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Radikale Trends in der Umgestaltung der Führungs- und Organisationsstrukturen von Unternehmen

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Zusammenfassung

Im vorangegangenen Kapitel ging es darum, die aktuelle Eigendynamik unseres Wirtschaftssystems zu rekonstruieren, um damit die radikalen Veränderungen anzudeuten, denen sich Unternehmen heute gegenüber sehen. Dieses Szenario bildet allerdings nur die Hintergrundfolie, um die uns eigentlich interessierende Frage beantworten zu können: Gibt es hinsichtlich der Überlebensfähigkeit von Familienunternehmen im Vergleich zu Publikumsgesellschaften angesichts der aktuellen Wirtschaftslage einen Unterschied? Diesen Unterschied gibt es, so meinen wir, wenn es Familienunternehmen gelingt, die in ihrer Struktur liegenden Wettbewerbsvorteile gezielt zu nutzen. Um diese These zu belegen, beschreiben wir im folgenden etwas konkreter, welche Hauptrichtun- gen in der Umgestaltung der unternehmensinternen Organisationsverhältnisse zur Zeit vielfach beobachtbar sind, um der aktuellen Wettbewerbssituation erfolgreich begegnen zu können. Diese Trendanalyse wird unsere Ausgangsthese belegen, die besagt: Viele Anstrengungen laufen darauf hinaus, einige zentrale Strukturmerkmale, die bislang schon für erfolgreiche mittelständische Familienunternehmen typisch waren, jetzt auch in großen Publikumsgesellschaften zur Geltung zu bringen. Dieser Teil unseres Buches zielt deshalb ganz besonders darauf ab, jene Organisationsverhältnisse präzise zu benennen, die zur Zeit eine Antwort auf die veränderten Rahmenbedingungen für das erfolgreiche Agieren von Unternehmen darstellen. Vor dem Hintergrund wird es dann leichter anzugeben, worin schon bislang die besonderen Erfolgschancen von Familienunternehmen lagen und wie diese Chancen gegenüber den gleichzeitig in solchen Unternehmen eingebauten Risikopotentialen abgesichert werden können.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  1. 1.WienÖsterreich

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