der Familie übt dabei derjenige aus, der für die Unternehmung die grundlegenden Entscheidungen trifft und sich dabei von den Interessen dieser Unternehmung leiten läßtGoogle Scholar
  3. 2a.
    vgl. Ulrich, Hans: Der Unternehmer in der Betriebswirtschaftslehre, in: Die Unternehmung 1951, S. 141Google Scholar
  4. 3.
    Vgl. Wöhe, Günter. Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, München 1990, S. 129ff.Google Scholar
  5. 4.
    Vgl. zu den Funktionen des Eigenkapitals insbesondere Hahn, Oswald; Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 1990 S. 314 ff.Google Scholar
  6. 5.
    Die Unternehmensgründung als dritte Möglichkeit scheidet wegen dem fehlenden Vorgänger aus.Google Scholar
  7. 6.
    Vgl. Smith, Adam: The wealth of nations, Neuaufl., New York 1937, S. 700Google Scholar
  8. 7.
    Siehe dazu Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, 3. Aufl., Erlangen 1964, S.13ff.Google Scholar
  9. 7a.
    sowie vgl. Hahn, Oswald: Wilhelm Rieger und die heutige Betriebswirtschaftslehre, in: Rieger, Wilhelm (Hrsg.): Festschrift zum hundertsten Geburtstag von Wilhelm Rieger und Wilhelm Vershofen, Nürnberg 1979, S. 77Google Scholar
  10. 8.
    Die Prägung dieser Begriffe geht auf Gutenberg zurück, vgl. dazu Gutenberg, Erich: Unternehmensführung, Wiesbaden 1962, S. 12Google Scholar
  11. 9.
    Informationsasymmetrie liegt dann vor, wenn die Informationen zwischen dem Agent und dem Prinzipal nicht gleich verteilt sind bzw. Informationsunterschiede qualitativer wie quantitativer Art bestehen. Daraus ergibt sich ein Informationsrisiko für den Prinzipal wegen besserer oder umfangreicherer Informationen des Agenten. Um dieses Risiko weitestgehend auszuschalten bzw. zu minimieren, entstehen bei der Überprüfung der vom Agent an den Prinzipal gelieferten Informationen Such-, Verhandlungs- und Kontrollkosten (sog. Transaktionskosten) vgl. Hartmann-Wendeis, Thomas: Prinzipal-Agent-Theorie und asymmetrische Informationsverteilung, in: ZfB 7/1989, S. 714 ff.Google Scholar
  12. 10.
    Dieses im Verhalten des Agent liegende Risiko wird auch als „moral hazard“bezeichnet, vgl. dazu Hax, Herbert; Hartmann-Wendels, Thomas; von Hinten, Peter: Moderne Entwicklung der Finanzierungstheorie, in: Christians, F. Wilhelm (Hrsg.): Finanzierungshandbuch, Wiesbaden 1988, S. 705Google Scholar
  13. 11 Auszuschließen sind diese Risiken jedoch auch bei solchen inhabergeführten Unternehmen nicht, bei denen unterschiedliche Beteiligungsverhältnisse bzw. daraus entstehende „Eifersüchteleien“den Eigennutz vor das Unternehmenswohl stellen lassen, Beispiel aus jüngerer Vergangenheit war die Hertel AG (Fürth) vgl. dazu Petersen, Thomas: Das Delegationsproblem zwischen Prinzipalen und Agenten, in: Albach, Horst (Hrsg.): Organisation, Wiesbaden 1989, S. 109 ff.Google Scholar
  14. 12.
    Vgl. Flick, Hans: Untemehmensnachfolge Frühzeitige verbindliche Festlegung des Wechsels in einer Geschäftsführung, in: HB v. 10.3.1993, S. 9Google Scholar
  15. 13.
    Siehe dazu unsere Ausführungen im 4. Abschnitt dieser Arbeit S. 167ff.Google Scholar
  16. 14.
    Vgl. dazu Hausherr, Heinz: Das Zusammenspiel des Erbrechts mit dem ehelichen Güterrecht und dem Gesellschaftsrecht, in: Forstmoser, Peter (Hrsg.): Der Generationenwechsel im Familienunternehmen, S. 97fGoogle Scholar
  17. 15.
    Mit einer Auswahl an Gestaltungsvorschlägen vgl. NN: Ernstfall Erbfall. So strukturieren Sie ein Vermögen, in: Finanzen 08/94, S. 100ff.Google Scholar
  18. 16.
    Was allerdings im Schrifttum des öfteren behauptet wird vgl. dazu Steinhauer, Heinz: Steuerpolitik bei der Nachfolgeplanung gewerblicher Einzelunternehmer, Krefeld 1983, S. 96ff.Google Scholar
  19. 16a.
    sowie Jacobs, Otto H., Brewi, Karl, Schubert, Rainer: Steueroptimale Rechtsform mittelständischer Unternehmen, München 1978, S.43ff.Google Scholar
  20. 17.
    Siehe hierzu den 5. Abschnitt, S. 178ff.Google Scholar
  21. 18.
    Zu der Alternative des Zwangsverkaufs und seiner Problematik (Liquidationsfalle) siehe unsere Ausführungen im 4. Abschnitt (S. 169ff.)Google Scholar
  22. 19.
    Vgl. NN: Lebenswerk erhalten, in: Capital 04/93, S.214f.Google Scholar
  23. 20.
    Vgl. Flick, Hans: Generationenwechsel. Vorweggenommene Erbfolge, in: HB v. 28.12.94, S. 18Google Scholar
  24. 21.
    Ein Einzelunternehmen beispielsweise kann bei mehreren Nachfolgern nicht weiter bestehen vgl. Felix, Günther: Steuerberatung und Unternehmernachfolge, in DStR 1987, S. 145 ff.Google Scholar
  25. 22.
    Vgl. Meier, Albert: Unternehmemachfolge im Rahmen der Unternehmungsorganisation, in: Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung, Köln-Opladen 1956, S.618Google Scholar
  26. 23.
    Vgl. Bamberger, Ingolf; Pleitner, Hans Jobst: Strategische Ausrichtung kleiner und mittlerer Unternehmen, in: Internationales Gewerbearchiv Sonderheft 2/1988, S. 50ff.Google Scholar
  27. 24.
    Vgl. Gutenberg, Erich: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1, Die Produktion, 23. Aufl., Berlin/Heidelberg/New York 1979, S. 130ff.Google Scholar
  28. 25.
    Vgl. dazu Gutersohn, Alfred: Das Gewerbe in der freien Marktwirtschaft, Bd.I, Zürich-St. Gallen 1954, S. 96f.Google Scholar
  29. 26.
    Vgl. Hausherr, Heinz; Das Zusammenspiel des Erbrechts…, a.a.O., S. 98f.Google Scholar
  30. 27.
    Siehe unsere Ausführungen im 4. Abschnitt, Instrumente zur Einflußwahrung, S. 149ff, sowie vgl. dazu Schoor, Hans Walter; Untemehmensnachfolge…, a.a.O., S. 138ff.Google Scholar
  31. 28.
    Siehe dazu unsere Ausführungen zum Auftreten von Interessenkonflikten im 2. Abschnitt (Unterabschnitt A I b), S. 27 ff.Google Scholar
  32. 29.
    Vgl. Hausherr, Heinz; Das Zusammenspiel des Erbrechts…, a.a.O., S. 99Google Scholar
  33. 30.
