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Freizeitforschung - aus der Sicht der Kulturgeographie

  • Klaus Wolf
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Zusammenfassung

Kulturgeographische Frei zeitforschung gehört zu den jüngsten Zweigen der Disziplin. Sie hat sich aus der geographischen Fremdenverkehrs(Tourismus-)forschung entwickelt. Auf diesen Zusammenhang ist daher zunächst einzugehen. Während noch in jüngeren zusammenfassenden Veröffentlichungen die Begriffe Freizeit und Fremdenverkehr gleichrangig nebeneinander benutzt bzw. in dem Sinn behandelt werden (z.B. Hofmeister/ Steinecke 1984 oder Kulinat/Steinecke 1984), daß sich entsprechende Untersuchungen entweder mit dem Frei zeitverhalten oder dem Fremdenverkehrsverhalten von Menschen im Raum befassen, muß doch heute auch von geographischer Seite eher die Auffassung vertreten werden, daß der Fremden ver kehr (Tourismus) nur einen (raumzeitlichen) Teil der gesamten Freizeit darstellt, versteht man etwa unter Freizeit die Zeit, die nicht durch Arbeit und sonstige persönliche Notwendigkeiten verbraucht, sondern für Unterhaltung, Zerstreuung, persönliche Bildung und Entwicklung sowie Erholung verwandt wird (Kemper 1978: 3). Die gesamte so definierte Freizeit wird unter geographischem Aspekt, spezifischer, unter kulturgeographischem Aspekt, analysiert und der Tourismus ist ein (zeitlicher) Teil dieser Freizeit, der in bestimmten Räumen (Regionen) auf der Erde stattfindet.

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© Leske Verlag + Budrich GmbH, Leverkusen 1986

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  • Klaus Wolf

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