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Theoretische Grundlagen der flexiblen Plankkostenrechnung

  • Wolfgang Kilger
Chapter

Zusammenfassung

Viele Mißverständnisse in bezug auf die flexible Plankostenrechnung, insbesondere bei ihrer Ausgestaltung als Grenzplankostenrechnung, resultieren daraus, daß keine Klarheit über die produktions- und kostentheoretischen Grundlagen der Plankostenrechnung bestehtl. Diese Grundlagen wollen wir daher kurz erörtern, ohne daß es sich dabei aber um einen vollständigen Überblick über die betriebswirtschaftliche Produktions- und Kostentheorie handeln kann.

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Anmerkungen zum 2. Kapitel

  1. 1.
    Hierauf hat bereits K. Käfer, Standardkostenrechnung, 2. Aufl., Zürich und Stuttgart 1964, S. 489 hingewiesen. In neuerer Zeit sind die kostentheoretischen Grundlagen der Grenzplankostenrechnung insbesondere von G. Laßmann kritisiert worden. Vgl. Die Kosten-und Erlösrechnung als Instrument der Planung und Kontrolle in Industriebetrieben, Düsseldorf 1968, S. 33, 40, 55, 56, 63 und 153; ders., Gestaltungsformen der Kosten-und Erlösrechnung im Hinblick auf Planungs-und Kontrollaufgaben, WPg 1973, S. 7 und 17; H. Wittenbrink, Kurzfristige Erfolgsplanung und Erfolgskontrolle mit Betriebsmodellen, Wiesbaden 1975, S. 20 f. Im übrigen vgl. zu den folgenden Ausführungen auch W. Kilger, Kostentheoretische Grundlagen der Grenzplankostenrechnung, ZfbF 1976, S. 679–693. Zu welchen Mißverständnissen die Begriffe „fixe und variable Kosten“ bei falscher Auslegung führen können, hat S. Hummel gezeigt, vgl. Fixe und variable Kosten — Zwei häufig mißverstandene Grundbegriffe der Kostenrechnung, KRP 1975, S. 63–74.Google Scholar
  2. 2.
    In der Literatur zur Kostenrechnung vgl. zum Problem der Kostenbestimmungsfaktoren: F. Henzel, Kosten und Leistung, 2. Aufl., Bühl (Baden) 1941, S. 160 ff., wo etwa 50 Kostenbestimmungsfaktoren angegeben werden; F. Henzel, Der Unternehmer als Disponent seiner Kosten, ZfB 1936, S. 139 ff.; E. Heinen, Betriebswirtschaftliche Kostenlehre, Kostentheorie und Kostenentscheidungen, 5. Aufl., Wiesbaden 1978, S. 369 ff.; F. Henzel, Die Kostenrechnung, 4. Aufl., Essen 1964, S. 492 ff.; M. R. Lehmann, Industriekalkulation, 4. Aufl., Stuttgart 1951, S. 90 ff.; K. Mellerowicz, Kosten und Kostenrechnung, Bd. 1, Theorie der Kosten, 5. Aufl., Berlin und New York 1973, S. 207 ff. Im übrigen vgl. die Literatur zur Produktions-und Kostentheorie.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. E. Gutenberg, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 1. Bd., Die Produktion, 20. Aufl., Berlin—Heidelberg—New York 1973, S. 315 f.Google Scholar
  4. 4.
    Zur Einteilung der Produktionsfaktoren vgl. W. Kilger, Stichwort Produktionsfaktor, in: Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, 4. Aufl., hrsg. von E. Grochla und W. Wittmann, Stuttgart 1975, Sp. 3097 ff. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. M. Knayer, Taktische Kosten — eine neue Kostengruppe, KRP 1971, S. 20.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. W. Kilger, Einführung in die Kostenrechnung, Opladen 1976, S. 52 f.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. M. Knayer, Taktische und strategische Kosten, DB 1969, S. 1253 ff. Hier unterscheidet M. Knayer taktische und strategische Kosten. Von taktischen Kosten spricht er, wenn ein schneller Erfolg auf mittlere Sicht zu erwarten ist. Vgl. auch A. Zwergel, G. Fritz, Taktische Kosten. Kriterien der Auswahl neuer Produkte im Maschinenbau, KRP 1973, S. 201 ff. Auswahl neuer Produkte im Maschinenbau, Kostenrechnungspraxis 1973, S. 201 ff.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. W. Kilger, Optimale Produktions-und Absatzplanung, Opladen 1973, S. 47–50.Google Scholar
  9. 9.