    Vgl. Bergler, Georg; Der Einfluß des Menschlichen…, a.a.O., S. 212f.Google Scholar
  34. 31.
    Zimmerer spricht in diesem Zusammenhang von sog. „Aushungerungs“-verträgen, vgl. Zimmerer, Carl; Die Beteiligungsfinanzierung…, a.a.O., S. 545Google Scholar
  35. 32.
    Vgl. Freund, Werner; Kayser, Gunter; Schröer, Evelyn; Generationenwechsel im Mittelstand…, a.a.O., S. 40Google Scholar
  36. 33.
    Zur Abgrenzung des Begriffs „Familienunternehmen“siehe unsere Ausführungen im 1. Abschnitt, S.8, Fn. 36Google Scholar
  37. 34.
    Vgl Fröhlich, Erwin; Pichler, Johann H.: Werte und Typen mittelständischer Unternehmer, Berlin 1988, S. 55f.Google Scholar
  38. 35.
    Vgl. hierzu Albach, Horst; Küster, Wolfgang; Warnke, Thomas: Wachstum, Kapitalstruktur und Familienzugehörigkeit in deutschen Familienaktiengesellschaften, ifm-Materialien Nr.30, Bonn 1985, S. 108f.Google Scholar
  39. 36.
    Vgl. Witte, Eberhard: Der Einfluß der Anteilseigner auf die Unternehmenspolitik, in: ZfB 1981, S. 734f.Google Scholar
  40. 37.
    Vgl. NHUNGHandwerkskammer für München und Oberbayem (Hrsg.): Der Generationenwechsel im Handwerksbetrieb — Probleme und Lösungsansätze, Ergebnisse einer Umfrage der Handwerkskammer für München und Oberbayern, München 1993, S. 4Google Scholar
  41. 38.
    In den Bereichen Bekleidung und Gesundheit wird die Situation mit 67,5% bzw. 60,0% am ungünstigsten eingeschätzt, wohingegen in den Handwerksgruppen Nahrung (33,3%), Bau (39,9%) und Holz (41,0%) überdurchschnittlich häufig Familienmitglieder zur Fortführung des Unternehmens gewonnen werden können, vgl. ebenda, S. 4Google Scholar
  42. 39.
    Vgl. Handwerkskammer für München und Oberbayem (Hrsg.): Der Generationenwechsel im…, a.a.O., S. 5Google Scholar
  43. 40.
    Die beiden anderen Gründe liegen im Fehlen von Kindern sowie der altersmäßig noch nicht anstehenden Nachfolgeproblematik, wobei der letztgenannte Grund selbst wegen der offensichtlich fehlenden Sensibilität für die Nachfolgeproblematik an sich Aufschluß über die familieninterne Behandlung dieses Themas gibt. vgl. ebenda, S. 6Google Scholar
  44. 41.
    Vgl. Handwerkskammer für München und Oberbayern (Hrsg.): Der Generationenwechsel im…, a.a.O., S. 7ff. Auf die Konsequenzen der fehlenden Übernahmebereitschaft wird an anderer Stelle eingegangen, siehe dazu MBO und LiquidationGoogle Scholar
  45. 42.
    In die empirische Auswertung kamen 422 Unternehmen, wobei davon wiederum 295 (69,9%) Familienunternehmen sind in der Größenordnung zwischen 100 und 5000 Beschäftigten vgl. Albach, Horst; Freund, Werner; Generationswechsel und Untemehmenskontinuität…, a.a.O., S. 33Google Scholar
  46. 43.
    Vgl. ebenda, S. 46Google Scholar
  47. 44.
    Es wurden 501 Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe sowie aus den Wirtschaftsbereichen Handel und Dienstleistung ausgewertet, vgl. Wieselhuber, Norbert; Spannagel, Johannes: Situation und Zukunftsperspektive von Inhaber-Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland, Untersuchungsbericht über die schriftliche Befragung von Unternehmens-Inhabern in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin, München 1988, S. 5Google Scholar
  48. 45.
    Vgl. ebenda, S. 114Google Scholar
  49. 46.
    Vgl. Bechtle, Christiane; Die Sicherung der Führungsnachfolge.., a.a.O., S. 85ff.Google Scholar
  50. 47.
    Vgl. Albach, Horst, Freund, Werner; Generationswechsel und Unternehmenskontinuität…, a.a.O., S. 43 sowie die Abbildung auf S. 42Google Scholar
  51. 48.
    Vgl. ARAL AG, Autohaus (Hrsg.): Studie zur Nachfolgesituation in Autohäusern, o.O. 1993, S.42Google Scholar
  52. 49.
    Vgl dazu auch Freund, Werner; Kayser, Gunter; Schröer, Evelyn; Generationenwechsel im Mittelstand…, a.a.O., S. 52Google Scholar
  53. 50.
    Vgl. NHUNGAmt für Stadtentwicklung der Stadt Ludwigshafen (Hrsg.): Informationen zur Stadtentwicklung Ludwigshafen, 2/93: Entwicklung und Struktur des Gastgewerbes, Ludwigshafen 1993, S. 13Google Scholar
  54. 51.
    Vgl. NHUNGAmt für Stadtentwicklung der Stadt Ludwigshafen (Hrsg.): Informationen zur Stadtentwicklung Ludwigshafen, 2/93: Entwicklung und Struktur des Gastgewerbes, Ludwigshafen 1993, S. 14Google Scholar
  55. 52.
    Wir verweisen auf unsere Ausführungen zum finanzwirtschaftlichen Kriterium der Sicherheit im 2. Abschnitt im Unterpunkt Risikopolitik, S. 38Google Scholar
  56. 53.
    Im folgenden soll zur Sicherstellung eines besseren Sprachflusses von nur einem Nachfolger gesprochen werden, der selbstverständlich auch das weibliche Geschlecht einschließt, wobei sich die Qualifizierungsnotwendigkeit auch auf den Fall mehrerer Nachfolger übertragen läßt.Google Scholar
  57. 54.
    Zu einem Stufenplan aus juristischer Sicht, der unserem eigenen ähnelt (S. 106ff), vgl. N. N Erbfolge-Poker. Spiel mit Spitzen, in: Markt und Mittelstand 1/1995, S. 79Google Scholar
  58. 55.
    Vgl. 2. Abschnitt, Unterabschnitt A II a 2, S. 30ff.Google Scholar
  59. 56.
    Vgl. Cambien, St.: La formation des futurs chef dans les entreprises familiales, in: NHUNGCentre d’Etudes des Problèmes Industriels (Hrsg.), Lille 1959, S. 141 zitiert bei Löwe, Claus; Familienunternehmung, a.a.O., S. 195Google Scholar
  60. 57.
    Die Einflußfaktoren werden auch im Schrifttum nicht eindeutig geklärt, vgl. dazu Herion, Wolfgang: Wie bereite ich meine Kinder auf die Nachfolge vor? in: BdWv. 3.10.1977, S. 3Google Scholar
  61. 57a.
    sowie vgl. Bethmann, Johann Phillip Frhr.von: Der Unternehmer und sein Nachfolger, in: Die Aussprache 2/1965, S. 30Google Scholar
  62. 58.
    Vgl. Löwe, Claus; Familienunternehmen, a.a.O., S. 195Google Scholar
  63. 59.
