Advertisement

Evaluation der ambulanten Betreuung ehemaliger Patienten des Maßregelvollzuges

  • Dirk Schleef
Chapter
  • 27 Downloads

Zusammenfassung

Die wissenschaftliche Begleitforschung stellt bei den vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Modellvorhaben im Gesundheitsbereich einen wesentlichen Aspekt dar. Dies leitet sich nicht allein aus der besonderen Aufgabenteilungen zwischen Bund und Ländern her, die dem Bund nur explorative und innovative Beiträge zur Ergänzung der von den Ländern verantworteten Versorgungsstrukturen ermöglicht und eine Dokumentation der erprobten Versorgungsangebote im Interesse der Übertragbarkeit von Modellen in reguläres Versorgungshandeln zwingend erfordert. Für die Fortschreibung der relevanten Gesetzgebung und der Rahmengestaltung durch den Bund sind fundierte Erkenntnisse unerläßlich. Diesen Funktionen kann durch die nachfolgend beschriebene Evaluationspraxis des Modellverbundes entsprochen werden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Arbeitsgruppe Bielefelder Soziologen: Kommunikative Sozialforschung, München (Fink), 1976Google Scholar
  2. Arbeitsgruppe wissenschaftliche Begleitforschung des Modellverbundes Psychiatrie (ambulante psychiatrische und psychotherapeutisch/psychosomatische Versorgung der Bevölkerung) des Bundesminister für Gesundheit: Möglichkeiten und Vorgehensweise der wissenschaftliche Begleitforschung (Materialien des Modellverbundes/Bearbeitung Gerhard Holler), Hannover, (Eigenveröffentlichung), 1983Google Scholar
  3. Callies, R.-P.; Müller-Dietz, H.: Strafvollzugsgesetz (Kurzkommentar), München (Beck) 1991 (5. Auflage)Google Scholar
  4. Dietzel, G.: Modell vorhaben und ihre Evaluierung — Überlegungen und Erfahrungen im Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, in: Dietzel, G.; vonTroschke, J.: Begleitforschung bei staatlich geförderten Modellprojekten — strukturelle und methodische Probleme (Band 216 der Schriftenreihe des Bundesminister für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit), Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz (Kohlhammer), 1988Google Scholar
  5. Dimmek, B.; Bargfrede, H. (Projekt); Spöhring, W.; Schleef, D. (wiss. Begleitung): Ambulante Nachsorge für forensisch-psychiatrische Patienten im Rahmen der Beurlaubung oder Entlassung auf Bewährung, Lippstadt-Hannover (Eigenveröffentlichung/in Vorbereitung in der Schriftenreihe des BMG), 1993Google Scholar
  6. Harvey, A.S; Szalai, A.; Elliot, D.H.; Stone, P.J.; Clark, S.M.: Time Budget Research — An ISSC Workbook in Comparative Analysis, Frankfurt-New York (Campus), 1984Google Scholar
  7. Leygraf, N.: Psychisch kranke Straftäter, Berlin-Heidelberg-New York (Springer) 1988CrossRefGoogle Scholar
  8. Moser, H.: Methoden der Aktionsforschung, München (Kösel) 1977Google Scholar
  9. Pursche, C.; Krukenberg, J. (Projekt); Schleef, D. (wiss. Begleitung): Reintegration forensisch-psychiatrischer Patienten in eine mit komplementären Versorgungseinrichtungen gut ausgestattete städtische Region — Abschlußbericht -, Hannover-Moringen (Eigenveröffentlichung), 1994Google Scholar
  10. Schellbach-Matties, R; Pelzer, W.; Schmidt-Quernheim, F.; Hourtz, M.; Hax-Schoppenhorst, T. (Projekt); Schleef, D. (wiss. Begleitung): Erprobung eines neuen Versorgungskonzeptes durch eine mobile forensische Ambulanz, Düren-Hannover (Eigenveröffentlichung/in Vorbereitung in der Schriftenreihe des BMG), 1993Google Scholar
  11. Schellbach-Matties, R.; Schleef, D.: Überlegungen zur Politik der psychosozialen Versorgung psychisch kranker Straftäter — Referat auf dem XIV. Weltkongreß für Soziale Psychiatrie in Hamburg (5.-10.9.1994)Google Scholar
  12. Volckart, B.: Maßregelvollzug; Neuwied, Kriftel, Berlin (Luchterhand) 1991 (3. Auflage)Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1995

Authors and Affiliations

  • Dirk Schleef

There are no affiliations available

Personalised recommendations