    Zur optimalen Steuerung dieser Anpassungsprozesse vgl. W. Kilger, Optimale Produktions-und Absatzplanung, a.a.O., S. 203–270.Google Scholar
  10. 10.
    E. Heinen bezeichnet den Beschäftigungsgrad und damit die Ausbringung als „dominante Kosteneinflußgröße“, vgl. Betriebswirtschaftliche Kostenlehre, a.a.O., S. 369.Google Scholar
  11. 11.
    Zur Bezugsgrößenwahl vgl. W. Kilger, Einführung in die Kostenrechnung, a.a.O., S. 163 ff. Im übrigen vgl. zur Bezugsgrößenwahl unsere Ausführungen in Kap. 5.22.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. K. Rummel, Einheitliche Kostenrechnung, 3. Aufl., Düsseldorf 1967, S. 5.Google Scholar
  13. 13.
    Intensitätsmäßige Anpassungsprozesse wurden in der Betriebswirtschaftslehre erstmalig von E. Gutenberg ausführlich analysiert. Vgl. Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 1. Bd., 20. Aufl., a.a.O., S. 361 ff.Google Scholar
  14. 14.
    Die Zerlegung der Ausbringung in die Intensität und die Fertigungszeit ist in der deutschsprachigen Literatur seit langem bekannt. Vgl. hierzu z. B. K. W. Hennig, Betriebswirtschaftslehre der industriellen Fertigung, Braunschweig 1946, S. 137 ff.; K. Käfer, Standardkostenrechnung, Stuttgart 1955, S. 162 und 159; F. K. Patterson, Die Ermittlung der Planzahlen für die Plankostenrechnung, Diss. Köln 1954, S. 22; K. Rummel, Die Kennzeichnung des Beschäftigungsgrades, Archiv für das Eisenhüttenwesen 1933/34, S. 151 ff.; K. Rummel, Einheitliche Kostenrechnung, a.a.O., S. 70 ff.; E. Schäfer, Die Unternehmung, Bd. 2, Köln und Opladen 1949, S. 179; E. Schneider, Industrielles Rechnungswesen, 2. Aufl., Tübingen 1954, S. 207; H. Steinmann, Die Plankostenrechnung, Diss. Berlin 1939, S. 59: „Jeder Beschäftigungsgrad ist daher bestimmt durch die beiden Komponenten Fertigungsintensität und Zeit.“Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. E. Schneider, Einführung in die Grundlagen des industriellen Rechnungswesens, Kopenhagen 1939, S. 115.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. E. Gutenberg, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 1. Bd., 20. Aufl., a.a.O., S. 371 f.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. E. Gutenberg, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 1. Bd., 20. Aufl., a.a.O., S. 361 f.Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. W. Kilger, Optimale Produktions-und Absatzplanung, a.a.O., S. 383–454.Google Scholar
  19. 19.
    Zweifel daran, daß lineare Kostenverläufe als Grundlage der flexiblen Plankostenrechnung geeignet sind, äußert z. B. K. Käfer, Standardkostenrechnung, 2. Aufl., a.a.O., S. 495; G. Seicht, Die Grenzbetrachtung ... , a.a.O., S. 94; E. Kosiol, Plankostenrechnung als Instrument moderner Unternehmungsführung, Berlin 1956, S. 196.Google Scholar
  20. 20.
