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Einleitung

  • Klaus Meyer-Wegener
Part of the Leitfäden der angewandten Informatik book series (XLAI)

Zusammenfassung

Transaktionssysteme sind in erster Linie charakterisiert durch die Art ihrer Benutzerschnittstelle. Sie ermöglichen über eine Datensichtstation oder ein ähnliches Dialoggerät direkt vom Arbeitsplatz aus den Zugriff auf die zentralen Datenbestände einer Organisation [Häu79]. Dafür werden jedoch keine speziellen EDV-Kenntnisse benötigt; es gibt nur Funktionen, die in direktem Zusammenhang mit der Tätigkeit des Benutzers stehen (z.B. “Bestellung aufnehmen” oder “Überweisung ausführen”) und bei deren Abwicklung er vom System geführt wird. Die Ausführung einer solchen lesenden oder ändernden Operation wird umgangssprachlich als “Transaktion” bezeichnet; das gab den Systemen mit einer solchen Schnittstelle den Namen. Die folgende Begriffsklärung wird eine Transaktion allerdings auf die Bedeutung einschränken, die sie im Datenbank-Bereich mittlerweile erhalten hat, nämlich als die Einheit des atomaren Übergangs von einem konsistenten Zustand in einen anderen, ebenfalls konsistenten. Deshalb soll die Arbeitseinheit des Benutzers in Anlehnung an die Normung nach DIN [DIN84b] als “Vorgang” bezeichnet werden. Diese Definition ist verträglich mit der von Kreiffelts und Wötzel [KW82], obwohl dort ein sehr viel allgemeinerer Ansatz verfolgt wird und die Betonung auf der Zusammenarbeit der Benutzer liegt. Deshalb kann ein “Vorgang” in ihrem Sinne auch von mehreren Benutzern gemeinsam abgewickelt werden (jeder führt einen oder mehrere Schritte, “Aktionen”, durch). Das soll hier aber ausgeschlossen werden.

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Copyright information

© B. G. Teubner Stuttgart 1988

Authors and Affiliations

  • Klaus Meyer-Wegener
    • 1
  1. 1.Universität KaiserslauternKaiserslauternDeutschland

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