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Informations- und Beratungsleistungen als Förderinstrument in altindustriellen Gebieten

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Part of the Forschung Politikwissenschaft book series (FPOLIT, volume 139)

Zusammenfassung

Die Unterstützung der Bewältigung des Strukturwandels in den altindustriellen Gebieten Europas ist eine der zentralen Herausforderungen der europäischen Regionalpolitik. Der Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen wird dabei von den wirtschaftspolitischen Akteuren in den unterschiedlichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), aber insbesondere auch von der Europäischen Kommission eine besondere Rolle zugeschrieben. Kleine und mittlere Unternehmen gelten als wichtige Hoffnungsträger im Prozeß der wirtschaftlichen Erneuerung und zur Entwicklung der endogenen regionalen Potentiale.

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Literatur

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    Für die neue Förderphase von 2000 bis 2006 wurden die Strukturfonds erneut grundlegend reformiert. Für die hier betrachtete Förderphase 1997–1999 sind die Strukturfondsreformen von 1988 und 1993 maßgeblich. Mit der Reform von 1993 wurden in erster Linie Verfahrensvorgaben verändert, die eingeschlagene Richtung der Reform von 1988 im Grundsatz aber beibehalten. Vgl. Franzmeyer/ Seidel/ Weise (1993).Google Scholar
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    Die Europäische Union definiert KMU wie folgt: Im Rahmen der europäischen Regionalpolitik sind Unternehmen als KMU förderwürdig, wenn sie nicht mehr als 250 Arbeitskräfte beschäftigen, entweder einen Jahresumsatz von nicht mehr als 40 Mio. ECU erzielen oder eine Bilanzsumme von nicht mehr als 27 Mio. ECU erreichen und sich zu höchstens 25% im Besitz eines oder mehrerer diese Definition nicht erfüllender Unternehmen befinden. Vgl. Europäische Kommission (1999: 46).Google Scholar
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© Leske + Budrich, Opladen 2001

Authors and Affiliations

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