    Auch P. Riebel weist darauf hin, daß dem „Direct Costing“ vereinfachte kostentheoretische Prämissen zugrunde liegen. Seine Ansicht, daß diesem Verfahren „letztlich das Modell des Einperioden-Einprodukt-Einmarkt-Betriebs” zugrunde liegt, ist allerdings übertrieben. Vgl. P. Riebel, Einzelkosten und Deckungsbeitragsrechnung, 3. Aufl., Wiesbaden 1979, S. 361.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. E. Gutenberg, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 1. Bd., a.a.O., S. 393 f.Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. P. Rott, Unkosten-und Lohnverschiebung bei wechselnder Produktion, Technik und Wirtschaft 1914, S. 681 f.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. H. Simon, Selbstkosten und Rentabilität industrieller Betriebe in Abhängigkeit vom Beschäftigungsgrad, Technik und Wirtschaft 1924, S. 180 ff.; K. Seyderhelm, Unkostensätze und Nebenbetriebskosten in Maschinenfabriken und verwandten Betrieben unter besonderer Berücksichtigung des Beschäftigungsgrades, Berlin 1929 (hier werden besonders die Kostenverläufe von Eisengießereien, mechanischen Werkstätten und Schmieden untersucht); G. Schlesinger, Die Zukunft des deutschen Werkzeugmaschinenbaues, VDI-Zeitschrift 1930, 2. Halbjahr, S. 1629 ff.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. R. Hildebrandt, Geschäftspolitik auf mathematischer Grundlage, Technik und Wirtschaft 1931, S. 127.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. K. Rummel, Die Kostenfunktion, Archiv für das Eisenhüttenwesen 1932/33, S. 127.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. G. Kritzler, Die Platzkostenrechnung im Dienste der Kalkulation, Diss. Darmstadt 1928, S. 6.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. F. Peters, Ober Industriekalkulation und Preispolitik in den Vereinigten Saaten von Amerika, ZfhF 1927, S. 125.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. E. Michel, Handbuch der Plankostenrechnung, Berlin 1937, S. 234.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. T. Carrol, How to Control Production Costs, New York—Toronto—London 1953, S. 83 f. sowie Fig. 20a.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. H. G. Plaut, Die Grenz-Plankostenrechnung, ZfB 1953, S. 353; H. G. Plaut, Die Grenzplankostenrechnung, ZfB 1955, S. 29 ff.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. The Institute of Cost and Works Accountants, A Report an Marginal Costing, 3. Aufl., London 1965, S. 9; die gleiche Ansicht äußerte auch J. Batty, Standard Costing, London 1960, S. 294.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. A. Matz, Planung und Kontrolle von Kosten und Gewinn, AGPLAN, Bd. 7, Wiesbaden 1964, S. 28.Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. K. Mellerowicz, Planung und Plankostenrechnung, Bd. 1, Betriebliche Planung, Freiburg 1961, S. 472.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. NAA-Research Report 37, Current Application of Direct Costing, New York 1961, S. 6 f.; in gleicher Weise äußert sich auch W. Wright, Direct Standard Costs for Decision Making and Control, New York—Toronto—London 1962, S. 58.Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. W. Kilger, Optimale Produktions-und Absatzplanung, a.a.O., S. 203 ff. und insbesondere Abb. 31 auf S. 209.Google Scholar
  36. 36.
    Zur Theorie der Verbrauchsfunktionen, mit deren Hilfe von E. Gutenberg der Kostenverlauf bei intensitätsmäßiger Anpassung abgeleitet wird, vgl. E. Gutenberg, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1, a.a.O., S. 326 ff. Im übrigen sei auf die produktions-und kostentheoretische Literatur verwiesen.Google Scholar
  37. 37.
    So schreibt z. B. R. L. Brummet, Direct Costing — Its Weaknesses and Its Strengths, NAA-Bulletin 1962 (3), Section 1, S. 63: „There is no practical way under the direct costing procedure to recognize this sort of a pattern.“ Vgl. auch K. Käfer, Standardkostenrechnung, 2. Aufl., a.a.O., S. 495.Google Scholar
  38. 38.
    Diese Technik wendet man auch bei der Steuerung intensitätsmäßiger Anpassungsprozesse mit Hilfe der linearen Programmierung an. Vgl. W. Kilger, Optimale Produktions und Absatzplanung, a.a.O., S. 231–271.Google Scholar
  39. 39.
