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Gesellschaftstheorie

  • Ute Müller-Giebeler

Zusammenfassung

Der Satz von der multikulturellen Gesellschaft soll nun gesellschaftstheoretisch eingebunden werden. Das ist dann die Grundlegung für die danach, exemplarisch für pädagogisches Selbstverständnis, anzustellenden Überlegungen zu kirchlicher Jugendarbeit. Es soll im Anschluß an dieses Kapitel möglich sein, zunächst die Lage jugendlicher Gesellschaftsmitglieder und ihren Alltag, in dem sich Prinzipien systemischer und sozialer Integration kreuzen, zu beschreiben. Außerdem soll es möglich sein, die Situation der Kirchen in der Industriegesellschaft zu umreißen. Dies ist dann der Ansatzpunkt, von dem aus sich Strukturen und Ereignisse im Feld Jugendarbeit (an denen dann anschließend Überlegungen zum pädagogischen Selbstverständnis in der Postmoderne aufgehängt werden sollen) differenzierter beschreiben lassen, als das ohne ausgesprochene gesellschaftstheoretische Position möglich wäre. Genauer gesagt: Die Unterlassung einer Darstellung der aktuellen gesellschaftlichen Gesamtfiguration an dieser Stelle würde zu genau den reduzierten, losgelösten jugendsoziologischen Analysen des Jugendlichen „an sich“ führen, die dann auf der Ebene pädagogischen Handelns die Art bornierten Umgangs mit Jugendlichen hervorbringen, die in dieser Arbeit kritisiert wird.

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Literatur

  1. 1.
    Jürgen Habermas: Theorie des kommunikativen Handelns. Fft a.M. 1987 (4 Auflage). Bd. 2, S. 180.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1996

Authors and Affiliations

  • Ute Müller-Giebeler

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