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Organisation

  • Jürgen Dittberner

Zusammenfassung

Die formale Organisationsstruktur der FDP ist in ihrer dem Parteiengesetz entsprechenden Satzung geregelt. Oberstes Organ ist der jährlich zusammentretende und aus 400 Delegierten bestehende Parteitag. Weitere Organe der Bundespartei sind der 144 Mitglieder zählende Bundeshauptausschuß („kleiner Parteitag“) sowie der Bundesvorstand, der sich aus den Mitgliedern des Präsidiums, 24 Beisitzern und den der Partei angehörigen Bundesministern, Länder-Regierungschefs und EG-Kommissaren zusammensetzt. Bundesvorsitzende der FDP waren Theodor Heuss (1948–49)106, Franz Blücher (1950–54)107, Thomas Dehler (1954–57)108, Reinhold Maier (1957–60)109, Erich Mende (1960–68)110, Walter Scheel (1968–74)111 und Hans-Dietrich Genscher (1974–85)112. Seit 1985 amtiert Martin Bangemann113 als Vorsitzender.

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Literatur

  1. 106.
    Dr. Theodor Heuss, geb. am 31.1.1884 in Brackenheim (Württemberg); Journalist und Schriftsteller; Anhänger Friedrich Naumanns, 1905–12 Redakteur der nationalsozialen Zeitschrift „Die Hilfe4’, 1912–1918 Chefredakteur der „Neckarzeitung“, 1918 Leiter der Zeitschrift „Deutsche Politik“; 1920–33 Tätigkeit an der Hochschule für Politik in Berlin; 1903–33 Mitglied der „Freisinnigen Vereinigung“, der Fortschrittlichen Volkspartei (FVP) und der Deutschen Demokratischen Partei (DDP), 1924–28 und 1930–3 3 MdR; nach 1945 Mitbegründer der DVP in Württemberg-Baden und zeitweilig Kultusminister, 1946 Vorsitzender der Liberalen in der Amerikanischen Zone, 1948 Bundesvorsitzender der FDP, 1949–59 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland; gest. am 12.12.1963; Theodor Heuss ist (Mit-)Verfasser zahlreicher Bücher und Schriften; im Herbst 1963 erschien der erste Teil seiner Memoiren: Erinnerungen 1905–1933, der zweite Teil konnte nicht vollendet werden (Internationales Biograph. Archiv (Munzinger-Archiv), Lieferung 4/64 v. 25.1.1964).Google Scholar
  2. 107.
    Franz Blücher, geb. am 24. 3.1896 in Essen; Abitur, 1914–18 Soldat, 1921 kaufmännischer Leiter eines Industrieunternehmens; 1938 Direktor eines Bankhauses in Essen; 1945 Mitbegründer der FDP in Essen, zeitweise Finanzminister in der nordrhein-west-fälischen Regierung; Mitglied des Wirtschaftsrats der Bizone und FDP-Fraktionsvorsitzender; 1949–54 FDP-Bundesvorsitzender; 1949–58 MdB; 1949–57 Vizekanzler und Bundesminister; 1956 Austritt aus der FDP und Mitbegründer der FVP, bis 1958 DP-MdB, dann Mitglied der Hohen Behörde der Montanunion; gest. am 26.3.1959 (Internat. Biograph. Archiv [Munzinger-Archiv], Lieferung 22/59 v. 30. 5.1959).Google Scholar
  3. 108.
