Logistikkonzeptionen

  • Rainer Lasch
Part of the Produktion und Logistik book series (PL)

Zusammenfassung

Die Logistik, eine der zentralen betriebswirtschaftlichen Innovationen der jüngeren Zeit, zählt zu den Disziplinen, die die stärksten Wachstumsraten aufweisen können [Weber/Kummer 1994, S. 1]. Der Begriff „Logistik“ wurde ursprünglich im Militärwesen verwendet und geprägt. Leitet man den Logistikbegriff von den französischen Wörtern „logis“ (Quartier machen, versorgen) und „logistique“ (Nachschub-, Transport-, Verpflegungswesen) ab, dann umfaßt die Militärlogistik sowohl die Versorgung, die Unterbringung und den Transport von Truppen, als auch die Lagerung und Wartung militärischer Güter. Diese Interpretation liegt nahe, da schon bei den alten Römern die „logistas“ für die Truppenverpflegung, Aufrüstung und Marschplanung zuständig war [Jünemann 1989, S. 4].

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Literatur

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  2. Überwachung kann hier synonym für Kontrolle stehen. (Die Fußnote ist Bestandteil des Zitats.)Google Scholar
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    Pfoh1 [1996, S. 12–14] unterscheidet neben der flußorientierten noch eine lebenszyklusorientierte sowie eine dienstleistungsorientierte Definition der Logistik. Letztere bilden jedoch Erscheinungsformen des flußorientierten Ansatzes und sind somit auf ihn zurückführbar.Google Scholar
  4. Eine ausführliche Diskussion bestehender Logistikansätze kann beispielsweise Weber/ Kummer [1994, S. 6 ff] entnommen werden.Google Scholar
  5. Der Konflikt zwischen dem Begriff Logistik und Materialwirtschaft wird beispielsweise durch den Bundesverband Materialwirtschaft und Einkauf ausgetragen. Hierzu sei auf die Arbeiten von Fieten [1984] oder Puhlmann [1985, S. 30 ff] verwiesen. Bei solch einem Verständnis der Materialwirtschaft ist kaum ein Unterschied zu den Logistikdefinitionen zu sehen. Zum Begriff der Materialwirtschaft vergleiche man auch die Arbeiten von Grochla [1973, 1980 ].Google Scholar
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    Hierzu vgl. man die Ergebnisse einer von A.T. Kearney [1993] durchgeführten Studie, in der u.a. die in den Logistikabteilungen von 1000 europäischen Unternehmen tatsächlich realisierten Funktionen dargestellt sind.Google Scholar
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    Zum Gesamtkostenansatz der Logistik vgl. auch Bowersox et al. [1986, S. 268 ff], Pfohl [1996, S. 30 ff] und Shapiro/Heskett [1985, S. 61 ff].Google Scholar
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    Eine ausführliche Darstellung dieser Organisationstypen kann Wäscher [1994, S. 254 ff] entnommen werden.Google Scholar
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  18. Für die Distributionslogistik existieren unterschiedliche Begriffe. Krulis-Randa [1977, S. 64 f] spricht bspw. von Warenverteilung, während Kirsch et al. [1973, S. 269] von physischen Distributionssystemen sprechen.Google Scholar
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    Ulrich [ 1984, S. 155] versteht unter einem Paradigma „ein System von Normen, welche ein bestimmtes Wissenschaftsbild prägen; die Normen beziehen sich sowohl auf die Ziele wie auch auf die Methodik des Vorgehens und die Charakteristik der anzustrebenden Erkenntnisse einer Wissenschaft“.Google Scholar
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    Nicht sinnvoll bzw. nicht möglich ist eine Zerlegung dann, wenn die inneren Vorgänge für die Analyse unbedeutend bzw. die tieferliegenden Strukturen unbekannt sind.Google Scholar
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    Die Theorie dynamischer Systeme wird als Kybernetik bezeichnet.Google Scholar
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    Vg1. Ihde [1991, S. 22]; Pfohl [1996, S. 33 f]Google Scholar
  27. 33.
    In vielen Unternehmen kann man einen steigenden Anteil von Gemeinkosten in sogenannten „indirekten“ Leistungsbereichen feststellen, d.h. vorbereitende, planende, steuernde, überwachende und koordinierende Tätigkeiten gewinnen insbesondere auch in der Logistik immer mehr an Gewicht.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Rainer Lasch

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