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Lernen in unterschiedlichen schulischen Kontexten

  • Hannelore Faulstich-Wieland
  • Marianne Horstkemper
Part of the Reihe Schule und Gesellschaft book series (SUGES, volume 7)

Zusammenfassung

Unsere Studie hat sich mit zwei verschiedenen Schultypen und deren Sozialisationswirkungen beschäftigt: mit koedukativen Schulen auf der einen und geschlechtsgetrennten Schulen auf der anderen Seite. Bei letzteren finden sich in der Mädchen- und Jungenschule wiederum je spezifische Bedingungen. Auf unsere Bitte haben die Schülerinnen und Schüler ihren gegenwärtigen Schulalltag beschrieben und dabei den Blick auf die An- oder Abwesenheit des jeweils anderen Geschlechts gerichtet. Die detaillierte Nachzeichnung ihrer Aussagen hat uns Erkenntnisse vor allem auf zwei Dimensionen erbracht:
  • ▪ Es ist für Kinder und Jugendliche im Verlauf ihrer biographischen Entwicklung offenbar unterschiedlich leicht oder schwer, eher reizvoll oder aber eher angstsetzend, mit dem jeweils anderen Geschlecht auszukommen. Altersspezifische Entwicklungsschritte und institutionelle Ereignisse beeinflussen dabei Wünsche nach Gemeinsamkeit oder Abgrenzung.

  • Unterschiedliche Sozialisationskontexte prägen ganz entscheidend die Wahrnehmungen und Bewertungsmuster der Mädchen und Jungen. Individuell unterschiedliche Verarbeitungsmuster im Umgang mit Heterogenität lassen entweder geschlechtsgemischte oder aber geschlechtsgetrennte Lerngruppen attraktiver erscheinen.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1995

Authors and Affiliations

  • Hannelore Faulstich-Wieland
  • Marianne Horstkemper

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