Advertisement

Antezedenzien des Regret

  • Christian Seilheimer

Zusammenfassung

Erste Einblicke hinsichtlich der Antezedenzien des Regret liefern ökonomische Ansätze. Neben der Regret-Theorie (vgl. Abschnitt 2.1.2) bietet sich hierfür insbesondere die Entscheidungstheorie (vgl. Abschnitt 2.1.1) an.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

References

  1. 4.
    Slovic und Lichtenstein (vgl. 1983, S. 596 ff.; vgl. hierzu auch Lichtenstein/Slovic 1971, S. 46 ff. und Tversky et al. 1990, S. 204 ff.) erklären den Präferenzumkehreffekt dagegen mittels unterschiedlicher Informationsverarbeitungsprozesse, welche die Individuen heranziehen, wenn sie eine Wahl treffen beziehungsweise Alternativen bewerten. Demnach hängt die Bewertung einer Lotterie maßgeblich von der Gewinnhöhe ab, während die Entscheidung für eine Altemative hauptsächlich von der Gewinnwahrscheinlichkeit beeinflusst wird.Google Scholar
  2. 5.
    Ellsberg (vgl. 1961, S. 643 ff.) konstruierte eine Lotterie mit zwei Umen. In einer befindet sich die gleiche Anzahl roter und schwarzer Kugeln, in der anderen eine unbekannte Verteilung roter und schwarzer Kugeln. Der Entscheider wählt eine Urne sowie eine Farbe. Zieht er aus der gewählten Urne eine Kugel mit richtiger Farbe, gewinnt er einen Preis. Obwohl die traditionelle ökonomische Analyse keinen Grund dafür suggeriert, eine der Urnen zu präferieren, neigen die meisten Personen dazu, die Urne mit der bekannten Verteilung der Farben zu wählen.Google Scholar
  3. 6.
    Hingegen eignet sich die Disappointment-Theorie zur Erklärung des Ellsberg-Paradoxons (vgl. Bell 1985b. S. 21 f.).Google Scholar
  4. 7.
    Vgl. zum Framingeffekt Tversky/Kahneman 1981, S. 453 ff.; 1991a, S. 251 ff.Google Scholar
  5. 10.
    Nach Sokrates geht aus einsichtigem Denken rechtes Handeln notwendigerweise hervor (vgl. Der große Brockhaus 1980, S. 509).Google Scholar
  6. 6.
    Hingegen wirken externe Attributionen stärker auf situationsbezogene Counterfactuals und damit auf das Disappointment (vgl. Zeelenberg et al. 1998, S. 124).Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, und Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Christian Seilheimer
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für Allgemeine BWL und MarketingDeutschland

Personalised recommendations