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Systemoutput und Demokratiezufriedenheit im vereinten Deutschland

  • Thomas Bulmahn
Chapter
Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS)

Zusammenfassung

Die Frage, ob es durch den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik und durch den damit verbundenen West-Ost-Transfer von Institutionen, Wissen und Kapital gelungen ist, die Einheit Deutschlands herzustellen oder ob gravierende Unterschiede zwischen den beiden Landesteilen fortbestehen, beschäftigt die Sozialwissenschaftler in West und Ost bis heute. Die vorliegenden Vereinigungsbilanzen widersprechen einander in einigen zentralen Punkten. In einer Vielzahl von Untersuchungen wird gezeigt, dass sich die Lebensverhältnisse der Menschen in den neuen Bundesländern deutlich verbessert und dem westdeutschen Niveau weitgehend angeglichen haben (vgl. u. a. die Beiträge in Zapf/Habich 1996b; Glatzer/Ostner 1999; Zapf/Habich 1999; Habich/Noll 2000b; Noll/Habich 2000). Dagegen verweisen andere Beobachter des Vereinigungsprozesses vor allem darauf, dass die West-Ost-Unterschiede nicht nur in einigen Bereichen fortbestehen, sondern dass sich auch neue Ungleichheiten herausgebildet hätten (vgl. u. a. die Beiträge in Winkler 1997; Pickel et al. 1998; Richter 1998; Luft 1998; Berger et al. 1999; Winkler 1999b; Vilmar 2000).

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Thomas Bulmahn

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