    Auf die Beweisführung wollen wir hier verzichten. Vgl. K. Dellmann und L. Nastansky, Kostenminimale Produktionsplanung bei rein intensitätsmäßiger Anpassung mit differenzierten Intensitätsgraden, ZfB 1969, S. 239 ff.; W. Kilger, Optimale Produktions-und Absatzplanung, a.a.O., S. 260 f.; D. Adam, Quantitative und intensitätsmäßige Anpassung mit Intensitäts-Splitting bei mehreren funktionsgleichen, kostenverschiedenen Aggregaten, ZfB 1972, S. 381 ff.Google Scholar
  40. 40.
    Vgl. hierzu C. T. Horngren, Accounting for Management Control: An Introduction, 2. Aufl., Englewood Cliffs, N. J. 1970, der auf S. 295 hierzu ausführt: „How many clerks do we need? How flexible should we be? How divisible is the task? Should we use part-time help? Should we hire and fire as the volume of work fluctuates?“Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. W. Kilger, Produktions-und Kostentheorie, Wiesbaden 1958, S. 102 f.Google Scholar
  42. 42.
    Die Möglichkeit stufenförmiger Sollkostenvorgaben deuten folgende Autoren an: K. Agthe, Kostenplanung und Kostenkontrolle im Industriebetrieb, Baden-Baden 1963, der auf S. 106 Sprungvariatoren für Kostensprünge empfiehlt; H. C. Heiser, Budgetierung, Grundsätze und Praxis der betriebswirtschaftlichen Planung, Berlin 1964, S. 160 und Abb. 7 auf S. 176; C. T. Horngren, Cost Accounting, A Managerial Emphasis, 3. Aufl., Englewood Cliffs, N. J. 1963, S. 197; C. T. Horngren, Accounting for Management ..., a.a.O., S. 242 f.; I. W. Keller, Management Accounting for Profit Control, New York—Toronto—London 1957, S. 191 f.; R. L. Brummet, Direct Costing ..., a.a.O., S. 62, sowie Exh. 1, Type 4.Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. G. Laßmann, Die Kosten-und Erlösrechnung ... , a.a.O., S. 33, 40, 55, 56 und 153; G. Laß-mann, Gestaltungsformen der Kosten-und Erlösrechnung ... , a.a.O., S. 16 f.; P. Riebel, Einzelkosten-und Deckungsbeitragsrechnung, a.a.O., S. 362 f.Google Scholar
  44. 44.
    Vgl. G. Laßmann, Gestaltungsformen der Kosten-und Erlösrechnung ... , a.a.O., S. 7. Offensichtlich verkennt G. Laßmann, daß das gesamte System der Grenzplankostenrechnung darauf beruht, daß zunächst Grenzkostensätze für Bezugsgrößen, evtl. auch für mehrere Bezugsgrößen, bestimmt werden.Google Scholar
  45. 45.
    Vgl. W. Kilger, Optimale Produktions-und Absatzplanung, a.a.O., S. 172.Google Scholar
  46. 46.
    Zu den Entscheidungsmodellen der optimalen Verfahrenswahl vgl. W. Kilger, Optimale Produktions-und Absatzplanung, a.a.O., S. 164–339.Google Scholar
  47. 47.
    Zu Optimierungsmodellen bei Kuppelproduktion vgl. W. Kilger, Optimale Produktions-und Absatzplanung, a.a.O., S. 340–382.Google Scholar
  48. 48.
    Vgl. W. Kilger, Optimale Produktions-und Absatzplanung, a.a.O., S. 180.Google Scholar
  49. 50.
    Vgl. hierzu W. Kilger, Der theoretische Aufbau der Kostenkontrolle, ZfB 1959, S. 457 ff.Google Scholar
  50. 51.
