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Entscheidungen bei Risiko

  • Roswitha Meyer

Zusammenfassung

Unsicherheitssituationen wurden bereits dahingehend beschrieben, daß der Entscheidungsträger in der Lage ist, die für die Lösung eines konkreten Entscheidungsproblems (aus seiner Sicht) relevanten Handlungsalternativen zu formulieren und entsprechende Ergebnisausprägungen jeweils in Abhängigkeit vom eintretenden Umweltzustand zu ermitteln. Die Umweltzustände können demnach ebenfalls erfaßt und voneinander abgegrenzt werden. In der Risikosituation können sie darüber hinaus hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens bewertet werden durch die Formulierung subjektiver Wahrscheinlichkeiten, deren Hintergrund das Wissen und die Erfahrung des Entscheidungsträgers und/oder zusätzliche Informationen bilden.

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Ergänzende und vertiefende Literatur

  1. a).
    Zum Erwartungswertkriterium sowie zu den wahrscheinlichkeitstheoretischen Grundlagen siehe Laux (1998), S. 119–142.Google Scholar
  2. b).
    Zu Bernoulli siehe seinen wegweisenden Aufsatz von 1738 — im Original in lateinischer Sprache — in der deutschen Übersetzung und Kommentierung von Alfred Pringsheim: Bernoulli (1896). Daneben gibt es eine beachtete englische Übersetzung (Bernoulli (1954)) sowie eine neue deutsche Übersetzung (Bernoulli (1996)). Zur empirischen Ermittlung der Bernoulli-Nutzenfunktion siehe Ramsey (1931), zum empirisch getesteten Verlauf Friedman/ Savage (1948).Google Scholar
  3. c).
    Zur Nutzenaxiomatik siehe insbesondere von Neumann/ Morgenstern (1953) im Original oder (1961) in der deutschen Übersetzung sowie Savage (1954); die hier dargestellte Nutzenaxiomatik ist angelehnt an die Darstellung in Schneeweiß (1967), S. 73–77.Google Scholar
  4. d).
    Zur empirischen Widerlegung des Unabhängigkeitsaxioms siehe Allais (1953), Ellsberg (1961) sowie zum Stand der Diskussion Allais/ Hagen (1979). Zu Ansätzen der Generalized- oder Non-expected Utility Theory siehe u. a. Kahnemann/ Tversky (1979), Quiggin (1982), zum Überblick über neue Ansätze Schmidt (1996).Google Scholar
  5. e).
    Ausgewählte aktuelle Beiträge zum Erwartungsnutzen als Paradigma der Entscheidungstheorie sind in grundsätzlichen Positionen Bamberg/ Trost (1996), Bitz (1998), Brachinger (1991a), Diedrich (1996), Frey/ Eichenberger (1989), Schildbach (1996), Thießen (1993).Google Scholar
  6. f).
    Die Diskussion in Deutschland wurde im wesentlichen geführt in den Beiträgen (in chronologischer Reihenfolge) Jacob (1974), Leber (1975), Coenenberg/ Kleine-Doepke (1975), Jacob/ Leber (1976a), Krelle (1976), Jacob/ Leber (1976b), Bitz/ Rogusch (1976), Wilhelm (1977), Koch (1977), Heilig (1977), Krelle (1978a), Jacob/ Leber (1978), Krelle (1978b), Hieronimus (1979), Sieben/ Schildbach (1980), Albrecht (1982), Schildbach/ Ewert (1983), Albrecht (1983), Vetschera (1984), Albrecht (1984), Schildbach/ Ewert (1984a), Bitz (1984), Schildbach/ Ewert (1984b), Wilhelm (1985), Wilhelm (1986), von Nitzsch/ Weber (1986), Dyckhoff (1988), Schildbach (1989), Schott (1990), Kürsten (1992a), Schildbach (1992), Kürsten (1992b), Schott (1993), Dyckhoff (1993), Diedrich (1996), Schildbach (1996), Bitz (1998), Schildbach (1999), Bitz (1999).Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Roswitha Meyer
    • 1
  1. 1.European Business School in Oestrich-WinkelDeutschland

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