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Die Rolle der Gruppenbegleitung

  • Antje Henckmann

Zusammenfassung

Die professionelle Begleitung schaffte für die Wohngruppe eine wichtige Grundlage für den Erfolg des Projektes. Obwohl FRAU IM BERUF eigentlich zum Bereich der Erwachsenenbildung gehört, ging die begleitende Arbeit darüber hinaus ins Sozialpädagogische.

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Literatur

  1. 24.
    näheres dazu im Kapitel 1.4.1 Institution und Gruppe: Arbeiten zwischen zwei SystemenGoogle Scholar
  2. 25.
    Es hat sich bei Frau im Beruf eine zweite Wohngruppe zusammengefunden. Zur Zeit ist sie noch in den Anfängen. Sie versucht unter anderem, die durch das erste Wohnprojekt entdeckten Möglichkeiten einer Finanzierung außerhalb der Kirche weiterzuverfolgen.Google Scholar
  3. 26.
    Die Wohngruppe wird als regelmäßige Veranstaltung im Programm von FRAU IM BERUF aufgeführt.Google Scholar
  4. 27.
    Dieses verbreitete Schlagwort aus der Gruppenarbeit soll heißen, daß alles, was den Ablauf der Sitzung oder das Themengespräch stört, angesprochen und wenn möglich beseitigt werden sollte. Das gilt vor allem für Dinge, die die Konzentration einzelner oder mehrer von dem Thema abbringen. Erfahrgungsgemäß hat es wenig Sinn solche Störungen zu übergehen.Google Scholar
  5. 28.
    Diese Unklarheit hatte folgende Auswirkungen auf die Supervision: • Aufgrund der Unsicherheit, wer dazu gehört, haben sich die Gruppenmitglieder nicht öffnen können: „Blockaden sind eigentlich nicht bewußt aufgebaut worden, mehr aus diesem Fremdheitsgefühl, bleiben wir so zusammen wie wir sind. Also jetzt gibt es überhaupt keine Blockierungen mehr, seit wir wissen, wer da zusammen im Haus wohnt.“(Pfeifer) Diese Unklarheit hatte folgende Auswirkungen auf die Supervision:• Das Thema der Entscheidungsfindung nahm anderen wichtigen Themen die Zeit. • Neue hatten wenig Zeit, sich in die Gruppe einzufindenGoogle Scholar
  6. 29.
    Thomas Gordon: Familienkonferenz. Die Lösung von Konflikten zwischen Eltern und Kind. 21. Aufl., München 1996. Gordon entwickelte dort ein Konfliktbewältigungsmethode, die er dann auch auf andere Gruppen übertragen hat. Diese Methode wurde, teilweise umgearbeitet, von anderen Kommunikationstheoretikern und -praktikern übernommen. In der Familienkonferenz besteht das Konfliktlösungsvorgehen aus 6 Schritten: 1. Schritt: Den Konflikt identifizieren und definieren. 2. Schritt: Mögliche Alternativlösungen entwickeln. 3. Schritt: Die Alternativlösungen kritisch bewerten. 4. Schritt: Sich für die beste annehmbare Lösung entscheiden. 5. Schritt: Wege zur Ausführung der Lösung ausarbeiten. 6. Schritt: Spätere Untersuchung, um zu beurteilen, wie sie funktionierte. Für alle diese Schritte ist aktives Zuhören und das Formulieren der eigenen Wünsche die Basis. Allerdings teilt Gordon bei der Ich — Botschaft nicht in 3 Segmente. Eine Ich-Botschaft besteht darin auszudrücken, was der Sender einer Ich-Botschaft bei einem störenden Verhalten empfindet. Die Botschaft soll keine Lösungsvorschläge enthalten.Google Scholar
  7. 30.
    Es geht hierbei wohl um die Wirkung, die das Verhalten des anderen auf den Sprecher hat.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1999

Authors and Affiliations

  • Antje Henckmann

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