    Dr. Thomas Dehler, geb. am 14.12.1897; im Ersten Weltkrieg Soldat, Studium der Rechtswissenschaften und Promotion zum Dr. jur.; Vorstandsmitglied des Republikanischen Studentenbundes, Gründungsmitglied des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in München, Vorstandsmitglied der DDP/DSP; während des Nationalsozialismus Mitarbeit in einer Oppositionsgruppe; mehrere Verhöre, vorübergehende „Schutzhaft“ und Internierung in einem Zwangsarbeitslager, nicht zuletzt wegen seiner Ehe mit einer Jüdin (Frau Irma geb. Frank); nach 1945 Mitbegründer der FDP in Bayern und Landesvorsitzender 1946–56; Mitglied des Bundestages von 1949 bis zu seinem Tode 1967, seit 1960 einer der Bundestagsvizepräsidenten; seit 1949 Bundesjustizminister, 195 3 wegen 1960 einer der Bundestagsvizepräsidenten; seit 1949 Bundesjustizminister, 1953 wegen Auseinandersetzungen mit der Justizverwaltung und Adenauer durch Fritz Neumayer ersetzt; 1953 Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion im Bundestag; 1954–57 Bundesvorsitzender der FDP; danach kein hohes Parteiamt mehr; 1965 Leiter der Koalitionsgespräche seiner Partei mit der CDU/CSU; gest. am 21.7.1967, (Munzinger Archiv/Internat. Biograph. Archiv, Lieferung 38/67 v. 23.9.1967; Interpress, Internationaler Biographischer Pressedienst, Nr. 417 v. 30.11.1962, Nr. 237 v. 9.12.1957).Google Scholar
  4. 109.
    Dr. Reinhold Maier, geb. am 16.10.1889 in Schorndorf (Württemberg); Jurist; 1914–18 Soldat, 1920–29 Rechtsanwalt in Stuttgart; 1924 Vorsitzender der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) in Stuttgart und später für Württemberg, Mitglied des Württembergischen Landtages und MdR bis 1933, 1930–32 württembergischer Wirtschaftsminister; während des Nationalsozialismus Rechtsanwalt; 1945 zum Ministerpräsidenten von Württemberg-Baden ernannt, 1946–52 gewählter Ministerpräsident von Württemberg-Baden, 1952/53 Ministerpräsident von Baden-Württemberg, bis 1953 auch Ausübung verschiedener Ministerämter; 1952–63 MdL in Baden-Württemberg, 1953–56, 1957–59 MdB; gest. am 19.8.1971; der erste Teil seiner Memoiren erschien 1964 („Ein Grundstein wird gelegt“), der zweite Teil 1966 („Erinnerungen 1948–1953“) (Munzinger Archiv/Internat. Biograph. Archiv, Lieferung 38/71 v. 25. 9.1971).Google Scholar
  5. 110.
    Dr. Erich Mende, geb. am 28.10.1916 in Groß-Strelitz (Oberschlesien); 1936 Berufssoldat, bei Kriegsende Major und Ritterkreuzträger; nach dem Krieg Studium und Promotion zum Dr. jur.; 1945 Mitbegründer der FDP im Rheinland, 1946 Landesgeschäftsführer, 1949 Bundesvorstandsmitglied; 1949–80 MdB; 1963–66 Vizekanzler und Bundesminister für Gesamtdeutsche Fragen; 1967–70 Manager bei der IOS; 1969/70 heftiger Kritiker des „neuen Kurses“ der FDP, 1970 Übertritt zur CDU/CSU-Fraktion im Bundestag und Mitglied der CDU (Munzinger Archiv/Internat. Biograph. Archiv, Lieferung 45/78 v. 11.11.1978).Google Scholar
  6. 111.
    Walter Scheel, geb. am 8. 7.1919 in Höhscheid bei Solingen; Banklehre; 1939–45 Soldat, zuletzt Oberstleutnant; nach 1945 Prokurist, Geschäftsführer und Wirtschaftsberater; 1946 Eintritt in die FDP, 1950 MdL in Nordrhein-Westfalen, 1953–74 MdB, 1955–69 Mitglied des Europa-Parlaments; 1961–66 Bundesminister, 1969–74 Vizekanzler und Bundesminister; 1974–79 Bundespräsident; 1979 Ehrenvorsitzender der FDP. (Munzinger Archiv/Internat. Biograph. Archiv, Lieferung 45/79 v. 10.11.1979).Google Scholar
  7. 112.
    Hans-Dietrich Genscher, geb. am 21. 3.1927 in Reideburg bei Halle; Rechtsanwalt; nach 1945 Mitglied der LDPD der SBZ, 1952 Übersiedelung in die Bundesrepublik und Mitglied der FDP, stellv. Landesvorsitzender der DJD in Bremen und Mitglied des FDP-Landesvorstandes; 1966 Mitglied des Landesvorstandes der FDP in Nordrhein-Westfalen; 1956 Wissenschaftlicher Assistent und 1959–65 Geschäftsführer der FDP-Bundestags-fraktion;seit 1965 MdB; 1968 stellv. Bundesvorsitzender; 1969–74 Bundesinnenminister, seit 1974 Vizekanzler und Außenminister (Munzinger Archiv/Internat. Biograph. Archiv, Lieferung 9/80 v. 1.3.1980).Google Scholar
  8. 113.
