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Struktur und Willensbildung der Fraktionen

  • Wolfgang Ismayr
Part of the Uni-Taschenbücher book series (2809, volume 2075)

Zusammenfassung

Die Abgeordneten einer Partei schließen sich bei der Konstituierung des Bundestages zu Fraktionen zusammen. Wie schon bisher ersichtlich wurde, können sie ihre Rechte ganz überwiegend nur als Mitglieder einer Fraktion (wirksam) ausüben. Den Bedingungen der Bildung von Fraktionen kommt daher große Bedeutung zu. Aufgabe dieses Kapitels ist es zunächst, den rechtlichen und politischen Status der Fraktionen sowie ihre Aufgaben und ihre Entwicklung zu skizzieren. Sodann werden ausgehend von den Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen über den Vorstand bis hin zur Fraktionsversammlung Aufbau, Funktionen, Arbeitsweise und Interaktionsbeziehungen der Fraktionsgremien dargestellt. Dabei wird zwischen großen und kleinen Fraktionen differenziert und auf die unterschiedliche Rolle von Regierungs- und Oppositionsfraktionen eingegangen. Eigene Abschnitte sind den Interessengruppierungen der CDU/CSU-Fraktion gewidmet. Abschließend werden Struktur und Wirkungsweise der informellen Koordinationsgremien der Fraktionen und der Koalitionsgremien systematisch erörtert, wobei die Große Koalitionsrunde im Mittelpunkt der Betrachtung steht. Leitend ist einmal die Frage, inwieweit die strukturellen Voraussetzungen gegeben sind, um die spezialisiert erarbeiteten Vorlagen angemessen zu koordinieren. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, wie sich der Anspruch der „Geschlossenheit“ auf die Willensbildung der Fraktionen auswirkt.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2000

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Ismayr
    • 1
  1. 1.Technischen Universität DresdenDresdenDeutschland

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