Advertisement

Konturen einer feministischen politischen Theorie der Demokratie

  • Barbara Holland-Cunz
Part of the Beiträge zur Politik und Zeitgeschichte book series (BPZ)

Zusammenfassung

Vierzehn Jahre nach dem Entwurf der politischen Theoretikerin als Zeugin-Utopistin notiert Jean Bethke Elshtain in „Democracy an Trial“: „Die Aufgabe demokratischer politischer Imagination ist möglich, wenn die Zivilität nicht völlig zerstört wird, wenn für spielerisches Experimentieren aus der tiefen Ernsthaftigkeit eines Anliegens heraus, frei von allumfassender Einmischung und ideologischer Kontrolle, Raum bleibt.“ (Elshtain 1994: 138)33. Die Ernsthaftigkeit einer spielerischen politischen Imagination wird heute gebraucht, um das demokratische Ideal nach den großen Umbrüchen der vergangenen zehn Jahre neu zu gestalten. Wichtige Voraussetzungen für das Gelingen dieser Neugestaltung sind Gesten einer „vorweggenommenen Gemeinschaftlichkeit“ (anticipated fellowship) (Elshtain 1995: 124) und eine politische Imagination, die den anziehenden Reiz, den Zauber des Hasses bekämpft (vgl. ebd.). Auch Elshtain setzt Mitte der neunziger Jahre auf politische Bindungen und hält zugleich an der Bedeutung der Imagination fest, die sie anderthalb Jahrzehnte zuvor metatheoretisch konturiert hat.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1998

Authors and Affiliations

  • Barbara Holland-Cunz
    • 1
  1. 1.Gießen/Frankfurt am MainDeutschland

Personalised recommendations