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Marke D pp 28-34 | Cite as

Jung, engagiert, parteienverdrossen sucht…

  • Max von Bismarck

Zusammenfassung

„Marke D“ im Herbst 2002 — das ist zunächst „D“epression pur. Massenarbeitslosigkeit, Überlastung der Sozialsysteme, Staatsverschuldung, schwächelnde Konjunktur und Reformstau prägen die Stimmung im D-Land. Glaubt man Florian lilies, so interessiert das die „Generation Golf“ der 25-35-Jährigen nur am Rande. Eine Pop-kein-Bock-auf-Politik-Generation, deren Idol Harald Schmidt ist und die zur Frage, ob man Socken zu Sandalen tragen darf, eine dezidiertere Meinung haben als zur Anhebung des Rentenbeitrags. Sind die Jungen weniger Avantgarde als Nachhut der Gesellschaft? Fühlen sie sich für die auch in diesem Buch benannten drängenden politischen Reformen nicht zuständig? Müssen wir auf 68er und Baby-Boomer als Change-Agents der „Marke D“ setzen, auch wenn diese das „Sturm-und-Drang-Alter“ schon verlassen haben? Die Alterskohorte der 40-50-Jährigen wird bald die stärkste im Lande sein. Ist sie auch die einzig politische?

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Literatur

  1. Gille, Martina/Krüger, Winfried (Hrsg.) 2000: Unzufriedene Demokraten. Politische Orientierung der 16-bis 29jährigen im vereinigten Deutschland, OpladenGoogle Scholar
  2. Jedediah Purdy: Das Elend der Ironie, Hamburg Shell Jugendstudie (2002): Zwischen pragmatischen Idealismus und robustem Materialismus. Deutsche Shell (Hrsg.), Frankfurt am MainGoogle Scholar
  3. Wiesendahl, Elmar (2001): Keine Lust auf Parteien. Zur Abwendung jugendlicher von den Parteien, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Nr. 10, BonnGoogle Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2003

Authors and Affiliations

  • Max von Bismarck

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