    Martin Bangemann, geb. am 15.11.1934 in Wanzleben/Sachsen-Anhalt; Abitur in Emden; Studium der Rechtswissenschaft in Tübingen und München, Promotion über ein rechtsphilosophisches Thema; 1964 Rechtsanwalt in Metzingen; Mitglied im LSD und bei den DJD während des Studiums, 1963 Mitglied der FDP; 1969 stellv. Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg, 1969 Mitglied des Bundesvorstandes der FDP; 1972 Wahl in den Deutschen Bundestag, 1973 Mitglied im Europäischen Parlament in Luxemburg; 1974 Landes Vorsitzender der baden-württembergischen FDP und am 1. Oktober 1974 Generalsekretär der Bundes-FDP, 1975 Rücktritt als Generalsekretär, 1978 Rücktritt als Landesvorsitzender, 1980 Rückzug aus dem Bundestag; 1979 erfolgreicher Spitzenkandidat der FDP für das EG-Parlament, dort Fraktionsvorsitzender der Liberalen, 1984 Ausscheiden aus dem EG-Parlament wegen des 4,8 %-Wahlergebnisses der FDP; 28. Juni 1984 als Nachfolger von Otto Graf Lambsdorff Bundeswirtschaftsminister, Februar 1985 Bundesvorsitzender der FDP (Munzinger Archiv/Internat. Biograph. Archiv 19/85).Google Scholar
  9. 114.
    Die Bundesfachausschüsse: 1. Außen-, Deutschland-, Europa- und Sicherheitspolitik (Vorsitzender: Martin Bangemann), 2. Bildung, Wissenschaft und Kultur (V. Walter Rasch), 3. Innen und Recht (V. Gerhart Rudolf Baum), 4. Wirtschaft, Verbraucher und Verkehr (V. Dieter Fertsch-Röver), 5. Finanzen und Steuern (V. Horst-Jürgen Lahmann), 6. Ernährung und Landwirtschaft (V. Erwin Holsteg), 7. Städtebau und Wohnungswesen (V. Rolf Bialas), 8. Soziales, Jugend, Familie und Gesundheit (V. Hansheinrich Schmidt/ Kempten), 9. Umweltpolitik, Landesplanung und Raumordnung (V. Peter Menke-Glückert), 10. Entwicklungspolitik (V. Hartmut Hoeppel), 11. Forschung und Technologie (V. Karl-Hans-Laermann), 12. Kommunalpolitik (V. Helmut Bentz). Die Beiräte: 1. Sport und Freizeit (V. Berno Wischmann), 2. LDP (V. Wolfgang Mischnik). Die Kommissionen: 1. Programm (V. Irmgard Adam-Schwaetzer), 2. Europa (V. Martin Bangemann), 3. Gleichberechtigung und Familienpolitik (V. Hedda Heuser-Schreiber/ Barbara Bludau-Krebs), 4. Jugend, Bildung und Beschäftigung (V. Carola von Braun), 5. Föderalismus und Finanzverfassung (V. Karl-Heinrich Hansmeyer), 6. Medien (V. Hinrich Enderlein), 7. Familienlastenausgleich (V. Winfried Wächter). Arbeitsgruppe .-Bildungsfinanzierung (V. Eberhard Böning). Siehe F.D.P. Die Liberalen, Geschäftsbericht 1983/84, S. 13 ff. Dort heißt es:Google Scholar
  10. „Der Bundesvorstand kann zur Unterstützung seiner Arbeit Fachausschüsse und Arbeitsgruppen einrichten. In der Regel wird über die Bildung von Fachausschüssen und Arbeitsgruppen auf der konstituierenden Sitzung des Bundesvorstandes beschlossen. Gleichzeitig werden die Ausschußvorsitzenden und die Vorsitzenden von Arbeitsgruppen, Kommissionen und Beiräte berufen. Die Mitglieder der Bundesfachausschüsse werden anschließend von den Landesverbänden, den Jungen Liberalen und der Auslandsgruppe Europa benannt. Auf der konstituierenden Sitzung wählt der Ausschuß aus dem Kreis aller stimmberechtigten Mitglieder zusätzlich stellvertretende Vorsitzende, deren Wahl anschließend vom Bundesvorstand bestätigt wird. Alles Nähere über die Zusammensetzung, die Organisation und das Verfahren der Bundesfachausschüsse und Arbeitsgruppen regelt die vom Bundesvorstand erlassene Geschäftsordnung der Bundesfachausschüsse. Die Amtszeit der Bundesfachausschüsse und Arbeitsgruppen endet mit der Neuwahl des Bundesvorstandes. Wegen der Bundestagswahlen 1983 erfolgte die Konstituierung einiger Bundesfachausschüsse und Arbeitsgruppen erst nach dem Wahltermin 6. März 1983.“Google Scholar
  11. 115.