    Vgl. H. W. Maynard, The Accounting Technique for Standard Costs, N.A.C.A.-Bulletin 1927 (12), Section 1, S. 550 ff.; E. A. Camman, Basic Standard Costs, New York 1932, S. 60; weiterhin wird das Problem der Abweichungs-Interdependenz von folgenden Autoren behandelt: D. Coward, Okonomisk risiko og usikkerhet, Bergen 1953; A. Danielsson, On Measurement and Analysis of Standard Costs, Stockholm 1963, S. 19; C. Gillespie, Standard and Direct Costing, 3. Aufl., Englewood Cliffs, N. J. 1962, S. 22; C. T. Horngren, Cost Accounting, A Managerial Emphasis, 3. Aufl., Englewood Cliffs, N. J. 1963, S. 136; C. T. Honigren, Accounting for Management Control: An Introduction, 2. Aufl., Englewood Cliffs, N. J. 1970, S. 267 f.; K. Käfer, Standardkostenrechnung, 2. Aufl., Zürich 1964, S. 141; D. Solomons, Standard Costing Needs Better Variances, NAA-Bulletin 1961 (12), Section 1, S. 36, bezeichnet die Abweichung zweiten Grades als „composite variance“; L. L. Vance, The Fundamental Logic of Primary Variance Analysis, N.A.C.A.-Bulletin 1950 (1), Section 1, S. 627; K. Weber, Amerikanische Standardkostenrechnung, Winterthur 1960, S. 36; K. Weber, Zur Abweichungsermittlung bei der Standardkostenrechnung, Industrielle Organisation 1961, S. 435 f., bezeichnet die Abweichungen zweiten Grades als „Sekundärabweichungen.”Google Scholar
  51. 52.
    Vgl. A. Müller, Die Isolierung der Einflüsse auf die Selbstkosten im Eisenhüttenwesen, Diss. Köln 1933, S. 11.Google Scholar
  52. 53.
    Vgl. L. L. Vance, The Fundamental ... , a.a.O., S. 627; das System 3 bei K. Weber, Zur Abweichungsermittlung... , a.a.O., S. 435.Google Scholar
  53. 56.
    Vgl. E. A. Camman, Basic Standard Costs, a.a.O., S. 59 und 60; K. Weber bezeichnet dieses Verfahren als System 4, vgl. K. Weber, Zur Abweichungsermittlung ... , a.a.O., S. 436; auch D. Coward hat dieses Verfahren beschrieben, wie A. Danielsson, On Measurement ... , a.a.O., S. 22, nachweist: „He therefore suggests that the analysis should be made several times and that each time a different variable should be taken as the starting-point.“Google Scholar
  54. 57.
    Hierauf hat schon A. Müller, Die Isolierung ... , a.a.O., S. 39, hingewiesen.Google Scholar
  55. 58.
    Wie A. Danielsson, On Measurement ... , a.a.O., S. 22, zeigt, hat hierauf bereits D. Coward, Okonomisk ... , a.a.O., hingewiesen: „Coward (1953) claims that the result of the analysis depends on which of the variables has been taken as the starting-point, i. e. in which direction the relationship points.“Google Scholar
  56. 59.
    Dieses Verfahren hat schon H. W. Maynard, The Accounting... , a.a.O., S. 550 ff., empfohlen. Vgl. weiterhin K. Käfer, Standardkostenrechnung, 2. Aufl., a.a.O., S. 141: „Nach der üblichen Methode wird die Abweichung 2. Grades zur Preisabweichung gerechnet und diese als Istmenge mal Zusatzpreis definiert.“ K. Weber, Zur Abweichungsermittlung ... , a.a.O., S. 436, bezeichnet dieses Verfahren als System 3.Google Scholar
  57. 60.
    C. T. Horngren, Accounting ... , a.a.O., schreibt hierüber auf S. 268: „However, we should be aware that the conventional variance analysis, which includes the joint pricequantity variance .. . as a part of an over-all price variance, has logical deficiencies.“Google Scholar
  58. 61.
    T. Carrol sagt hierzu: „You can show variances for every detail you have set some measure for.“ Vgl. T. Carrol, How to Control Production Costs, New York—Toronto—London 1953, S. 140.Google Scholar
  59. 62.
    Vgl. H. Müller, Kostenplanung und Plankostenrechnung, WPg 1951, S. 439.Google Scholar
  60. 63.
    Vgl. H. Bierman, L. E. Fouraker und R. K. Jaedicke, The Use of Probability and Statistics in Performance Evaluation, The Accounting Review 1961, S. 409–417.Google Scholar
  61. 64.
    Vgl. R. M. Duvall, Rules for Investigating Cost Variances, Management Science, Serie B, 1966, S. B631–B641; T. R. Dyckman, The Investigation of Cost Variances, Journal of Accounting Research 1969, S. 215–244.Google Scholar
  62. 65.
