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Informatisierung des privaten Alltags. Strategien der Hersteller

  • Barbara Böttger
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Zusammenfassung

Informatisierung des privaten Alltags im Sinne einer Einführung und Aneignung vielfältiger informationstechnischer Anwendungen kann prinzipiell auf zwei Wegen erfolgen: einem primär angebotsorientierten und einem primär nachfrage- oder anwendungsorientierten. Im ersteren Fall versucht man, ohne konkrete Nachfrage oder Bedarf, einen Markt für Informationstechnik/informationstechnische Anwendungen durch ein entsprechendes Angebot zu entwickeln; im zweiten Fall gibt es einen gesellschaftlichen Bedarf, der sich — ökonomisch gesprochen — in entsprechendem Kaufverhalten niederschlägt und auf den die Hersteller durch eine Erweiterung ihres Angebots reagieren. Die z.B. in den USA übliche Unterscheidung in “technology driven” und “market driven” weist darüber hinaus auf die Tatsache hin, daß die angebotsorientierte Politik (im Gegensatz zur nachfrageorientierten Politik) ihren Antrieb in den technologischen Entwicklungen/Neuerungen hat. Oder anders formuliert: Das Zusammenspiel von Ingenieuren und Ökonomen funktioniert so, daß technologische Neuerungen von Ingenieuren als ausreichende Basis angesehen werden, um neue ökonomische Märkte erschließen zu können.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1990

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  • Barbara Böttger

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