    Siehe Heino Kaack, a.a.O., S. 70, sowie „Die F.D.P. von innen“; in: Die neue Bonner Depesche, Nr. 3/März 1984, S. 4.Google Scholar
  12. 116.
    Siehe Jörg Michael Gutscher, a.a.O., S. 76, sowie Michael Bretschneider, Mitgliederzahlen der Parteien und ihre räumliche Verteilung 1977, Berlin 1978, S. 41.Google Scholar
  13. 117.
    Die Entwicklung der Spenden für alle Bundestagsparteien geht aus deren Rechenschaftsberichten für 1984 hervor. Die Veränderungen von 1983 auf 1984 sahen bei den einzelnen Parteien wie folgt aus. CDU: 40,3 Millionen DM/24 Millionen DM; SPD: 11,2 Millionen DM/16,2 Millionen DM; CSU: 17 Millionen DM/12,4 Millionen DM; FDP: 13,4 Millionen DM/8,7 Millionen DM; Grüne: 2,24 Millionen DM/5,5 Millionen DM. Siehe der Tagesspiegel, 19.10.1985.Google Scholar
  14. Wie gering das Spendenaufkommen in den Landesverbänden, zumal in den sozialliberal orientierten, gegenüber dem Bundesverband sind, zeigt eine interne Auf-Stellung des Landesverbandes Berlin über die dort von 1977 bis 1980 eingegangenen Spenden: „11.1.1977 DM 300 Heinz Kaschke/24.6. 1977 DM 70000 über Notar Wollmann/29. 8. 1977 DM 5 000 Schindler GmbH/1. 6.1978 DM 3 000 Borsig GmbH/9.6.1978 DM 20000 BMW München/19.7.1978 DM 10000 Sylter Hof/3.8.1978 DM 15 000 Schering AG/9.8.1978 DM 3 000 Andreae-Noris Zahn AG, Frankfurt/ 26.9.1978 DM 3 000 Schworm & Co/28. 9.1978 DM 20 000 Schleicher GmbH/4.10. 1978 DM 1000 Dr. Brönner/4.10.1978 DM 1000 E. Bade/18.10.1978 DM 10 000 Borsig GmbH/15.11.1978 DM 3 000 Leonhard Mohnheim, Aachen/28.12.1978 DM 50000 über Notar Wollmann ???/28.12.1978 DM 10000 Dto. Tempelhof/25.1. 1979 DM 5 000 Konsul Sandner/29.1.1979 DM 5 000 Leonhard Monheim, Aachen/6.2.1979 DM 5 000 GBW Bautechnik Wartungsgesellschaft/6.02.1979 DM 5 000 BT Bautechnik GmbH/8.2.1979 DM 5 000 DGAE, Dietrich Garski/26.2.1979 DM 50000 BBG Bubis Baubetreuung GmbH/2.3.1979 DM 5 000 Werner Egerland/12. 3. 1979 DM 15 000 Schindler GmbH/12.10.1979 DM 1 000 ???/1979 DM 5 000 Foitzik/ 1979 DM 10000 Intergrund/8.9.1980 DM 1000 Dr. Brönner/27. 3.1980 DM 1000 ???/24.6.1980 DM 20 000 Eternit AG (Die Hälfte für Bundestagswahlkampf nach Bonn)“.Google Scholar
  15. 118.