    Zu dem Risikoaspekt interner Auseinandersetzungen verweisen wir auf unsere Ausführungen im 3.Abschnitt, Unterabschnitt B I c S. 42ff. sowie vgl. Deichmann, Vollrat von: Wer und wie wird mein Nachfolger, in: BdW v. 15.10.1982, S. 3Google Scholar
  64. 60.
    Diese Vorgehensweise ist unter organisationstheoretischen wie auch praktischen Überlegungen heraus ratsam, unter organisatorischem Aspekt vgl. Hahn, Dietger: Unternehmungsphilosophie und Führungsorganisation in Familienuntemehmungen, in: Hahn, Dietger; Taylor, Bernard (Hrsg.): Strategische Unternehmensplanung. Strategische Unternehmensführung, Heidelberg 1990, S. 767fT.Google Scholar
  65. 60a.
    sowie unter praktischem Aspekt vgl, Joens, Lily: Die Nachfolge im Unternehmen, in: Die Aussprache 2/1970, S. 17Google Scholar
  66. 61.
    Vgl. Püchner-Kurth, Katja: Die Bedeutung der Unternehmerfrau für die Kontinuität des Unternehmens, in: Die Aussprache 3/1964, S. 72ff.Google Scholar
  67. 61a.
    sowie vgl. Joens, Lily: Die Bedeutung der Untemehmerfrau für die Kontinuität des Unternehmens, in: Die Aussprache 2/1964, S. 30ff.Google Scholar
  68. 62.
    Vgl. NN: Schickedanz/Kontinuität nach dem Tod von Grete Schickedanz, in: HB v. 3.8.1994, S. 10Google Scholar
  69. 63.
    Zu den Konfliktarten im einzelnen verweisen wir auf den 2. Abschnitt, Risikoarten, S. 42ffGoogle Scholar
  70. 64.
    Vgl. dazu Fertsch-Röver, Dieter: Der Unternehmer und sein Nachfolger, in: Die Aussprache 2/1966, S. 28Google Scholar
  71. 65.
    Da der Nachfolger einer bereits länger bestehenden Familienunternehmung in der Regel Vermögen mit in die Ehe bringt, wird mittels Gütertrennung versucht, dieser möglichen Gefahr präventiv zu begegnen.Google Scholar
  72. 66.
    Vgl. Fasselt, Theo; Nachfolge…, a.a.O., S. 26f.Google Scholar
  73. 67.
    Vgl. Fromm, Rüdiger: Untemehmensnachfolge. Erfolgreiche Sicherung des Lebenswerks bei Scheidung, Erbfolge und Generationenwechsel, München 1991, S. 100f.Google Scholar
  74. 68.
    Vgl. dazu Sudhoff, Heinrich; Handbuch: Untemehmensnachfolge. Erfolgreiche Sicherung des Lebenswerks bei Scheidung, Erbfolge und Generationenwechsel, München 1991, S. 6f.Google Scholar
  75. 69.
    Vgl. Bechtle, Christine; Die Sicherung der Führungsnachfolge, München 1991, S. 213f.Google Scholar
  76. 70.
    Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere ausführliche Darstellung zum finanzwirtschaftlichen Zielsystem der Nachfolgeregelung im 2. Abschnitt dieser Arbeit, S. 24ff.Google Scholar
  77. 71.
    Vgl. insbesondere Löwe, Claus; Die Familienunternehmung…, a.a.O., S. 67ff.Google Scholar
  78. 72.
    Vgl. NN: Unternehmens-Nachfolge: Konflikt zwischen Senior und Junior in Familienunternehmen, in: HB v. 16.01.1995, S. 19Google Scholar
  79. 73.
    Vgl. Fromm, Rüdiger; Unternehmensnachfolge…, a.a.O., S. 102Google Scholar
  80. 74.
    Vgl. Fasselt, Theo; Nachfolge in…, a.a.O., S. 26Google Scholar
  81. 75.
    Zum Aufgabenprofil des „Jung-Nachfolgers“vgl. Bechtle, Christine; Die Sicherung der Führungsnachfolge…, a.a.O., S. 154ff.Google Scholar
  82. 76.
    Vgl. Fromm, Rüdiger; Unternehmensnachfolge…, a.a.O., S. 102f.Google Scholar
  83. 77.
    Vgl. Siegwart, Hans: Die Probleme der Nachfolgeplanung aus betriebswirtschaftlicher Sicht, in: Forstmoser, Peter (Hrsg.): Der Generationenwechsel im Familienunternehmen, Zürich 1982, S. 18Google Scholar
  84. 78.
    Weil die Vergütung in aller Regel eine abzugsfähige Betriebsausgabe ist, hat das Finanzamt ein erhebliches Interesse, Überzahlungen aufzuspüren, die dann dem Gewinn des Unternehmers zuzurechnen sind. Daraus wiederum ergeben sich negative Auswirkungen auf die Gewerbe- und Einkommensteuerbelastung, ausführlich nachzulesen bei vgl., Steinhauer, Heinz: Steuerpolitik bei der Nachfolgeplanung gewerblicher Einzelunternehmer, Krefeld 1983, S. 68ffGoogle Scholar
  85. 78a.
    sowie vgl. Mittelbach, Rolf: Familienunternehmen im Steuerrecht. Zulässigkeit-Gestaltung-Belastung. Ludwigshafen 1973, S. 104ff.Google Scholar
  86. 78b.
    sowie eher allgemein Heigl, Anton; Melcher, Günther-Herbert: Betriebliche Steuerpolitik. Ertragssteuerplanung. Köln 1974, S. 24ff.Google Scholar
  87. 79.
    Vgl. Fasselt, Theo; Nachfolge Betriebliche Steuerpolitik. Ertragssteuerplanung. Köln 1974, S. 27Google Scholar
  88. 80.
    Gloger, Axel: Karriere-Gespräch mit Prof. Carl Zimmerer über Generationswechsel, in: HB v. 28./29.10.1994, S. K1Google Scholar
  89. 81.
    Vgl. dazu Löwe, Claus; Die Familienunternehmung. 1994 S. 94f.Google Scholar
  90. 82.
    Vgl. Fromm, Rüdiger; Unternehmensnachfolge. 1994, S. 105 sowie unsere Ausführungen S. 73ff.Google Scholar
  91. 83.
    Vgl. Hess, Walter: Der Generationenwechsel im Familienunternehmen, in: Forstmoser, Peter (Hrsg): Der Generationenwechsel im Familienunternehmen, Zürich 1982, S. 28ff.Google Scholar
  92. 84.
    Vgl. Wöhe, Günter; Einführung. 1982 S. 269Google Scholar
  93. 85.
    Vgl. Fromm, Rüdiger; Untemehmensnachfolge, 1982 S. 106Google Scholar
  94. 86.
    Vgl. dazu Riebel, Paul: Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung, Wiesbaden 1994, S. 514ff.Google Scholar
  95. 87.
    Ein positiver Nebeneffekt für das Unternehmen ist darin zu sehen, daß auf diese Weise familiäres Privatvermögen mobilisiert wird, das einen Eigenkapitalersatz bedeutet und somit eine langfristig ausgelegte Rückführung der Fremdkapitalquote begünstigt, siehe dazu insbesondere Hahn, Oswald: Mehr Eigenfinanzierung, mehr Kapitaleinsparungen, günstigere Fremdmittel, in: Möbelwirtschaft 10/1981, S. 47 (-48)Google Scholar
  96. 88.
