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Macht und Zivilisationsprozeß

  • Stefanie Ernst

Zusammenfassung

Das herkömmliche Verständnis von Macht ist durch einen Grad mangelnder Distanzierung gekennzeichnet. Nicht nur der allgemeine Sprachgebrauch, sondern auch die wissenschaftliche Annäherung an das ‘Phänomen Macht’, impliziert eine eigentümliche und tabuisierte Vorstellung. Es wird eher von den Rechten einzelner Individuen oder Gruppen gesprochen, als daß Macht als eine “Struktureigentümlichkeit” (N.Elias 1971: 77) und damit als eine alltägliche Erscheinung menschlicher Beziehungen begriffen wird. B.Taureck (1983) und Elias (1971,1987b) skizzieren die problematische Verwendung des Begriffes, der sich einem Zugriff zu verschließen scheint. Taureck konstatiert zum Beispiel in seinem ‘philosophisch-politischen Essay’, man spreche von Macht “mit einer Geste, als fühle man sich bedroht, als sei sie etwas Böses” (1983: 11).

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1996

Authors and Affiliations

  • Stefanie Ernst

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