    Heino Kaack, a.a.O., S. 76, sowie „Protokoll der Sitzung des Bundesvorstandes am 1. September 1981, Bonn, Bundeshaus“ (unveröffentlicht). Ferner „Sanierungskonzept verabschiedet“. Dr. Irmgard Adam-Schwaetzer zur Finanzlage der Partei; in: Die neue Bonner Depesche, Nr. 10/Oktober 1985, S. 44.Google Scholar
  16. 119.
    Siehe Jürgen Kunze, Die Jungdemokraten zwischen Liberalismus und Sozialismus; in: Jürgen Dittberner/Rolf Ebbighausen (Hrsg.), Parteiensystem ..., a.a.O., S. 307 ff.Google Scholar
  17. 120.
    Vgl. hierzu Jörg Michael Gutscher, a.a.O., S. 50ff., sowie Kurt J. Körper, a.a.O., S. 46 ff.Google Scholar
  18. 121.
    Siehe Henning Konrad v. Vieregge, Parteinahe Stiftungen und ihre Parteien. Zur Rolle der parteinahen Stiftungen im Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Friedrich-Naumann-Stiftung, Baden-Baden 1977 sowie Werner Stephan, Die Friedrich-Naumann-Stiftung. Entstehung und Entwicklung; in: Jahresbericht 1983. Jubiläumsausgabe 25 Jahre Friedrich-Naumann-Stiftung, St. Augustin 1984.Google Scholar
  19. 122.
    Siehe Friedrich Henning, F.D.P., Die Liberalen, Porträt einer Partei, München 1982, S. 82–85.Google Scholar
  20. 123.
    Siehe Thomas Jansen/Volkmar Kallenbach, Die europäischen Parteien. Strukturen — Personen — Programme. Materialien zur Europapolitik, Bd. 2, hrsg. v. Institut für Europäische Politik, Bonn 1977, S. 58ff.; Theo Stammen, Parteien in Europa. Nationale Parteiensysteme — Transnationale Parteienbeziehungen — Konturen eines europäischen Parteiensystems, hrsg. v. d. Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, München 1977, insbes. S. 241 ff.Google Scholar
  21. 124.
    Vgl. Jörg Michael Gutscher, a.a.O., S. 43 und S. 70.Google Scholar
  22. 125.
    Vgl. ebd., S. 70 f.Google Scholar
  23. 126.
    Heino Kaack, a.a.O., S. 25.Google Scholar
  24. 127.
    Kurt J. Körper, a.a.O., S. 96.Google Scholar
  25. 128.
    Siehe dazu Theo Schiller, Wird die F.D.P. eine Partei?; in: Wolf-Dieter Narr (Hrsg.), Auf dem Wege zum Einparteienstaat, Opladen 1977, S. 122. Siehe „Die F.D.P. von innen“, a.a.O. Auch „Projektgruppe Organisationsreform“, Vorschläge zur Reform der Parteiarbeit, 30. Juni 1977 (unveröffentlicht).Google Scholar
  26. 129.
    Zweifellos weist die Befragung von 1983 methodische Mängel auf, so daß ihre Zuverlässigkeit nicht sicher ist. So ist es problematisch, sich auf die schriftlichen Angaben der Kreisvorsitzenden — ohne kontrollierte Interviewsituation — zu verlassen und Angaben zu übernehmen, welche die Kreisvorsitzenden über Dritte — die Mitglieder — gemacht haben. Grundstrukturen jedoch werden schon deutlich.Google Scholar
  27. 130.
    Siehe Heinz-Dietrich Fischer, Parteien und Presse in Deutschland seit 1945, Bremen 1971, S. 347 ff.; Horst W. Schmollinger/Richard Stöss, Die Parteien und die Presse der Parteien und Gewerkschaften in der Bundesrepublik Deutschland 1945–1974, München 1975, S. 123 ff.Google Scholar
  28. 131.
    Fischer, a.a.O., S. 426.Google Scholar
  29. 132.
    Fischer, a.a.O., S. 378.Google Scholar
  30. 133.
