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Kirchliche Jugendarbeit

  • Ute Müller-Giebeler

Zusammenfassung

In der kirchlichen Jugendarbeit macht man nun in weiten Bereichen die Erfahrung, daß man es angesichts der Belanglosigkeit soziokultureller Orientierungen für die gesellschaftliche Integration und der daraus folgenden, hochgradig diversifizierten soziokulturellen Lebenswelt in der Jugendarbeit sozusagen mit dem „postchristlichen Jugendlichen“1 zu tun bekommt. Jugendliche, wenn sie denn noch von der Kirche Beiträge zu ihrer soziokulturellen Identitätsfindung erwarten und diese Erwartungen an sie herantragen, kommen nur noch selten aus einem selbstverständlichen Umgang mit dem christlichen Symbolsystem im Alltag in die Jugendarbeit, wo dann an diese Tradition bloß angeknüpft werden müßte. Die jugendarbeitspezifische und die religionspädagogische Diskussion reflektieren nun auch diese gesellschaftlichen Veränderungen und ihre Auswirkungen für die Kirche, speziell für die kirchliche Jugendarbeit oder für die Praxisfelder der Religionspädagogik im Allgemeinen. Mit einigen Überlegungen aus diesem Zusammenhang soll sich im folgenden auseinandergesetzt werden.

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Literatur

  1. 59.
    Vgl. Heiner Barz: Jugend und Religion. Opladen 1992. Bd.2: Postmoderne Religion. S. 223.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1996

Authors and Affiliations

  • Ute Müller-Giebeler

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