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Die zentralen Kategorien der vorliegenden Untersuchung

  • Sonja Bredehöft
  • Klaus Gloy
  • Franz Januschek
  • Rainer Patzelt
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Zusammenfassung

Es ist zunächst zu begründen, weshalb an die Frage nach der geistigen Aneignung eines Problems überhaupt mit diskursanalytischen Mitteln herangegangen werden soll. — Unserem Ansatz liegt u.a. die These zugrunde, daß die Art und Weise des Miteinander-Redens (in abgeleiteter Form auch des Schreibens, Monologisierens u.ä.) über einen Gegenstand das Bewußtsein über diesen Gegenstand darstellt2. Dementsprechend wird die Sprachanalyse nicht deshalb betrieben, um Rückschlüsse auf ein sich in der Sprache manifestierendes Bewußtsein zu ermöglichen, sondern sie ist selber die Analyse dieses Bewußtseins (Daraus wird schon deutlich, daß wir Sprache nicht als etwas dem jeweiligen Sprechen bloß Zugrundeliegendes und Bewußtsein nicht als etwas einem Individuum als solchem Zuzuschreibendes betrachten.). „Diskurs“ ist ein angemessener Begriff, in dem beides, „Sprache“ und „Bewußtsein“, aufgehoben ist. Insbesondere erlaubt er es, den Prozeßcharakter als ein Wesensmerkmal von Bewußtsein zu betonen, es also nicht bloß als eine Bedingung oder als ein Produkt einer bestimmten Sprachpraxis zu begreifen.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1994

Authors and Affiliations

  • Sonja Bredehöft
  • Klaus Gloy
  • Franz Januschek
  • Rainer Patzelt

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