    Vgl. dazu Fasselt, Theo; Nachfolge in…, a.a.O., S. 27Google Scholar
  97. 89.
    Zum partiarischen Darlehen vgl. insbesondere Hahn, Oswald: Finanzwirtschaft.., a.a.O., S. 212Google Scholar
  98. 90.
    Vgl. Bürkler, Albert: Das Nachfolgeproblem aus der Sicht des Bankiers, in: Forstmoser, Peter (Hrsg): Der Generationenwechsel im Familienbetrieb, Zürich 1982, S. 38fGoogle Scholar
  99. 91.
    Vgl. Hecke, Bernd; Nachfolgepolitik bei Familienpersonengesellschaften. 1982, S. 35f. sowie die dort angegebene LiteraturGoogle Scholar
  100. 92.
    Vgl. Fromm, Rüdiger; Untemehmensnachfolge. 1994, S. 106fGoogle Scholar
  101. 93.
    Vgl. Fasselt, Theo; Nachfolge. 1994, S. 27Google Scholar
  102. 94.
    Vgl. dazu Flick, Hans: Generationenwechsel/Vorweggenommene Erbfolge: Vorbehaltsklauseln in einem Schenkungsvertrag, in: HB v. 28.12.1994, S. 18Google Scholar
  103. 95.
    Dem steht in der Folge jedoch das Risiko familieninterner Streitigkeiten gegenüber, siehe 2. Abschnitt, Risikoarten, S. 42ff.Google Scholar
  104. 96.
    Auf die enge inhaltlich-materielle Verwandtschaft dieser beiden Finanzierungsarten weist Hahn hin, vgl. Hahn, Oswald; Finanzwirtschaft…, a.a.O., S. 226Google Scholar
  105. 97.
    Vgl. Theisen, Manuel R.: Partiarisches Darlehen als Finanzierungsalternative zur stillen Gesellschaft, in: Gmb HR 1987, S. 64ff.Google Scholar
  106. 98.
    Zur Bedeutung des Firmenbeirats für die Nachfolgeentscheidung siehe unsere Ausführungen im 2.Abschnitt, Aspekt der Sicherheit, Unterpunkt III., S. 52ff.Google Scholar
  107. 99.
    Hierbei sind insbesondere beschränkende Regelungen des Gesellschaftsvertrages für den Erblasser gemeint vgl. Petzoldt, Rolf: Unterbeteiligungen im Gesellschafts- und Steuerrecht, in: NWB 1990, F 18, S.2891ff.Google Scholar
  108. 100.
    Vgl. unsere Ausführungen zur Liquidität im 2. Abschnitt, S. 83ff.Google Scholar
  109. 101.
    Zum Minderheitenschutz im Gesellschaftsrecht im allgemeinen, vgl. Wiedemann, Herbert: Gesellschaftsrecht, BD. I, München 1980, S. 405ff.Google Scholar
  110. 102.
    Siehe § 105 HGB,Google Scholar
  111. 103.
    Zur Problematik des Nepotismus auch in Familienunternehmen siehe Pentzlin, Kurt; Die Zukunft…, a.a.O., S.46Google Scholar
  112. 104.
    Vgl. Gottschall, Dieter: Wenn der neue Chef kommt, in: mm 11/1988, S. 352ff.Google Scholar
  113. 105.
    Ein Arbeitsverhältnis im (nunmehrigen) Betrieb der Kinder ist aus familien-, gesellschafts- und schließlich steuerrechtlichen Gesichtspunkten durchaus überlegenswert, aus psychologischen Gründen wegen zu erwartenden Anpassungsschwierigkeiten aller Beteiligten jedoch abzulehnen, vgl. Fasselt, Theo; Nachfolge in…, a.a.O., S. 37Google Scholar
  114. 106.
    Vgl. Schmidt, Karsten: Gesellschaftsrecht, Köln u.a. 1986, S. 1071ff.Google Scholar
  115. 107.
    Zur Bewertungsproblematik verweisen wir auf die Ausführungen zur Rentabilität im 2. Abschnitt, S. 87ff.Google Scholar
  116. 108.
    Vgl. Fromm, Rüdiger; Untemehmensnachfolge…, a.a.O., S. 100f.Google Scholar
  117. 109.
    Vgl. dazu Pentzlin, Kurt; Die Zukunft des Familienunternehmens, a.a.O., S. 25ff.Google Scholar
  118. 110.
    Siehe dazu auch NHUNGBundesverband Junger Unternehmer der ASU e.V. (Hrsg.): Die Zukunft des Familienunternehmens Heft 9 der Schriftreihe „Aus unserer Arbeit“, Bad Godesberg 1964, S. 53ff. Löwe führt als 6. Punkt doch den der Entlastung der nicht-aktiven Familienmitglieder von der Gesellschafterhaftung an, was u.E. jedoch mehr eine Frage der geeigneten Rechtform, und weniger die freiwilliger Selbstbeschränkungen ist, vgl. Löwe, Claus; Die Familienunternehmung…, a.a.O., S. 114Google Scholar
  119. 111.
    Siehe im 2. Abschnitt, S. 52ff.Google Scholar
  120. 112.
    Ein gegenteiliges (Negativ)Beispiel findet sich bei vgl. Gromberg, Jürgen: Wenn die Familie über ihre Verhältnisse lebt, in: BdW v. 16.02.1978, S. 2Google Scholar
  121. 113.
    Vgl. Löwe, Claus; Die Familienunternehmung…, a.a.O., S. 113Google Scholar
  122. 114.
    Vgl. dazu Bauer, Jörg: Der Teilbetrieb — Bestandsaufnahme und Stellungnahme aus betriebswirtschaftlicher Sicht, in: DB 1982, S. 1070Google Scholar
  123. 115.
    Vgl. Hoch, Gero F.: Abfindungen aus Betriebsvermögen bei Erbauseinandersetzungen und Ehescheidung in ertragsteuerlicher Sicht, München 1985, S. 81ff.Google Scholar
  124. 116.
    Ein positives Beispiel bietet die Familie Freudenberg, vgl. Hofmann, Siegfried; Freudenberg/Die Unternehmensverfassung, 1985, S. 19Google Scholar
  125. 117.
    Diese Begriffsbildung geht nach unserer Kenntnis auf Sudhoff zurück, dessen Gliederungssystematik wir im weiteren fortführen wollen, vgl. Sudhoff, Heinrich; Handbuch…, a.a.O., S. 23 Iff.Google Scholar
  126. 118.
    Zur Betriebsaufspaltung im allgemeinen vgl. Zartmann, Hugo: Die Betriebsaufspaltung, eine attraktive Gestaltungsform, Wiesbaden 1980Google Scholar
  127. 118a.
    sowie vgl. Brandmüller, Gerhard: Die Betriebsaufspaltung nach Handels-und Steuerrecht, Heidelberg 1980Google Scholar
  128. 119.
    Vgl. Gäbelein, Wolfgang: Die Unternehmensspaltung — Aktuelle Probleme und Gesetzgebungsvorhaben, in: BB 1989, S. 1420ff.Google Scholar
  129. 120.
    Sudhoff, Heinrich; Handbuch…, a.a.O., S. 231Google Scholar
  130. 121.
    Vgl. Mannhold, Peter: Die Betriebsaufspaltung als optimale Rechtsform auch für Familienunternehmungen, in: BB 1979, S. 1813ff.Google Scholar
  131. 122.
