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Politisch-kulturelle Dynamik der Frauenerwerbstätigkeit

  • Manfred G. Schmidt
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Zusammenfassung

Wie oben gezeigt, wird die Erwerbsbeteiligung von Frauen durch Staatstätigkeiten beeinflußt: Größe und Struktur des Wohlfahrtsstaates sowie Steuerpolitik und Unterstützung bei der Kinderbetreuung beispielsweise wirken auf Nachfrage und Angebot von Frauenarbeit. Ferner wurde nachgewiesen, daß die Frauenerwerbsquote von politisch-institutionellen und kulturellen Bedingungen geprägt ist. Die drei Wege zur modernen Ökonomie, die im Kapitel IV erörtert wurden, kann man ohne ihre politischen Grundlagen nicht verstehen. Dies stützt einen Ansatz, der nicht nur wirtschaftliche Größen und Staatstätigkeit, sondern auch die politischen und kulturellen Prozesse, die der Erwerbsbeteiligung zugrundeliegen, näher beleuchtet. Dies wird in diesem Kapitel ausführlicher geschehen. Die Analyse nimmt eine Schulmeinung als Ausgangspunkt, die man als pluralistisch-demokratische Theorie geschlechterspezifischer Teilhabechancen bezeichnen kann, und sie schreitet dann weiter zur Untersuchung des Einflusses, den politische Parteien, politische Institutionen und kulturell-religiöse Bedingungen auf die Frauenerwerbsbeteiligung haben.

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© Leske + Budrich, Opladen 1993

Authors and Affiliations

  • Manfred G. Schmidt

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