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Hilfen im Krankheitsfall

  • Frank Grätz
  • Kurt Mennecke

Zusammenfassung

Die Notwendigkeit der finanziellen Hilfe im Krankheitsfall ist im Normalfall nicht mehr vorhanden. 99% aller Westdeutschen und fast 100% aller Arbeitnehmer sind in irgendeiner Krankenversicherung. Durch Gesetz ist der Arbeitgeber in praktisch fast allen Fällen verpflichtet, einen namhaften Teil (50%) der Versicherungsbeiträge zu zahlen, ohne daß der Arbeitgeber dafür Steuern bezahlen muß. In manchen Fällen zahlt der Arbeitgeber einen noch höheren Zuschuß zur Krankenversicherung seiner Arbeiter und Angestellten als denjenigen, zu dem er gesetzlich verpflichtet ist. Dieser Betrag ist dann prinzipiell zu versteuern, so daß der Nettoeffekt für den Arbeitnehmer relativ gering ist. Sinnvoll erscheint nur eine Hilfe des Arbeitgebers bei einer Höherversicherung, die zum „Privatpatientenstatus“ führt, oder aber die im Krankheitsfall ab der 6. Woche ein erhebliches Krankentagegeld sichert. Auch durch die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und zur Berufsgenossenschaft sind evtl. extreme finanzielle Auswirkungen von Unfällen und Krankheiten kaum noch typisch. Es bleibt die Auswirkung bei nichtVersicherter Krankheit über 6 Wochen. Ein Teil der Unternehmen zahlt entweder auf Grund einer einzelvertraglichen Regelung durch Betriebsvereinbarungen oder durch im Einzelfall geregelte Maßnahme auch nach diesem Zeitpunkt den ganzen oder einen Teil der Differenz zwischen dem Krankengeld und dem bisherigen Nettoeinkommen. Davon haben vor allem Leitende Angestellte Vorteile

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler KG, Wiesbaden 1979

Authors and Affiliations

  • Frank Grätz
  • Kurt Mennecke

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