    Vgl. Fasselt, Theo; Nachfolge 1979, S. 160Google Scholar
  132. 123.
    Ein Beispiel hierfür sind die verschiedenen Familienstämme, die die Fa. Haniel tragen, wobei hier die Anteileignerschaft strikt von einem Management getrennt wird, das zwingend aus familienfremden Mitgliedern bestehen muß, vgl. dazu Appelbaum, Dirk: Franz Haniel und Cie., Duisburg 1988, S. 15ff.Google Scholar
  133. 124.
    Esch/Schulze zur Wiesche sprechen in diesem Fall von der „echten“Betriebsaufspaltung, während man bei der „unechten“von ursprünglich zwei Unternehmen ausgeht, die in Betriebsstufen hintereinander geschaltet sind. Bei unseren weiteren Ausführungen nehmen wir von daher immer Bezug auf die echte Betriebsaufspaltung, vgl. Esch, Günter; Schulze zur Wiesche, Dieter; Handbuch…, a.a.O., S. 258Google Scholar
  134. 125.
    Darin zeigt sich auch der Wesensunterschied zur GmbH & Co. KG, deren Verbindung auf gesellschaftsrechtlicher Ebene erfolgt, vgl. dazu Meyer, Walter Helmuth: Anteile an der Komplementär-GmbH in der Vermögensaufteilung der GmbH & Co. KG — Kritsche Anmerkungen zu Mohr in DB 1979, S. 563f, in: DB 1979, S. 1912ff.Google Scholar
  135. 126.
    Vgl. Priester, Hans-Joachim: Ausgliederung von Aktiven und Passiven bei Umwandlung des Einzelunternehmens in eine GmbH, in: DB 1982, S. 1967Google Scholar
  136. 127.
    Vgl. Esch, Günter; Schulze zur Wiesche, Dieter; Handbuch…, a.a.O., S. 260Google Scholar
  137. 128.
    Vgl. Dehmer, Hans: Die Betriebsaufspaltung, München 1987, S. 20ff.Google Scholar
  138. 129.
    Denkbare Alternative ist auch die Einsetzung von Fremdmanagern in der Betriebsgesellschaft, vgl. Hahn, Oswald, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 1987, S. 597Google Scholar
  139. 130.
    Vgl. dazu Bitz, Horst: Betriebsaufspaltung: Sachliche Verflechtung bei verpachtetem Grundbesitz nach der neueren Rechtsprechung, in: FR 1991, S. 733Google Scholar
  140. 131.
    Zu den unterschiedlichen Interessenkonflikten verweisen wir auf den 2. Abschnitt, A I b, S. 27f.Google Scholar
  141. 132.
    Vgl. Neumaier, Robert F.: Geregelte Unternehmensnachfolge, Generationswechsel im Mittelstand, Stuttgart 1988, S. 50f.Google Scholar
  142. 133.
    Vgl. Sudhoff, Heinrich; Geregelte Unternehmensnachfolge, Generationswechsel im Mittelstand, Stuttgart 1988, S. 235Google Scholar
  143. 134.
    Vgl. dazu Esch, Günter; Schulze zur Wiesche, Dieter; Handbuch, 1988 S. 100ff.Google Scholar
  144. 135.
    Zu den zivilrechtlichen Bestimmungen vgl. Palandt, Otto: Bürgerliches Gesetzbuch, 50. Aufl., München 1991 vor § 1085 BGB Anm. 1Google Scholar
  145. 136.
    Vgl. Binz, Mark K.; Sorg, Martin H.: Nießbrauchsvorbehalt als Instrument vorweggenommener Erbfolge im Unternehmensbereich, in: BB 1989, S. 1521ff.Google Scholar
  146. 137.
    Vgl. Fasselt, Theo; Nachfolge in…, a.a.O., S. 191Google Scholar
  147. 138.
    Vgl. dazu Knoppe, Helmut: Betriebsverpachtung. Betriebsaufspaltung, Düsseldorf 1985, S. 53ff.Google Scholar
  148. 139.
    Vgl. Neumaier, Robert F.: Geregelte Untemehmensnachfolge…, a.a.O., S. 10f.Google Scholar
  149. 140.
    Insbesondere unter dem Sicherheitsaspekt sollten für den kurz- oder auch mittelfristigen Ausfall des Unternehmers umfassende Vorkehrungen getroffen werden, die vom Testament bis zur Einführung des Ehepartners in die Betriebsleitung (als Stellvertreter) reichen, vgl. dazu Risse, Winfried: Wie wird der Betrieb nach mir erfolgreich weitergeführt? Ratgeber zum optimalen Geschäftsübergang für Unternehmer und Nachfolger. Wiesbaden 1988, S. 43f.Google Scholar
  150. 141.
    Der überlebende Ehepartner ist u.E. als der bedeutendste „Statthalter“für nachfolgende Kinder anzusehen, was leider auch in Beiträgen von Praktikern oftmals übersehen wird, vgl. Flick, Hans: Untemehmensnachfolge. Statthalterlösungen werden wichtiger, in: HB v. 2.8.1995, S. 16Google Scholar
  151. 142.
    Vgl. Löwe, Claus; Die Familienunternehmung…, a.a.O., S. 204f.Google Scholar
  152. 143.
    Vgl. Freund, Werner; Kayser, Gunter; Schröer, Evelyn; Generationenwechsel…, a.a.O., S. 40Google Scholar
  153. 144.
    Hinzu kommt die emotionale Bindung an das möglicherweise selbst aufgebaute Unternehmen, was einen Verkauf an Fremde besonders schwierig werden läßt, vgl. Zimmerer, Carl: Der Run auf mittelständische Unternehmen, die eine gute Position am Markt behaupten, hält an, in: HB v. 19.4.1989, S.B2Google Scholar
  154. 145.
    Wir verweisen an dieser Stelle auf den 4. Abschnitt zur Problematik bei der Trennung der Funktionen, S. 167ff.Google Scholar
  155. 146.
    Vgl. Otto, Hans-Jochen: Lösung der Nachfolgeprobleme in mittelständischen Unternehmen, in: HB v. 3.7.1989, S. 4Google Scholar
  156. 147.
    Vgl. dazu NN: MBO: Vom Manager zum Unternehmer. Chancen für Familienunternehmen: Verkauf an eigene oder fremde Manager, in: HB v. 13.4.1992, S. 15Google Scholar
  157. 148.
    Vgl. Kompa, Ain: Personalbeschaffung und Personalauswahl, Stuttgart 1984Google Scholar
  158. 149.
    Siehe Oberpunkt B, II dieses AbschnittsGoogle Scholar
  159. 150.
    Vgl. dazu Stehr, Christoph; Unternehmer der Woche: Nicolaus Schladerer…, a.a.O., S. K2Google Scholar
  160. 151.
    Vgl. dazu Bacher, Jean; Imfeld, Pierre: Dynamische Übergabe der Führungsfunktion an Nachfolger, in: Management Zeitschrift 10, 9/1976, S. 313ff.Google Scholar
  161. 152.
    Zum finanzwirtschaftlichen Zielsystem im einzelnen verweisen wir auf unsere Ausführungen im 2. Abschnitt, S. 24Google Scholar
  162. 153.
