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Werbeformen und Konsumorte im Wandel

  • Michael Jäckel
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Zusammenfassung

„Noch ist es an der Zeit, aber es ist auch höchste Zeit, Besinnung zu üben und einem Irrwahn zu entfliehen, als ob es einem Volke möglich sein könnte, für alle öffentlichen und privaten Zwecke mehr verbrauchen zu wollen, als das gleiche Volk an realen Werten erzeugen kann.“ (zit. nach Schindelbeck 2001, S.42) Mit diesen Worten wurde am 21. März 1962 ein Appell an das deutsche Fernsehvolk eingeleitet. Die Rede, die unmittelbar nach der „Tagesschau“ ausgestrahlt wurde, rief zum Konsumverzicht und zum Maßhalten auf. Der Mann, der hier die „Notbremse“ ziehen wollte, hatte — so Schindelbeck — kurz zuvor noch den sich ständig beschleunigenden ökonomischen Fortschritt mit dem Versprechen „Wohlstand für alle“ zusätzlich stimuliert: Es war Ludwig Erhard.

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Zum Weiterlesen

  1. Borscheid, Peter / Wischermann, Clemens (1995) (Hrsg.): Bilderwelt des Alltags. Werbung in der Konsumgesellschaft des 19. und 20. Jahrhunderts. Festschrift für Hans Jürgen Teuteberg. Stuttgart.Google Scholar
  2. Willems, Herbert (2002) (Hrsg.): Die Gesellschaft der Werbung. Kontexte und Texte. Produktionen und Rezeptionen. Entwicklungen und Perspektiven. Wiesbaden.Google Scholar
  3. Nava, Mica et al. (1997) (eds.): Buy this Book. Studies in Advertising and Consumption. London, New York.Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Michael Jäckel

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