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Schluß: Zusammenfassung und Diskussion der Arbeitsergebnisse

  • Ute Müller-Giebeler

Zusammenfassung

Am Ende der hier angestellten Überlegungen steht also der Pädagoge als Mittler in der Wirklichkeitsvielfalt: Er ist nicht mehr jemand, der den Jugendlichen sie selbst und die Welt deutet. Sondern er ist jemand, der die Deutungen der Jugendlichen selbst gelten läßt. Er ist einer, der vermittelt zwischen den Welten der Jugendlichen. Er ist einer, der Bezüge herstellt zwischen den Deutungen der Jugendlichen und ihrem Alltag in Familie, Schule, Job, Freizeit. Er behält dabei die Gegebenheiten moderner Gesellschaftssysteme, die alle betreffen (formale Gleichheit, multiple Realitäten etc.), im Auge sowie deren spezifische Krisen, Gefährdungen und Problemlagen. Er ist eine Art säkularer Schamane, ein Reisebegleiter durch die Vielfalt der Welten. Er ist einer, der einem den Weg hinaus und auch immer wieder den Weg nach Hause weisen kann, und der Ideen dazu hat, wie man sich mit dem auseinandersetzen kann, das einem begegnet, oder mit denen verständigen kann, auf die man unterwegs trifft. Er ist jemand, der Ideen dazu hat, wie man das, was einem auf der Reise begegnet, für „zuhause“ fruchtbar machen kann.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1996

Authors and Affiliations

  • Ute Müller-Giebeler

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