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Darstellung und Bewertung der Möglichkeiten des Vertriebs über institutionelle Absatzmittler auf dem Finanzdienstleistungsmarkt

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Part of the Schriftenreihe des Instituts für Kredit- und Finanzwirtschaft book series (KREFI, volume 17)

Zusammenfassung

Idee und vor allem die Begriffsprägung des heutigen “Franchising” stammen aus dem amerikanischen1, wo der Terminus in sehr weitem Sinne als “Sammelbegriff für vertikale und horizontale Kooperationsformen2” verwendet wird und weitgehend unabhängig von der rechtlichen Bindungsart ist. So können in den USA alle kooperativen Vertriebssysteme mit Ausnahme des Filialsystems unter diesen Begriff subsumiert werden3. Die Übertragung des amerikanischen Franchise-Verständnisses auf europäische Verhältnisse gestaltete sich problematisch, da im Gegensatz zum amerikanischen Raum hierzulande Vertragsverhältnisse etabliert sind, die schon mit eigenen Namen — von juristischer und betriebswirtschaftlicher Seite her — belegt sind4. Von Anfang an bestand deshalb die Schwierigkeit im Umgang mit dem Franchise-Begriff in seiner Abgrenzung zu anderen Formen des vertraglichen Vertriebs. Bisheriger Stand der Diskussion in der Bundesrepublik ist die Definition des Deutschen Franchise-Verbandes (DFV):

“Franchising ist ein vertikal-kooperativ organisiertes Absatzsystem rechtlich selbständiger Unternehmen auf der Basis eines vertraglichen Dauerschuldverhältnisses. Dieses System tritt am Markt einheitlich auf und wird geprägt durch das arbeitsteilige Leistungs-programm der Systempartner5, sowie durch ein Weisungs- und Kontrollsystem eines systemkonformen Verhaltens.

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1993

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