    Vgl. K. Luder, Ein entscheidungsorientierter Ansatz zur Bestimmung auszuwertender Plan-IstAbweichungen, ZfbF 1970, S. 632–650; H. Sabel, Entscheidungsprobleme auf der Basis von Kosten-und Leistungsrechnungssystemen, WPg 1973, S. 17–21.Google Scholar
  63. 66.
    Vgl. H. Sabel, Entscheidungsprobleme ... , a.a.O., S. 19.Google Scholar
  64. 67.
    Vgl. H. Bierman, L. E. Fouraker und R. K. Jaedicke, The Use of Probability ..., a.a.O., S. 414; K. Luder, Ein entscheidungsorientierter Ansatz ... , a.a.O., S. 632 f.Google Scholar
  65. 68.
    Vgl. H. Bierman, L. E. Fouraker und R. K. Jaedicke, a.a.O., S. 415 f.Google Scholar
  66. 69.
    Vgl. H. Bierman, L. E. Fouraker und R. K. Jaedicke, a.a.O., S. 414.Google Scholar
  67. 70.
    Vgl. H. Bierman, L. E. Fouraker und R. K. Jaedicke, a.a.O., S. 416.Google Scholar
  68. 71.
    Vgl. H. Bierman, L. E. Fouraker und R. K. Jaedicke, a.a.O., S. 415.Google Scholar
  69. 72.
    Vgl. T. R. Dyckman, The Investigation ... , a.a.O., S. 218 ff.Google Scholar
  70. 73.
    Vgl. R. M. Duvall, Rules for Investigating ..., a.a.O., S. B-633 ff.Google Scholar
  71. 74.
    Vgl. R. M. Duvall, a.a.O., S. B-631.Google Scholar
  72. 75.
    Vgl. R. M. Duvall, a.a.O., S. B-631.Google Scholar
  73. 76.
    Vgl. R. M. Duvall, a.a.O., S. B-633 f.; K. Luder, Ein entscheidungsorientierter Ansatz ... , a.a.O., S. 635.Google Scholar
  74. 77.
    Vgl. R. M. Duvall, a.a.O., S. B-639.Google Scholar
  75. 78.
    Vgl. K. Luder, a.a.O., S. 640.Google Scholar
  76. 79.
    Vgl. K. Luder, a.a.O., S. 642 ff.Google Scholar
  77. 80.
    Vgl. T. R. Dyckman, a.a.O., S. 218; H. Bierman, L. E. Fouraker und R. K. Jaedicke, a.a.O., S. 414 in Anmerkung 1.Google Scholar
  78. 81.
    Vgl. R. M. Duvall, a.a.O., S. B-637 f.; K. Luder, a.a.O., S. 636 ff.Google Scholar
  79. 82.
    Vgl. R. M. Duvall, a.a.O., S. B-632.Google Scholar
  80. 83.
    Vgl. K. Luder, a.a.O., S. 649.Google Scholar
  81. 84.
    Vgl. zur Abweichungsprämiierung: H. Beckmann, Plankostenrechnung in der chemischen Industrie, ZfB 1953, S. 50; K. W. Hennig, Betriebswirtschaftslehre der industriellen Fertigung, Braunschweig 1946, S. 126; K. Käfer, Standardkostenrechnung, 2. Aufl., a.a.O., S. 431 ff.; E. Michel, Handbuch der Plankostenrechnung, Berlin 1937, S. 300 ff.; W. Staudinger, Die Gemeinkosten-Planung in der Praxis eines elektrotechnischen Großbetriebes, ZfB 1953, S. 120;H. Steinmann, Die Plankostenrechnung, Diss. Berlin 1939, S. 145; H. Tigges, Betriebsüberwachung durch Plankostenrechnung, ZfhF 1951, S. 222 ff.; F. Wille, Plan-und Standardkostenrechnung, 2. Aufl., Essen 1963, S. 112 ff.Google Scholar
  82. 85.
    Bereits W. Hasenack hat darauf hingewiesen, daß die Abweichungsprämierung häufig dazu führt, daß Kostenstellenleiter versuchen, Kostenabweichungen auf andere Kostenstellen zu buchen oder auf Kosten anderer zu sparen. Vgl. Budgeteinführung und Betriebspsyche, Annalen der Betriebswirtschaft 1929/1930, S. 384. Die gleiche Ansicht vertritt F. Wille, Plan-und Standardkostenrechnung, 2. Aufl., a.a.O., S. 117.Google Scholar
  83. 86.