    Insbesondere wenn die Absicht zu einem späteren Verkauf an die Führungskräfte im Wege des Management Buyout besteht, erweist sich eine späte Rekrutierung als durchweg nachteilig auf die Höhe des Verkaufspreises aus, vgl. dazu die auf einer empirischen Erhebung basierenden Untersuchungen von Forst, Martin: Management Buy-out und Buy-in als Form der Übernahme mittelständischer Unternehmen, Stuttgart 1992, S. 78f.Google Scholar
  163. 154.
    Was die einzelnen Phasen dieses „Management-Development“-Programms angeht, empfehlen wir auf die sehr ausführliche Darstellung bei vgl. Bechtle, Christine; Die Sicherung der Führungsnachfblge…., a.a.O., S. 240ff.Google Scholar
  164. 155.
    Vgl. dazu Koch, Hans E.: Grundlagen und Grundprobleme einer betrieblichen Karriereplanung, Frankfurt 1981, S. 91Google Scholar
  165. 155a.
    sowie vgl. Fuchs, Karl: Möglichkeiten einer Laufbahnplanung für Führungskräfte in Unternehmungen, Diss. München 1975, S. 108f.Google Scholar
  166. 156.
    Generell stehen dem suchenden Unternehmer verschiedene Wege offen, geeignete Nachwuchskräfte außerhalb der eigenen Unternehmung zu finden. Zur Bedeutung der einzelnen Mittel zur Kontaktaufnahme gibt eine empirische Untersuchung von 1975 Auskunft, die auf einer Befragung von 1119 Führungskräften in der Bundesrepublik Deutschland basiert, vgl. Eurosurvey (Hrsg): Suche von Führungskräften — Formen der Ansprache, Ergebnisse einer Untersuchung der Universität Mannheim, in: Bulletin für Führungskräfte, Nr.II, Wiesbaden 1976Google Scholar
  167. 157.
    Von einsamen Entscheidungen des Unternehmers ohne Einschaltung interner (z.B. Firmenbeirat) wie externer Berater (Personalberater) ist dabei dringendst abzuraten, vgl. Löwe, Claus; Die Familienunternehmung.., a.a.O., S. 211Google Scholar
  168. 158.
    Dieser Vorteil eines familien- und untemehmensexternen Nachfolgers macht in diesem Punkt den Nachteil eines Familiennachfolgers besonders deutlich, wenn dieser lediglich den eigenen Betrieb kennt und niemals externe Erfahrungen sammeln konnte, vgl. Ulrich, Hans: Unternehmungspolitik, Bern/Stuttgart 1978, S. 225ff.Google Scholar
  169. 159.
    Steiner verweist auf eine Studie der Kienbaum-Unternehmensberatung, derzufolge die Beschaffungskosten für eine Führungskraft mit 120.000,-DM Jahreseinkommen über 260.000,--DM betragen können, vgl. Steiner, Joachim: Die personelle Führungsstruktur…, a.a.O., S. 201fGoogle Scholar
  170. 160.
    Hinzu kommen des öfteren weitere „Nebenleistungen“, wie z.B. Dienstfahrzeug auch für private Zwecke, verbilligte Betriebskredite etc., vgl. Bechtle, Christine; Die Sicherung der Führungsnachfolge…, a.a.O., S. 370ff.Google Scholar
  171. 161.
    Vgl. Löwe, Claus; Die Familienunternehmung…, a.a.O., S. 209f.Google Scholar
  172. 162.
    Eine ausführliche Abgrenzung findet sich bei vgl. Schwenkedel, Stefan: Management Buyout. Ein neues Geschäftsfeld für Banken, Wiesbaden 1991, S. 9Google Scholar
  173. 163.
    Darin liegt auch der Wesensunterschied zur Akquisition durch ein bereits bestehendes anderes Unternehmen bzw. dem Zusammenschluß mit einem solchen, vgl. Fanselow, Karl-Heinz: Management-Buy-Out — ein Weg in die Selbständigkeit, in: Kreditwesen 15/1987, S. 696Google Scholar
  174. 163a.
    sowie vgl. Brandenstein-Zeppelin, Constantin von: Erfolgskonzept Management Buy-Out, in: Der Betriebswirt 3/1988, S. 9Google Scholar
  175. 164.
    Bei der Rückführung großer anonymer Kapitalgesellschaften in die Hände weniger Manager und Kapitalgeber kann man dann auch vom „Going Private“sprechen, vgl. dazu Schwenkedel, Stefan; Management Buyout…, a.a. O., S. 18Google Scholar
  176. 165.
    Management Buyouts sind somit auch aus ordnungspolitischer respektive marktwirtschaftlicher Sicht begrüßenswert, vgl. dazu Puf, Peter-Rüdiger: Management-Buy-Outs als Stütze marktwirtschaftlichen Wettbewerbs, in: Handelsblatt (Hrsg.): Dokumentation zum 3. MBO-Kongress, Neuss 1990, S. 36Google Scholar
  177. 166.
    Vgl. Groeben, Friedrich Graf von der: Manager wollen nicht auf einen Verkauf ihres eigenen Unternehmens warten, in: FAZ v. 23.5.1989, S. B24Google Scholar
  178. 167.
    Vgl. Huydts, Henrik J.M.A.; Management Buyout als strategische Option…, a.a.O., S. 15 sowie vgl. Zimmerer, Carl: Management-Buy-Out, in: BdW v. 12.9.1985, S. 1Google Scholar
  179. 168.
    Vgl. dazu Schlytter-Henrichsen, Thomas: Management/MBO-MBI als Möglichkeit für die Lösung von Nachfolgeproblemen, in: HB v. 29.4.1993, S. B2Google Scholar
  180. 169.
    Zur Bedeutung des Cash Flow für die Abwicklung eines Management Buyout/Buyin vgl. insbesondere Schwenkedel, Stefan; Management Buyout…, a.a.O., S. 28f.Google Scholar
  181. 170.
    Zur Entwicklung des MBO in den USA und Europa wird verwiesen auf Luippold, Thomas: Management Buy-Outs — Evaluation ihrer Einsatzmöglichkeiten in Deutschland, Bern/Stuttgart 1991, S. 73ff.; sowie vgl. Wright, Mike; Coyne, John: Management buyouts, London 1985, S. 23ff.Google Scholar
  182. 171.
    Eine ausführliche Darstellung zu den Voraussetzungen und den Erfolgsfaktoren eines MBO/MBI im allgemeinen findet sich bei Huydts, Henrik J.M.A.; Management Buyout als strategische Option…, a.a.O., S. 31ff.Google Scholar
  183. 172.
    Vgl. Schlytter-Henrichsen, Thomas; Management…, a.a.O., S. B2Google Scholar
  184. 173.
    Vgl. NN: „Buy out“an das Management hat sich bewährt, in: Chemische Industrie 6/1988, S. 49f.Google Scholar
  185. 174.
    Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die empirische Untersuchung von Forst in Zusammenarbeit mit dem Institut für Mittelstandsforschung in Bonn auf der Basis von 38 ausgewerteten MBO/MBI-Untemehmen, vgl. Forst, Martin: Management Buy-out und Buy-in…, a.a.O., S. 4Google Scholar
  186. 175.
    Vgl. dazu Steuernagel, Wolfgang; Kühn-Leitz, Knut: MBI/Ein Weg zur Zukunftssicherung von kleinen und mittleren Unternehmen, in: HB v. 28.4.1994, S. B6Google Scholar
  187. 176.
    Vgl. Schekerka, Dirk: MBO-MBI/Modelle für die Nachfolgeregelung, in: HB. v. 2.5.1995, S. 31Google Scholar
  188. 177.
