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Zur Nicht-Thematisierung streitwürdiger Themen

Eine Bestandsaufnahme
  • Edwin Czerwick

Zusammenfassung

Die Frage nach der Bedeutung streitwürdiger, aber nicht öffentlich diskutierter Themen für die politische Streitkultur stellt auf den ersten Blick einen Widerspruch dar. Denn wie können Themen zur politischen Streitkultur beitragen, wenn über sie in der Öffentlichkeit nicht gesprochen wird? Da der Begriff »Streitkultur« implizit Öffentlichkeit voraussetzt, könnte deshalb die Themenstellung als wenig sinnvoll erscheinen. Auf den zweiten Blick wird aber deutlich, daß sich hinter der Themenstellung Probleme verbergen, die sehr wohl etwas mit politischer Streitkultur zu tun haben. Versteht man unter Streitkultur nämlich nicht nur die Art und Weise, wie man Themen diskutiert, sondern gleichermaßen auch über welche Themen debattiert wird, dann wird die Relevanz der Nicht-Thematisierung streitwürdiger Themen für die Streitkultur offenkundig. Beispielhaft dafür lassen sich solche Themen anführen, die, wie es im Paragraphen 88a (»Gewaltparagraph«) des Strafgesetzbuches geregelt und beim sogenannten »Mescalero«-Artikel geschehen ist1, der öffentlichen Diskussion unter Androhung von Strafen entzogen werden sollen. Derartige Regelungen haben unmittelbare Auswirkungen auf die Streitkultur des Landes. Und je mehr Themen bewußt oder unbewußt öffentlich nicht oder nur eingeschränkt diskutiert werden (dürfen), desto nachhaltiger ist davon die Streitkultur betroffen. Für die Beurteilung der politischen Streitkultur eines Landes ist deshalb die Analyse der Nicht-Thematisierung streitwürdiger Themen vermutlich ebenso wichtig wie eine Analyse der Formen der Auseinandersetzung über strittige Themen2.

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  • Edwin Czerwick

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