    Auch K. Käfer, Standardkostenrechnung, 2. Aufl., a.a.O., S. 432, lehnt eine Prämierung von Verbrauchsabweichungen ab. In den USA dagegen dürften Prämiensysteme für Verbrauchsabweichungen stärker verbreitet sein. Vgl. S. B. Henrici, Standard Costs for Manufactoring, 3. Aufl., New York—Toronto—London 1960, S. 263; A. Matz, Planung und Kontrolle von Kosten und Gewinn, AGPLAN, Bd. 7, Wiesbaden 1964, S. 180.Google Scholar
  84. 88.
    Vgl. zu den im folgenden beschriebenen Grundsätzen der Prämienberechnung und der Prämienstaffel in Abb. 26: H. Tigges, Betriebsüberwachung ... , a.a.O., S. 223; F. Wille, Plan-und Standardkostenrechnung, 2. Aufl., a.a.O., S. 113 und 114.Google Scholar
  85. 89.
    Vgl. F. Wille, a.a.O., S. 113.Google Scholar
  86. 90.
    Vgl. W. W. Neumayer „Voll-flexible“ Plankostenrechnung zur Lösung der Kostenrechnungs-und Gewinnbeteiligungs-Probleme, ZfB 1951, S. 397 ff.; W. W. Neumayer, „Direkt”-Gewinnbeteiligung durch Leistungslohn und Plankostenrechnung, ZfB 1951, S. 269 ff.; F. Kampschulte, Leistungsgerechte Ertragsbeteiligung in der Praxis durch Plankostenrechnung, ZfB 1951, S. 578 ff.Google Scholar
  87. 91.
    Vgl. E. Kosiol, Neuere Ziele und Methoden der Kostenplanung, ZfB 1954, S. 665; H. G. Plaut, Wo steht die Plankostenrechnung in der Praxis?, ZfhF 1952, S. 398Google Scholar
  88. 92.
    Vgl. B. J. Belda, Operations Research at Work, NAA-Bulletin 1965 (8), Section 1, S. 52; C. W. Churchman, R. L. Ackoff, E. L. Arnoff, Operations Research, Deutsche Obersetzung, 2. Aufl., Wien 1964, S. 158, 159, 191 und 341; D. R. C. Halford, Differential Costs and Management Decisions, London 1959, S. 43 ff.; H. C. Heiser, Budgetierung, Grundsätze und Praxis der betrieblichen Planung, Berlin 1964, S. 51; C. T. Horngren, Cost Accounting, A Managerial Emphasis, 3. Aufl., Englewood Cliffs, N. J. 1963, der auf S. 370 das Prinzip der „relevant costs“ als „A Key Concept in Special Decisions” bezeichnet. Auf S. 375 definiert C. T. Homgren die relevanten Kosten wie folgt: „Thus, relevant costs may be defined as those future costs that will be different under available alternatives.“ Vgl. auch C. T. Horngren, Accounting for Management Control: An Introduction, 2. Aufl., Englewood Cliffs, N. J. 1970, S. 391 ff.; K. Käfer, Standardkostenrechnung, 2. Aufl., a.a.O., S. 40 und 499; I. W. Keller, Management Accounting for Profit Control, New York—Toronto—London 1957, S. 360; A. Matz, Planung und Kontrolle von Kosten und Gewinn, AGPLAN, Bd. 7, Wiesbaden 1964, S. 253, schreibt hierzu folgendes: „Das Abwägen von Alternativen verlangt einen anderen Kostentyp, nämlich die Differenzkosten.” A. Matz, O. J. Curry, G. W. Frank, Cost Accounting Management’s Operational Tool for Planning, Control, and Analysis, 5. Aufl., Cincinatti 1972, S. 725 ff.; NAA-Research Report 37, Current Application of Direct Costing, New York 1961, S. 18, 35 und 36; H. G. Plaut, Unternehmenssteuerung mit Hilfe der Voll-oder Grenzplankostenrechnung, ZfB 1961, S. 475.Google Scholar
  89. 93.
