Funktionales Benchmarking in der Logistik

  • Rainer Lasch
Part of the Produktion und Logistik book series (PL)

Zusammenfassung

Für den Aufbau postfordistischer Unternehmensstrukturen — gekennzeichnet durch hohe Flexibilitäts- und Innovationsfähigkeit — stellt die Logistik als Bindeglied zwischen Lieferanten, Kunden und Fertigungsstätten eine unabdingbare Voraussetzung dar [Roobeek 1987, S. 147]. Die postfordistische Flexibilität wird im Wesentlichen erst durch Veränderungen im Mitarbeiterpotential, in den internen Strukturen der Arbeitsorganisation sowie in den Beziehungen zu Lieferanten, Kunden und Vertriebspartnern realisiert. Mit zunehmender Konzentration auf Kernkompetenzen und einer Reduzierung der Fertigungstiefen steigen die Anforderungen an die zeitliche Abstimmung der Aktivitäten des Wertschöpfungsprozesses. Damit rückt die Logistik verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses, die jedoch unter den komplexen Bedingungen des Wettbewerbs nicht zentral zu realisieren ist. Für die Erfüllung dieser komplexen Integrationsanforderungen müssen die Voraussetzungen für die Generierung logistischen Wissens, seine Anwendung und Weitergabe in der gesamten Wertschöpfungskette grundsätzlich gegeben sein. Benchmarking, als Baustein einer lernenden Organisation, entdeckt und fördert die Problemlösungsfähigkeit der Mitarbeiter. Logistik-Benchmarking kann definiert werden als

der systematische Prozeß der Erhebung und Analyse von Logistikdaten zur exakten Beschreibung und Erklärung der Stärken und Schwächen der eigenen Logistik durch Vergleiche mit möglichst leistungsstarker Logistik bzw. leistungsstarken Logistikbereichen anderer Unternehmen, um Ziele und Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der eigenen Logistik realisieren zu können. [Wild 1995, S. 83].

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Literatur

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    Adressen ausgewählter öffentlicher Stellen, Verbände und Forschungseinrichtungen sind in den Tabellen H.1 bis H.4 im Anhang H angegeben.Google Scholar
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    Eine Liste ausgewählter Veranstalter ist in der Tabelle H.5 im Anhang H angegeben.Google Scholar
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    Für entsprechende Kontaktadressen ausgewählter Auszeichnungen und die letztjährigen Preisträger sei auf den Anhang G verwiesen.Google Scholar
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    lm Anhang G sind auch die entsprechenden Internet-Adressen angegeben. Über diese Adressen sind auch die jeweiligen Bewertungskriterien der einzelnen Preise zugänglich.Google Scholar
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    Adressen ausgewählter Unternehmensberater und Benchmarking-Organisationen sowie deren angebotene Dienstleistungen können den Tabellen H.6 und H.7 im Anhang H entnommen werden.Google Scholar
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    Die Kosten für Online-Recherchen setzen sich aus Investitionskosten (Computer, Modem, Software) und den Betriebskosten zusammen [Kolke 1996, S. 106 if].Google Scholar
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    Ein Liste ausgewählter Informationsvermittler ist in den Tabellen H.8 und H.9 im Anhang H angegeben.Google Scholar
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    In der Literatur werden neben Assoziationsmatrizen auch Konfusions- und Fluktuationsmatrizen genannt. Im Marketing beschreiben Konfusionsmatrizen z.B. Fehlzuordnungen zwischen Werbebotschaften und Markenimages und mit Fluktuationsmatrizen werden Veränderungen im Markenwahlverhalten von Konsumenten angezeigt [Both/Gaul 1986, S. 593].Google Scholar
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    Die Modifikation von Duffy und Quiroz ist nur für binäre Daten anwendbar.Google Scholar
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    Berücksichtigt man die enormen Fortschritte in der Rechnerleistung auch von Personalcomputern, dann erscheint ein Verzicht auf die modifizierten Algorithmen an dieser Stelle durchaus gerechtfertigt.Google Scholar
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    Die Bedingung (6.19) stellt eine notwendige und hinreichende Bedingung für die eindeutige — bis auf die innere Struktur von einmodalen Teilbäumen — Repräsentation der in G enthaltenen Information dar [Fernas 1980, S. 32].Google Scholar
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    Für eine ausführliche Darstellung dieser Verfahren sei auf Eckes/Roßbach [1980, S. 63 ff] und Opitz [1980, S. 65 ff] verwiesen.Google Scholar
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    Auf die in der Literatur noch erwähnten Verfahren Centroid, Median, Ward sowie Flexible Strategie wird hier nicht explizit eingegangen (vgl. z.B. Eckes/Roßbach [1980, S. 72 ff]).Google Scholar
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    Gradientenverfahren konvergieren insbesondere in der Nähe der Optimallösung oft sehr langsam, da man nur in kleinen Schrittweiten in Richtung des Gradienten fortschreiten kann.Google Scholar
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    Die Vorgehensweise beim Single-bzw. Complete-Linkage-Verfahren entspricht derselben wie bei der von Furnas [1980] vorgeschlagenen Modifikation des hierarchisch-agglomerativen Johnson-Algorithmus (vgl. Abschnitt 6.3. 6. 1 )Google Scholar
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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Rainer Lasch

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