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Familiäres Freizeitverhalten und soziale Ungleichheit

Eine multivariate Analyse von familiären Ressourcen, expressiver Interaktion und innerfamiliären Spannungen
  • Bernhard Nauck
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Zusammenfassung

Variablen in Dimensionen sozialer Ungleichhéit gehören zu den Kategorien, die routinehaft in Untersuchungen zur Freizeitverwendung aufgenommen werden. Dabei ist nach wie vor umstritten, welche Bedeutung ihnen für die Erklärung des Freizeitverhaltens zukommt. Zwar meint eine Minderheit von Autoren wie Roberts (1976: 23), daß die Entwicklung der Freizeitsoziologie stark darunter zu leiden gehabt habe, daß immer wieder der Effekt des Berufs und des damit verbundenen Status auf die Freizeitverwendung der betroffenen Individuen untersucht worden sei. Dennoch hat sich, seitdem Veblen 1899 in seiner “Theory of the Leisure Class” den demonstrativen Konsum einer Besitzklasse brandmarkte, die es sich und anderen zeigen wollte, daß sie es nicht nötig habe, Zeit für Arbeit zu verschwenden (Veblen 1971), wenig an der allgemeinen Annahme geändert, daß - wie Lüdtke (1972: 93) es bündig formuliert — “der Sozioökonomische Status… die signifikanteste unabhängige Variable des Freizeitverhaltens eines Akteurs ist”.

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Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Leverkusen 1986

Authors and Affiliations

  • Bernhard Nauck

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