    Vgl. ebd., S. 405 f. Die Landeszeitschriften der FDP erschienen 1953 in einer monatlichen Gesamtauflage von 1 310 800 Exemplaren (ebd., S. 390).Google Scholar
  31. 134.
    Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Agrarpolitischer Rundbrief, Bonn; erm. 1964–68.Google Scholar
  32. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Berliner Liberale Zeitung; seit 1968 [Anfang u. d. Titel Das Berliner Wort].Google Scholar
  33. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Berliner Montags-Echo; 1962–68 [Forts. u. d. Titel Berliner Liberale Zeitung].Google Scholar
  34. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Bonner Depesche, Bonn; 1971–75 [Forts. als Die neue Bonner Depesche].Google Scholar
  35. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Deutsche Saar (→ Demokratische Partei Saar).Google Scholar
  36. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Die Deutsche Zukunft, Düsseldorf; 1952 — [erm. 1956].Google Scholar
  37. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Deutscher Kurier; 1949–58 [Anfang u. d. Titel LDP-Kurier; aufgegangen in Das freie Wort].Google Scholar
  38. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Der Freie Demokrat, Hannover; 1947–50 [Forts. u. d. Titel Das Sprachrohr].Google Scholar
  39. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Der Freie Demokrat, Kiel; 1946–50 [Forts. u. d. Titel Unser Standpunkt].Google Scholar
  40. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — freie demokratische korrespondenz (fdk), Bonn; seit 1950.Google Scholar
  41. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Die freie Stadt, Hamburg; 1947 — [erm. 1964].Google Scholar
  42. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Das freie Wort, Bonn 1956–64.Google Scholar
  43. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — LDP-Kurier, Frankfurt; 1946–49 [zunächst Die Brücke; Forts. u. d. Titel Deutscher Kurier].Google Scholar
  44. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — liberal, Bonn; seit 1959.Google Scholar
  45. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Die neue Bonner Depesche, Bonn-, seit 1975.Google Scholar
  46. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — (Das) Neue(s) Vaterland, Stuttgart; 1946–55 [zunächst Das Andere Deutschland; Forts. u. d. Titel Südwest-Merkur].Google Scholar
  47. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Niedersachsenkurier, Hannover; 1956/57 [Anfang u. d. Titel Das Sprachrohr].Google Scholar
  48. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Das Rathaus, Düsseldorf/Essen; seit 1947.Google Scholar
  49. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Rednerschnellbrief, Bonn; 1952–56; 1956-?Google Scholar
  50. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Der Roland, Bremen; 1948-? [BDV/FDP; zunächst Bremer Roland].Google Scholar
  51. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Schnellbericht, Bonn; 1967- [erm. 1971] [Anfang u. d. Titel Schnelldienst].Google Scholar
  52. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Schnelldienst, Bonn; 1955–67 [Forts. u. d. Titel Schnellbericht].Google Scholar
  53. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Sozialpolitische Informationen [ab 1964 Sozialpolitische Mitteilungen], Bonn; 1954-[erm. 1965].Google Scholar
  54. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Das Sprachrohr, Hannover; 1950–56 [Anfang u. d. Titel Der Freie Demokrat; Forts. u. d. Titel Niedersachsenkurier].Google Scholar
  55. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Südwest-Merkur; 1955–74.Google Scholar
  56. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Unser Standpunkt, Kiel; 1950–66 [Anfang u. d. Titel Der Freie Demokrat].Google Scholar
  57. Bedeutende Periodika der FDP waren bzw. sind: — Wirtschafts- und Sozialpolitik, Bonn; 1949- [erm. 1966].Google Scholar
  58. 135.
    Angaben nach: Institut für politische Planung und Kybernetik (IPK), Die Bundestagswahl 1972, Bonn 1973.Google Scholar
  59. 136.
    Theo Schiller, a.a.O., S. 143.Google Scholar
  60. 137.
    Ebd., S. 144.Google Scholar
  61. 138.
    Hemo Kaack, a.a.O., S. 81.Google Scholar
  62. 139.
    Geschichte des deutschen Liberalismus, S. 142.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1987

Authors and Affiliations

  • Jürgen Dittberner

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