    Vgl. J. M. Clark, Studies in the Economics of Overhead Costs, Chicago 1923, S. 49.Google Scholar
  90. 94.
    Vgl. G. Shillinglaw, Cost Accounting, Analysis and Control, 3. Aufl., Homewood 1972, S. 25.Google Scholar
  91. 95.
    Vgl. W. Wright, Direct Standard Costs for Decision Making and Control, New York—TorontoLondon 1962, S. 1. In ähnlicher Weise äußern sich folgende Autoren: C. Gillespie, Standard and Direct Costing, 3. Aufl., Englewood Cliffs, N. J. 1962, S. 153, der „capacity decisions“ und „operating decisions” unterscheidet; C. T. Horngren, Cost Accounting ... , a.a.O., S. 196: „In general, few short-run decisions affect fixed costs.“ A. Matz, Planung ... , a.a.O., S. 257, wo hervorgehoben wird, daß die proportionalen Kosten meistens gleich den Differenzkosten sind; A. Matz, O. J. Curry, G. W. Frank, Cost Accounting..., a.a.O., S. 587; NAA-Research Report 37, Current Application ... , a.a.O., S. 22; G. Shillinglaw, Cost Accounting ... , a.a.O., S. 25.Google Scholar
  92. 96.
    Vgl. W. Kilger, Optimale Produktions-und Absatzplanung, a.a.O., S. 70 und 179.Google Scholar
  93. 97.
    Zur Unterscheidung von gemeinsamer Produktion und Alternativproduktion vgl. W. Krelle, Produktionstheorie, Tübingen 1969, S. 4 und D. Adam, Produktionsplanung bei Sortenfertigung, Wiesbaden 1969, S. 106.Google Scholar
  94. 98.
    Vgl. D. Adam, Entscheidungsorientierte Kostenbewertung, Wiesbaden 1970, S. 35 ff. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  95. 99.
    Vgl. D. J. Green, Pain Cost and Opportunity Cost, in: The Quarterly Journal of Economics, Vol. 8, 1894.Google Scholar
  96. 100.
    Vgl. G. Shillinglaw, Cost Accounting ..., a.a.O., S. 26; C. T. Horngren, Accounting ... , a.a.O., S. 335.Google Scholar
  97. 101.
    Vgl. E. Schmalenbach, Kostenrechnung und Preispolitik, 8. Aufl., Köln und Opladen 1963, S. 145 ff. und insbesondere S. 150 und 164. Vgl. im übrigen D. Adam, Entscheidungsorientierte Kostenbewertung ... , a.a.O., S. 36 ff.Google Scholar
  98. 102.
    Für diese Fälle sind Zielfunktionen erforderlich, die keine Opportunitätskosten enthalten. Vgl. D. Adam, Entscheidungsorientierte Kostenbewertung, a.a.O., S. 45; E. Heinen, Betriebswirtschaftliche Kostenlehre, 3. Aufl., Wiesbaden 1970, S. 314.Google Scholar
  99. 103.
    Vgl. W. Kilger, Optimale Produktions-und Absatzplanung, a.a.O., S. 138 ff.Google Scholar
  100. 104.
    Vgl. D. Adam, Entscheidungsorientierte Kostenbewertung, a.a.O., S. 53; H. Hax, Kostenbewertung mit Hilfe der mathematischen Programmierung, ZfB 1965, S. 204 und 210; R. Hofmann, Gewinnoptimale Unternehmungssteuerung bei gegebenem Produktions-und Absatzprogramm, Winterthur 1962, S. 91; G. Jaensch, Optimale Produktionssteuerung bei unvollständiger Information der Unternehmungsleitung, in: Produktionstheorie und Produktionsplanung, Festschrift für K. Hax, Köln und Opladen 1966, S. 205; W. Kern, Kalkulation mit Opportunitätskosten, ZfB 1965, S. 147. Im übrigen vgl. unsere Kritik der Standardgrenzpreiskalkulation in Kap. 1.311.3.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1981

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Kilger
    • 1
  1. 1.Universität des SaarlandesSaarbrückenDeutschland

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