    Vgl. dazu Hansen, Horst-Günther; Lunkes, Joe: Kaufpreisfindung. Berechnungsmethoden, Darstellung unterschiedlicher Szenarien, in: HB v. 29.4.1993, S. B5Google Scholar
  189. 178.
    Schwenkedel weist darauf hin, daß der Nachfolge-Buyout in der Bundesrepublik Deutschland unter den Buyout-Typen eine herausragende Bedeutung erlangen dürfte, was nicht zuletzt auf das Ausscheiden der Nachkriegsgründer zurückzuführen ist, vgl. Schwenkedel, Stefan; Management Buyout…, a.a.O., S. 19 sowie die dort angegebene Literatur, hier insbesondere vgl. Rotthaus, Dirk P.; Thomas, G.: Is West Germany ready for management buyouts?, in: Acquisitions Monthly 11/1986, S.54f.Google Scholar
  190. 179.
    Vgl. Ballwieser, Wolfgang; Schmid, Helmut. Charakteristika und Problembereiche von Management Buy-Outs, in: WiSu 6/1990, S. 358f.Google Scholar
  191. 180.
    Vgl. Forst, Martin; Management Buy-out…, a.a.O., S. 53f.Google Scholar
  192. 181.
    Zu den Finanzierungssurrogaten im einzelnen vgl. insbesondere Hahn, Oswald; Finanzwirtschaft.., a.a.O., S. 149 ff. sowie unsere Ausführungen im 2. Abschnitt, Kapitaleinsparungsmöglichkeiten des Unternehmers S. 83f.Google Scholar
  193. 182.
    Vgl. Huydts, Henrik J.M.A.; Management Buyout als strategische Option…, a.a.O., S. 81Google Scholar
  194. 183.
    Vgl. dazu Kreim, Erwin: Beurteilung der Managementqualifikation, in. Kreditwesen 1/1989, S. 16Google Scholar
  195. 184.
    In diesem Zusammenhang soll in Abgrenzung zur Kreditwürdigkeit der Begriff der Finanzierungswürdigkeit bewußt verwendet werden, da die Finanzierung eines MBO/MBI in vielen Fällen unter Beteiligung externer Eigenkapitalgeber, z.B. durch Kapitalbeteiligungsgesellschaften erfolgt, vgl. Schwenkedel, Stefan; Management Buyout…, a.a.O., S. 92f.Google Scholar
  196. 185.
    Vgl. Arthur Young (Hrsg.): Management buy-outs, London 1989, S. 5ff.Google Scholar
  197. 186.
    Vgl. Boxberg, Florestan von: Das Management Buyout-Konzept. Eine Möglichkeit zur Herauslösung krisenhafter GmbH-Tochterunternehmen, Hamburg 1989, S. 200Google Scholar
  198. 187.
    Vgl. Fanselow, Karl-Heinz: Management-Buy-Out — ein Weg in die Selbständigkeit, in: Kreditwesen 15/1987, S. 697f.Google Scholar
  199. 188.
    Vgl. dazu Zimmerer, Carl: Management Buy Out, in: Beyer, Horst-Tilo; Schuster, Leo; Zimmerer, Carl (Hrsg): Neuere Entwicklungen in Betriebswirtschaftslehre und Praxis, Festschrift für Professor Dr. Oswald Hahn, Frankfurt 1988, S. 66Google Scholar
  200. 189.
    Die Motive können dabei auch auf andere Formen und Wege zur Selbständigkeit übertragen werden, vgl. dazu Fanselow, Karl-Heinz: Finanzierung besonderer Unternehmensphasen (Management-Buy-Out, Management-Buy-In, Spin-off, Existenzgründung, Innovationsvorhaben) in: Gebhardt, Günther; Gerke, Wolfgang; Steiner, Manfred (Hrsg.): Handbuch des Finanzmanagements, München 1993, S. 385Google Scholar
  201. 190.
    Vgl. Moschner, Manfred: Mergers and Acquisitions, in: ÖBA 12/1988, S. 1218f.Google Scholar
  202. 191.
    Vgl. NN: Selbstverwirklichung als zündende Idee, in: HB v. 21.10.1987, S. 22Google Scholar
  203. 192.
    Vgl. Huydts, Henrik J.M.A.;Management Buyout als strategische Option.., a.a.O., S.37Google Scholar
  204. 193.
    Vgl. Hoflmann, Peter/Ramke, Rolf: Management Buy-Out in der Bundesrepublik Deutschland — Anspruch, Realität und Perspektiven, Berlin 1990, S. 37Google Scholar
  205. 194.
    Vgl. Krebs, Alfred: Management Buyout in der Schweiz — Rahmenbedingungen und Finanzierungskonzepte, Bern/Stuttgart 1990, S. 12f.Google Scholar
  206. 195.
    Das Spekulationsmotiv eines kurzfristig realisierbaren Veräußerungsgewinns bleibt allerdings dann außen vor, vgl Malms, Christian: Management Buyout als Nachfolgeregelung in Klein- und Mittelbetrieben, in: 10 Management 9/1990, S. 79fGoogle Scholar
  207. 196.
    Zur Entwicklung von Kapitalbeteiligungsgesellschaften und ihrer gesamtwirtschaftlichen Bedeutung vgl. insbesondere Hahn, Oswald: Neue Möglichkeiten in der Unternehmensfinanzierung, in: Strukturwandel — Neue Chancen für die Unternehmung, 30. Deutscher Betriebswirtschaftlertag 1976, Bd. 2, Berlin 1977, S. 24f.Google Scholar
  208. 197.
    Vgl. dazu Leopold, Günter: Eine neutrale Eigenkapitalquelle für Mittelunternehmen, in: BdW v. 2.8.1982, S. 3Google Scholar
  209. 198.
    Vgl. Huydts, Henrik J.M.A.; Management Buyout als strategische Option...., a.a.O., S. 38f. sowie die dort zitierte empirische Studie aus GroßbritannienGoogle Scholar
  210. 199.
    Als „Führungsstil“wird dabei zum einen unter organisationstheoretischer Sicht der Grad der Delegation von Entscheidungsbefugnissen (Steinmann), zum anderen unter psychologischer Betrachtung die Gestaltung der Beziehungen zwischen Vorgesetztem und (untergebenem) Mitarbeiter (Lattmann) angesprochen, vgl. dazu Steinmann, Horst; Klaus, Hans: Einführung in die betriebswirtschaftliche Führungslehre, Nürnberg 1986, S. 106f.Google Scholar
  211. 199a.
    sowie vgl. Lattmann, Charles: Führungsstil und Führungsrichtlinien, Bern/Stuttgart 1975, S. 9f.Google Scholar
  212. 200.
    Zu den Wirkungen des Delegations- und Partizipationsgrades im allgemeinen vgl. Hill, Wilhelm; Fehlbaum, Raymund, Ulrich, Peter: Organisationslehre 1, Bern, Stuttgart 1976, S. 230ff., S. 259ff. sowie Corsten, Hans: Die Partizipation als Determinante der Effizienz von Unternehmen, in: WiSt 2/85, S. 53f.Google Scholar
  213. 201.
    Dies trifft sowohl auf Kinder als Nachfolger wie auch auf den familienfremden Nachfolger zu, vgl. dazu insbesondere Elhardt, Siegfried; Vetter, August: Vater und Sohn — Ein Zentralproblem im Familienuntemehmen, Heft 10 der Schriftreihe „Aus unserer Arbeit“, hrsg. vom NHUNGBundesverband Junger Unternehmer der ASU e.V., Bonn 1966, S. 21ff.Google Scholar
  214. 202.
    Vgl. Forst, Martin; Management Buy-out…, a.a.O., S. 78f.Google Scholar
  215. 203.
    Diese Feststellung gilt im übrigen auch in Hinblick auf die eigenen Kinder als Unternehmemachfolger, vgl. dazu Baumgarten, Reinhard: Führungsstile und Führungstechniken, Berlin 1977, S. 32ff.Google Scholar
  216. 204.
    Vgl. Hamer, Eberhard: Die Unternehmerlücke, Stuttgart 1984, S. 143f.Google Scholar
  217. 205.
    Vgl. Huydts, Henrik J.M.A.; Management Buyout als strategische Option.…, a.a.O., S. 44ff.Google Scholar
  218. 206.
    Vgl.Gomez, Peter/Weber, Bruno: Akquisitionsstrategie — Die Führung des Übernahmeprozesses, in: Die Unternehmung 2/1989, S. 448Google Scholar
  219. 207.
    Die Verbundenheit mit der eigenen Belegschaft kann bei entsprechender Arbeitsplatzgarantie des Käufers zu Preisabstrichen führen, vgl. Forst, Martin; Management Buy-out…, a.a.O., S. 79Google Scholar
  220. 208.
    Zur Bewertungsproblematik haben wir uns an anderer Stelle bereits ausführlich geäußert, so daß wir hier nicht weiter darauf eingehen wollen, siehe 2. Abschnitt, Rentabilitätsaspekt, S. 87ff.Google Scholar
  221. 209.
    Vgl. Schlytter-Henrichsen, Thomas; Management…, a.a.O., S. B2Google Scholar
  222. 210.
    Vgl. NN; Vom Manager zum Unternehmer…, a.a.O., S. 15Google Scholar
  223. 211.
    Nach der empirischen Untersuchung von Forst nannten mehr als 60% der Alteigner die Wahrung der Tradition als Grund für den Verkauf des Unternehmens an Manager, vgl. Forst, Martin; Management Buy-out…, a.a.O., S. 80Google Scholar
  224. 212.
    Vgl. NN; Vom Manager zum Unternehmer…, a.a.O., S. 15Google Scholar
  225. 213.
    Vgl. Groeben, Friedrich Graf von der: Bei hoher erwarteter Wertsteigerung darf die laufende Rendite ruhig niedrig sein, in: HB v. 6.4.1989, S. 37Google Scholar
  226. 214.
    Vgl. dazu S. 90f.Google Scholar
  227. 215.
    Vgl. NN; Vom Manager zum Unternehmer…, a.a.O., S. 15Google Scholar
  228. 216.
    Bei einem Management Buyin hingegen entfallt zwar diese Gefahr, hinzu kommt jedoch die Problematik der Preisgabe unternehmensinterner Informationen, die im Falle des Scheiterns der Übernahme nachteilige Folgen für das Unternehmen mit sich bringen kann. Diese Form des „Insiderwissens“käme dann mitunter Konkurrenten bzw. den nicht zum Zuge gekommenen Führungskräften als potentiellen Wettbewerbern zu Gute.Google Scholar
  229. 217.
    Vgl. dazu Schwenkedel, Stefan; Management Buyout…, a.a.O., S. 27f.Google Scholar
  230. 218.
    Vgl. Adams, Michael: Der Markt für Unternehmenskontrolle und sein Mißbrauch, in: AG 10/1989, S. 336Google Scholar
  231. 219.
    Bei geschickter Vorgehensweise wird selbst ein objektives, mehrköpfiges Auswahlgremium wie z.B. ein Firmenbeirat zu keiner anderen Schlußfolgerung kommen.Google Scholar
  232. 220.
    Vgl. NN: Leitende Mitarbeiter werden Eigentümer, in: BdW v. 13.4.1989, S. 1 sowie vgl. NN: Viele Fehler bei Übernahmen, in: FAZ v. 6.2.1989, S. 13Google Scholar
  233. 221.
    Dies trifft in vielen Fällen auf das Angebot des Alteigentümers zu, Teile des Kaufpreises als Kapitalbeteiligung stehen zu lassen, was die Käufer mit Verweis auf ihr kapitalbezogenes Unabhängigkeitsstreben jedoch in den meisten Fällen ablehnen, hierzu unsere Ausführungen beim Owner Buyout weiter unten, S. 134Google Scholar
  234. 222.
    Diese Aussage bezieht sich auf Beteiligungsgesellschaften, deren Kapitalüberlassung an Bedingungen geknüpft sind, die die Käufer nicht akzeptieren wollen oder können, vgl. Bayerische Landesbank Mergers & Acquisitions (Hrsg): Leistungsspektrum beim Management Buy-Out, o.J., S.5Google Scholar
  235. 223.
    Vgl. Graw, Jörg: MBO-Finanzierung/Cash-flow stellt wichtiges Kriterium dar, in: HB. v. 2.5.1995, S. 32 sowie vgl. Schwenkedel, Stefan; Management Buyout…, a.a.O., S. 28ff. sowie die dort angegebenen LiteraturhinweiseGoogle Scholar
  236. 224.
    Vgl. NN: Dem Free Cash-flow wird Priorität eingeräumt, in: HB v. 15.9.1988Google Scholar
  237. 225.
    Vgl. Schwenkedel, Stefan; Management Buyout…, a.a.O., S. 30Google Scholar
  238. 226.
    Vgl. dazu NN: Rollentausch mit Risiko, in: mm 11/1986, S. 252Google Scholar
  239. 227.
    Vgl. Forst, Martin; Management Buy-out…, a.a.O., S. 95Google Scholar
  240. 228.
    Der Begriff Owner Buyout ist eigentlich ein Widerspruch in sich, denn was einem Eigentümer (owner) ohnehin schon gehört, kann und braucht er nicht mehr zu kaufen (buy out). Außerdem hat es das, was man heute als Owner Buyout bezeichnet, im Prinzip schon immer gegeben. Gesellschafter bringen das Aktivvermögen ihres Unternehmens in eine neu gegründete Gesellschaft ein. Diese neue Gesellschaft weist eine ähnliche, oftmals erweiterte, Gesellschafterstruktur auf wie die alte. Gesellschaftsvermögen wird somit von einer Gesellschaft in die andere umgeschichtet., vgl. dazu Weber, Dietrich: Owner-buy-out, Dokumentation zum 1. Caldener Unternehmergespräch in Calden/Kassel am 8.6.1993, S. 106Google Scholar
  241. 229.
    Zur steuerlichen Vorteilhaftigkeit des Owner Buyout vgl. Rottok, Kajus: Owner Buy-out, Manuskript zum Vortrag auf dem 2.Management Buy-out Kongreß in Neuss v. 1/2.3.1989, S. 1ff. (zitiert bei Schwenkedel, Stefan; Management Buyout…, a.a.O., S. 13, Fn 76)Google Scholar
  242. 230.
    Vgl. dazu Link, Harald: Owner-Buy-out. Eine intelligente Lösungsmöglichkeit für das Problem der Nachfolgeregelung, in: HB. v. 28.4.1994, S. B4Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Stefan Bieler

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